Bockshornklee...
...Mit Pflanzenkraft zu schönem Haar
Prof. Hademar Bankhofer über die Wirkung des Bockshornkleesamens
Der TV-Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer ist ein im deutschen Sprachraum bekannter Journalist für Gesundheitsthemen. Medizinische Hilfe durch pflanzliche Wirkstoffe ist einer seiner Schwerpunkte. Der Experte erklärt, wie diese Hilfe bei Haarausfall und brüchigen Haaren aussehen kann.
Haben Sie auch den Eindruck, dass immer mehr
Menschen unter Haarausfall leiden?
«Ja, immer mehr leiden darunter. Stress, Umweltbelastung, genetische Vorbestimmung, ungesunde Ernährung und ein geschwächtes Immunsystem sind die Ursachen».
Ab wann spricht man eigentlich von Haarausfall?
«Dass man am Tag etwa 80 bis 100 Haare verliert, das ist ein normaler Vorgang der Regenerierung, die werden wieder ersetzt. Wenn die Haare aber vermehrt oder büschelweise über einen längeren Zeitraum ausfallen, dann wird es bedenklich».
Wie kann die Natur bei Haarausfall helfen?
«Bockshornkleesamen ist ein uraltes Naturmittel zur Stärkung der Haare. Die Arcon-Forschung hat herausgefunden, dass ein Konzentrat vom Bockshornsamen grundlegend und tiefgreifend auf krankes Haar und vom Haarausfall bedrohte Kopfhaut wirkt. Bockshornsamen ist bekannt für seine pflanzlichen Hormone wie Proteine, Eisen, ätherische Öle, Vitamin C und Beta-Karotin».
Warum wirkt Bockshorn in dieser Form?
«Noch sind die genauen Wirkungsweisen seiner Vitalstoffe auf die Haarwurzeln nicht genau bekannt, aber man nimmt an, dass die Wirkstoffe Trigonellin und Diosgenin gegen das haarschädigende Dihydrotestosteron (DHT) vorgehen und dessen Bildung verhindern. Also laienhaft ausgedrückt: Die Haarwurzel wird geschützt».
Ist diese Wirkung auch wissenschaftlich nachgewiesen?
«Ja! Bockshornkleesamen in Kapselform wurde in einer streng kontrollierten Studie an 60 Männern und Frauen mit leichtem bis mittlerem Haarausfall getestet. Nach Ende der Studie zeigte die Bildanalyse, dass durch Einnahme des Präparates die Haardichte im Vergleich zum Ausgangswert deutlich zunahm. Es sagten zudem 83 Prozent der Probanden, dass sich ihre Haardichte und -dicke verbessert hat. 75 Prozent gaben an, dass sich die Widerstands- kraft ihrer Haare erhöht hat. Auch die angesehene medizinische Schrift Lancet hat dem Bockshornsamen vor einigen Jahren eine Doppelseite gewidmet».
Text: djd deutsche journalisten dienste GmbH
Bockshornklee, im Volksmund als «Kuhhornklee», «Gelblicher Schabzigerklee» oder «Philosophenklee» bezeichnet, stammt aus Südeuropa und Asien und wurde schon im alten Ägypten als Heilpflanze verwendet. Ferner erhielt er den Namen «Griechisch Heu», weil er wegen seiner vielen Vitamine und Mineralstoffe in Griechenland auch als Viehfutter diente. Die Römer übernahmen das Wissen um den Schmetterlingsblütler von den Griechen und brachten es nach Mitteleuropoa. Dioskurides, Plinius und Galen beschrieben seine Wirkung bei innerer und äußerer Anwendung. Im neunten Jahrhundert ließ Kaiser Karl der Große den Bockshornklee gemäß seiner Landgüterverordnung, dem «Capitulare de villis» von seinen Landpächtern anbauen. Hildegard von Bingen
setzte Bockshornklee vor allem bei Fieber und Appetitlosigkeit ein. Die Pflanze spielte als Gewürz- und Heilmittel während des Mittelalters bis in die frühe Neuzeit eine große Rolle, geriet dann aber weitgehend in Vergessenheit. Erst durch Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) lebte das alte Wissen um den Bockshornklee wieder auf und verhalf ihm zu neuem Ansehen. In den letzten Jahren findet die Pflanze als Gewürz- und Heilpflanze immer mehr Zuspruch.
