Fersensporn (Kalkaneussporn)...

                                     ...wenn das Gehen zur Qual wird

Ein gesunder Fuß ist elastisch und zugleich stark, er ist beweglich und zugleich fest - und dennoch ist er eine empfindliche Extremität. Und erst wenn sich Schmerzen einstellen, spürt der Betroffene, dass sein Fuß die unmittelbare Kontaktfläche zum Boden darstellt. So können sich im Laufe der Zeit durch Übergewicht, Sport, Tanzen oder falsches Schuhwerk Beschwerden und Verletzungen der Fußknochen einstellen. Die Folgen dieser Fehlbelastungen reichen von Entzündungen unter dem Großzehenballen bis hin zu einem Fersensporn.

Calcium flouratum
Calcium flouratum

Ein Fersensporn, auch Kalkaneussporn genannt, ist ein kleiner dornartiger knöcherner Auswuchs (Exostose) im Bereich der Ferse. In den meisten Fällen entsteht er an der Unterseite des Fersenbeines und zeigt in Richtung der Zehen. Er entwickelt sich an der Stelle, an der die kurzen Fußmuskeln und die Sehnenplatte der Fußsohle (Plantaraponeurose) ansetzen. Sehr viel seltener tritt der obere Fersensporn, am Ansatz der Achillessehne auf. Kalkaneussporne kommen bei etwa zehn Prozent der Bevölkerung vor, wobei insbesondere die über fünzigjährigen betroffen sind. Die Ursachen hierfür liegen in einer permanenten Überbelastung der Füße, wobei Übergewicht die Erkrankung begünstigt. Bemerkbar macht sich ein Fersensporn durch stechende Schmerzen im Fersenbereich oder an der Fußsohle, die sich bei Belastung verschlimmern. Das Gehen und längere Stehen wird zur Qual. Neben Möglichkeiten wie Stoßwellentherapie, Operationen, Kortison-Injektionen, physikalische Therapie oder Einlagen können einige homöopathische Arzneimittel beim Fersensporn unterstützend mit eingreifen.

Im Zweifelsfall zum Arzt!
 
Falls sich keine baldige Besserung einstellt oder Sie sich in der homöopathischen
Behandlung nicht sicher sind, sollten Sie im Zweifelsfall immer einen Arzt zu Rate
ziehen. Dieser homöopathische Ratgeber erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit!

Name Beschreibung
Calcium fluoratum D12 Calcium fluoratum ist das Mittel bei allen Arten von Exostosen. Es wird auch eingesetzt, wenn sich eine Exostose nach einer Verletzung einstellt. Unter dem Begriff "Exstose" (ex "heraus" und os "Knochen") versteht man eine Vermehrung der Knochensubstanz mit Wachstum nach außen. Calcium fluoratum ist vor allem dann angezeigt, wenn sich bei vorhandenen Verhärtungen und Schwellungen an der direkten Umgebung der Sehnen knöcherne Auswüchse (Fersensporne) bilden. Das Mittel hilft einerseits, diese Art der Auswüchse zu verhindern und andererseits ist Calcium fluoratum sogar in der Lage, bereits bestehende Exostosen rückgängig zu machen.
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Hecla lava D 12 Hecla lava hat ebenfalls eine große Wirkung auf Exostosen. Es verhindert die Bildung von knöchernen Höckern, Knochenauswüchsen bzw. anderen Exostosen. Bei Hecla lava bestehen extrem berührungsempfindliche Exostosen die sehr schmerzhaft sind. Zudem ist Hekla lava imstande, bei vielen Arten von Knochenerkrankungen wie beispielsweise einer Knochenentzündung oder Knochennekrose, positiv zu unterstützen.
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Silicea D 12 Knochenhypertrophien (überschießende Knochengewebeneubildung) und Exostosen verlangen nach Silicea. Charakteristisch für Silicea ist ein gequetschter, tobender Schmerz in der Ferse. Dadurch wird das Gehen sehr erschwert. Bei Silicea liegt generell eine Neigung zu schwachen Knöcheln vor. Als Begleitsymptom sind oft raue, brüchige Nägel und stark riechender Fußschweiss vorhanden. Oft besteht auch die Neigung zu Muskelkrämpfen. Die Beschwerden sind in der Nacht schlimmer. Die Siliceakonstitution mag es gerne warm und hält Kälte schlecht aus. Von den psychischen Symptomen besteht oft der Verlust an Selbstvertrauen.
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Hilfreiche Tipps bei Fersensporn!


Es gibt einige einfache Regeln, die in vielen Fällen dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern oder den Fersensporn erst gar nicht entstehen zu lassen. Hierzu zählen alle Maßnahmen, die zu einer verminderten Druck- und Zugbelastung führen.

• Vermeiden oder reduzieren Sie Übergewicht 

• Tragen Sie bequeme Schuhe mit speziellen Einlagen, wie zum Beispiel Fersenpolster mit Locheinlagen
  oder entsprechende Geleinlagen über dem schmerzhaften Bereich des Fußes.

• Belasten Sie Ihre Füße bei plötzlich auftretenden Schmerzen nicht. Versuchen Sie in diesem Fall die körperliche
  Belastung zu reduzieren und legen Sie Ihre Beine hoch.

• Wärmen Sie sich vor einer körperlichen Betätigung wie beispielsweise Sport immer auf. Dehnen Sie vor dem
  Joggen immer Ihre Sehnen und Bänder.

• Auch Wärme- oder Kälteanwendungen durch einen Physiotherpeuten können je nach individuellem
  Krankheitsbild angewandt werden.

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Über den Autor
Dr. med. Christian Larsen ist Leiter des medizinisch-therapeutischen Instituts für Spiraldynamik in Zürich.