Chrut und Uchrut von Kräuterpfarrer Johann Künzle...

                                                        Buchtipp des Monats Mai

Johann Künzle, geboren am 3. September 1857 in Hinterespen bei St. Gallen war katholischer Pfarrer, Publizist und ein Wegbereiter der modernen Phytotherapie. Er verstarb nach kurzer Krankheit am 9. Januar 1945 in Zizers im Kanton Graubünden. Neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit richtete er sein Augenmerk stets auf die Heilpflanzen und deren Wirkung. Als Priester arbeitete er oft in abgelegenen Schweizer Berggemeinden, wo die Menschen - weit weg von Krankenhäusern und Arztpraxen - auf medizinische Selbstversorgung angewiesen waren. Im Laufe der Zeit erarbeitete er sich so im Hinblick auf Krankheiten einen reichen Kenntnisschatz. Johann Künzle sammelte bewährte Rezepte von alten Hausmitteln und kombinierte diese mit seinen praktischen Erfahrungen. So veröffentlichte er im Jahr 1911 erstmals sein «Chrut und Uchrut».  Dieses Nachschlagewerk zu Kräuter-Hausmitteln, das inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt wurde, hat bis heute eine Auflage von über zwei Millionen erreicht.

In dieser neuen Ausgabe von «Chrut und Uchrut» werden die häufigsten gesundheit-
lichen Störungen, die sich in der Regel gut selbst behandeln lassen, vorgestellt. Angefangen bei Bronchialasthma über Migräne bis zur Zahnfleischentzündung finden Sie schnell und sicher die passenden Rezepturen und hilfreiche Ratschläge zur Verhütung von Erkrankungen. Gleichzeitig wird aber auch - im Kapitel «Die erste Frage: Wo fehlt's» - auf die Grenzen der Selbstbehandlung aufmerksam gemacht und erläutert, wann ärztliche Hilfe nötig ist. Darüber hinaus finden Sie 48 Heilpflanzenabbildungen, die aus den Archiven des Kräuterpfarrers stammen. Die Zeichnungen sind von Kunstmalern, deren Wirken und Herkunft weitgehend im Dunkeln liegen, äusserst exakt in Szene gesetzt worden. Die beschriebenen Heilpflanzenporträts stammen aus den Originaltexten von Johann Künzle und wurden ganz bewußt nicht um die aktuellen Kenntnisse der heutigen Naturheilkunde erweitert. «Chrut und Uchrut» ist eine ideale Ergänzung zur modernen Phytotherapie und vermittelt allen Interessierten ein tieferes Verständnis für die «Heilkräfte der Natur».

  • Chrut und Uchrut von Kräuterpfarrer Johann Künzle

«Chrut und Uchrut» ist ein Klassiker der Naturheilkunde, der bereits in Hunderttausenden von Exemplaren verkauft wurde und Generationen von Menschen ein zuverlässiger Begleiter war.

Die Bedeutung des Kräuterpfarrers Johann Künzle für die Naturheilkunde ist vergleichbar mit jener von Maria Treben. Sein Name ist noch heute, Jahrzehnte nach seinem Tod im Jahr 1945, in ganz Europa bekannt. Seine fundierten Kenntnisse über Heilpflanzen und die Heilkunst, sein legendärer Helferwille, seine Toleranz als Theologe wie auch seine berühmten Heilmittel machten den Seelsorger und Kräuterspezialisten bekannt. Er schöpfte sein Wissen aus alter Überlieferung in Verbindung mit der Erfahrung aus seiner Praxis. Besonders interessant sind für den heutigen Leser die Beschreibungen einer großen Anzahl von heute fast in Vergessenheit geratenen Heilpflanzen, mit denen Kräuterpfarrer Künzle vielen Menschen geholfen hat. Sein Werk, ein Klassiker der Naturheilkunde, hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt und bildet eine wertvolle Ergänzung zur modernen Naturheilkunde.

Die Neuausgabe von «Chrut und Uchrut» vermittelt Laien wie auch Fachleuten eine fundierte Einführung in die einheimischen Heilpflanzen und deren Anwendung mit vielen Ratschlägen für eine gesundeLebensweise.

Aus dem Inhalt:
• Wer war Johann Künzle? • Leben und Werk • Seelsorge und Naturheilkunde • 48 Heilpflanzen mit den Originalbeschreibungen des Kräuterpfarrers mit farbigen Abbildungen • Anwendungen und Rezepturen • Die Geschichte der berühmten Heilmittel von Johann Künzle, von der Schweizer Traditionsmarke bis zu modernen Naturheilmitteln.

Chrut und Uchrut von Johann Künzle
aktualisiert und erweitert von Peter Oppliger!


Erschienen im AT-Verlag
ISBN-10: 3038003840
ISBN-13: 978-3038003847