Botanik und Inhaltsstoffe
Bockshornklee wird neben der Verwendung als Heil- und Gewürzpflanze heute auch als Futterpflanze auf Feldern kultiviert. Die bis zu 60 Zentimeter hohe einjährige Pflanze zählt zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) und bevorzugt lockere, leicht feuchte Kalkböden an sonnigen Standorten. Sie besitzt eine lange, senkrechte Pfahlwurzel, der Stängel ist kräftig, stielrund und aufrecht oder niederliegend. Die drei-zähligen Blätter weisen schmale Teilblättchen auf, in den Blattachseln befinden sich die gelblichweißen Blüten. Nach der Blütezeit zwischen April und Juli entwickeln sich bis zu 20 Zentimeter lange Hülsenfrüchte, darin enthalten sind zahlreiche Samen, die im Herbst geerntet werden. Die typischen Inhaltsstoffe der Samen sind Schleimstoffe, Eiweiß, fettes Öl, Flavonoide sowie das Steroid-Saponin «Trigonellin». Außerdem enthalten Bockshornkleesamen viel Vitamin C und Mineralstoffe. Aufgrund der vielfältigen Inhaltsstoffe gilt Bockshornklee - vor allem in Frankreich - als ein beliebtes Stärkungs- und Kräftigungsmittel.
Bockshornklee in der Volksheilkunde
• Äußerlich werden die zermahlenen Samen als Breiumschläge gegen eitrige Hautentzündung
und Furunkel gebraucht.
• Innerlich in Form eines Tees ist Bockshornklee ein Stärkungsmittel bei Katarrhen der
oberen Atemwege sowie nach überstandenen schweren Krankheiten.
• Die Samen senken den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Sie werden daher oft begleitend bei
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit eingesetzt. Dies sollte jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht
geschehen, weil der Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden muss.
• Wegen des hohen Schleimstoffgehaltes kann Bockshornklee auch zum Schutz der Magenschleimhaut
eingesetzt werden.
• Ein zubereiteter Tee aus den Samen wird zu Spülungen der Mundhöhle bei Parodontose sowie bei
Zahnschmerzen verwendet.
• In der Ayurveda-Medizin wird Bockshornklee zur Appetitanregung und Förderung der Verdauung
sowie gegen frühzeitiges Ergrauen der Haare eingesetzt.
Arcon-Tisane® plus ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das sich aus den Samen des Bockshornklees, Vitaminen und Spurenelementen zusammensetzt. Es wird traditionell als Naturmittel zur Stärkung der Haare, zur Regeneration der Haarwurzeln sowie bei vermehrtem Haarausfall bei Männern und Frauen verwendet.

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Laut einer Studie aus dem Jahr 2006 konnte beobachtet werden, dass der Extrakt aus Bockshornklee in Kombination mit Mikronährstoffen die Haarqualität verbessert. Die Studie wurde monozentrisch, randomisiert, doppelblind und Placebo-kontrolliert durchgeführt. An dieser Studie beteiligten sich 30 Frauen und 30 Männer im Alter von 30 bis 67 Jahren, die von einem mildem bis moderatem Haarverlust betroffen waren. Diese nahmen über einen Zeitraum von 6 Monaten täglich 2 Kapseln der Studienpräparate (Wirkstoffpräparat gegen Scheinpräparat) ein. Nach den 6 Monaten berichteten über 80 Prozent der Beteiligten, die das Wirkstoffpräpart eingenommen haben, über eine Verbesserung ihres Haarvolumens und ihrer Haardicke. Im Vergleich zur Placebogruppe konnte damit eine deutlicher Erfolg erzielt werden.
Bockshorn und Mikronährstoff Haarkapseln sind glutenfrei, ohne Milchzucker und frei von Konservierungsmitteln und gentechnisch veränderten Stoffen.
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Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, daß die Inhalte im «Forum-Naturheilkunde» keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch eine professionelle Fachkraft darstellen. Suchen Sie im Bedarfsfall immer einen Arzt oder Heilpraktiker auf. Auch bei der Anwendung von Arzneimitteln sollten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage des Herstellers genau durchlesen und beachten.
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