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Feuerbohnen & Kichererbsen...

...Buchtipp des Monats Januar
Bereits in grauer Vorzeit standen Hülsenfrüchte (Leguminosen) auf dem Speiseplan der Menschen. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit hinsichtlich Böden und Nährstoffen waren sie einfach zu kultivieren. Die große Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) umfaßt etwa 700 Gattungen und bis zu 18.000 Arten. Neben ihrem hohen Nährstoffgehalt und ernährungsphysiologischen Eigenschaften kommt ihnen auch in der biologischen Landwirtschaft eine spezielle Bedeutung für Fruchtfolgen und als Gründüngung zu. Leguminosen lockern den Boden auf und ihre Knöllchenbakterien sind in der Lage, den in der Luft enthaltenenen Stickstoff zu binden. Durch diese Vorgänge der Stickstoffanreicherung können sie zudem selbst Eiweiß bilden. Hülsenfrüchte zählen daher zu den wichtigsten Proteinlieferanten des Pflanzenreiches.

Hülsenfrüchte - einst ein «Arme-Leute-Essen» - erfahren dank eines allgemein gesteigerten Ernährungsbewußtseins zunehmend Beachtung. Das Buch «Feuerbohnen & Kichererbsen» - Hädecke Verlag - der Autorinnen Monica Cacciatore und Claudia Daiber erzählt in einem prägnanten und kurzen Abriss von der Geschichte der Hülsenfrüchte und ihrer Bedeutung in der heutigen Zeit. Dazu finden sich ausführliche Angaben über Inhaltstoffe, Nährwerte, Lagerung, Vorbereitung und Zubereitung ausgewählter Hülsenfrüchte. Im Überblick werden die wichtigsten Arten und Sorten von Bohnen, Erbsen und Linsen näher beschrieben. Im Rezepteil - gegliedert in Vorspeisen, Salate, Beilagen, Schotengemüse, Pürees & Cremes, Suppen & Eintöpfe, Spezialitäten & Nationalgerichte, Hülsenfrüchte mit Gemüse & Reis und Desserts - finden sich phantasievolle und leckere Gerichte, die eine interessante Abwechslung ins tägliche Menü bringen.
Feuerbohnen & Kichererbsen.
Die besten Rezepte mit Hülsenfrüchten aus aller Welt
1. Neuauflage (erweitert und aktualisiert)
Gebunden, 128 Seiten, mit vielen Foodfotos
Die bunte Auswahl ist international: von der kleinen Vorspeise, wie Abelodolmades (mit Linsen gefüllte Weinblätter) oder Kong Na Mull Chon (Mungobohnen-Pfann- kuchen) über Salate, wie Three Bean Salad (Drei-Bohnen-Salat) und Salada de grao de bico con bacalhau (Kicherebsensalat mit Klippfisch) hin zu Hauptgerichten, wie Gnocchetti di spinaci con ragú di fagioli (kleine Spinatgnocchi mit Bohnensauce), Cassoulet (der berühmte südfranzösiche Bohneneintopf) oder Frijoles de la olla (Bohnen aus dem Tontopf), aber auch Tscholent, Dofina und Couscous kommen nicht zu kurz. Und der Nachtisch aus Hülsenfüchten darf nicht fehlen, beispielsweise Dulce de garbanzos oder Torta di ceci.
Dazu gibt's üppig Hintergrund-Infos, denn Hülsenfrüchte sind nicht nur kulinarisch der Hit, sondern auch gesundheitlich wertvoll: Das macht vor allem ihr Gehalt an biologisch hochwertigem Eiweiß. «Hülsenfrüchte» ein Warenkunde-Kochbuch Extra-Klasse.







