Parodontits (Entzündung des Zahnhalteapparates)...

                                                      ...Schüßlers Haus- und Reiseapotheke

Parodontitis/Parodontose

Auf dieser Seite der biochemischen Haus- und Reiseapotheke nach Dr. Schüßler finden Sie das Beschwerdebild «Parodontitis» (Krankheit des Zahnhalteapparates) in einer kurzen Zusammenfassung beschrieben:

Weitere Infos zu diesem Naturheilverfahren wie «Eine abgekürzte Therapie» und Wirkungsweise der Schüßler-Salze finden Sie unter folgendem Link: Dr. Schüßlers Haus- und Reiseapotheke.  Wie Schüßler-Salze angewendet und dosiert werden, können Sie unter diesem Link abrufen: Anwendung und Dosierung

Wichtiger Hinweis:
Schmerzen an den Zähnen aufgrund von Entzündungen am Zahnfleisch gehören in die Hände des Zahnarztes. Dennoch läßt sich mit Schüßler-Salzen die Erkrankung sinnvoll unterstützen. Alle angegebenen Arzneimittel-Informationen vermitteln nur einen allgemeinen Überblick und können keinesfalls eine fachliche Beratung durch den Arzt ersetzen. Im Bedarfsfall sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen.


Parodontitits - der schleichende Weg zur Lücke

Parodontitis

Parodontitis ist eine schleichende Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodont), der mittlerweile im Erwachsenenalter mehr Zähne zum Opfer fallen als dem Karies. Der Begriff «Parodontose», wie die Krankheit früher genannt wurde, bezeichnet hingegen eine nicht entzündliche Zahnbetterkrankung. Eine Parodontits wird durch Bakterien ausgelöst, in deren Folge das Zahnbett nachhaltig geschädigt wird. Bevor sie jedoch entsteht, bildet sich zunächst am Zahnfleisch eine Entzündung, die sogenannte Gingivitis. Wird diese nicht dauerhaft bekämpft, beginnt sich das umgebende Zahnfleisch vom Zahn zu lösen. Dabei entstehen Zahnfleischtaschen und die Krankheitserreger

breiten sich immer mehr aus. Das Zahnfleisch schwillt an, rötet sich, schmerzt, blutet und zieht sich zurück. Zudem bekämpft die körpereigene Immunabwehr die Bakterien, dabei schwindet der Kieferknochen, der Zahn wackelt und fällt schließlich aus. Darüber hinaus spielen bei der Entstehung von Parodontitis genetische und andere Faktoren wie beispielsweise Diabetes, Rauchen, Stress, Fehlernährung, bakterieller Zahnbelag, mangelnde Zahnpflege und Mundhygiene sowie schlecht eingepaßte Kronen, Brücken oder Prothesen eine wichtige Rolle. Da die Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, muss ihre Behandlung ein Leben lang durchgeführt werden. So gehören regelmäßige Zahnarztbesuche sowie eine gründliche Zahn- und Mundhygiene (mindestens zweimal pro Tag) zur absoluten Minimalanforderung bei dieser Erkrankung. Hilfsmittel wie Zahnseide, Schallzahnbürste, Zwischenraum-Bürste (Interdentalbürste) und Mundspülungen (z. B. Salbei-Tee) sind dabei unerläßlich. Die gründliche Entfernung von Zahnstein und Zahnbelag beim Zahnarzt sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Folgende Schüßler-Salze wirken bei «Parodontitis» unterstützend...

Calcium flouratum...«Calcium fluoratum Nr. 1»
Calcium fluoratum (Kalziumfluorid) kommt im Hautgewebe, in Bändern, Sehnen, Knochen und Zähnen vor - es sorgt dort für die nötige Stabilität. Das Salz ist im Zahnschmelz vorhanden und unterstützt somit Aufbau, Erhalt und Festigung der Zähne. Zudem wirkt Calcium flouratum auf chronisch-entzündliche Prozesse in Blut, Lymphe und Gewebe. Bei allen Arten von Gewebeveränderungen liegt ein Mangel des Salzes vor. Calcium fluoratum wirkt langsam, daher ist es in den meisten Fällen erforderlich, das Salz vor allem bei chronischen Leiden über einen langen Zeitraum einzunehmen. Calcium fluoratum D 12 -  erhältlich über Online-Apotheke: >> online bestellen

Calcium phosphoricum...«Calcium phosphoricum  Nr. 2»
Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat) wird wegen seiner besonders guten Wirkeigenschaften bei allen Formen von Zahnererkrankungen angewendet. Es ist im Körper beteiligt am Aufbau der Zähne und macht die Zellmembran jeder Zelle für den Austausch von Stoffen durchlässiger. Zudem wirkt das Salz kühlend und regenerierend bei Entzündungen, es wird bei blassem und empfindlichem Zahnfleisch eingesetzt. Eine auffallende Blässe, vor allem an Stirn, Nasenflügeln und Ohren ist ein charakteristisches Zeichen, wenn es dem Körper an diesem Salz mangelt. «Calcium phosphoricum D6» - erhältlich über Online-Apotheke: >> online bestellen

Kalium chloratum (Kaliumchlorid)...«Kalium chloratum Nr. 4»
Kalium chloratum (Kaliumchlorid) ist das Heilmittel der Haut und Schleimhäute. Zudem fördert es die Ausscheidung von Giften. Kalium chloratum ist vor allem dann wirksam, wenn die Entzündungsherde am Zahnfleischrand nicht mehr hochrot sind und diese bereits ein weißes zähflüssiges Sekret absondern. Kalium chloratum ist das Mittel in der Biochemie für das zweite Stadium einer Krankheit, wenn Gefahr droht, dass sie sich im Organismus festsetzt. Außerdem fördert das Salz die Herztätigkeit und reguliert den Herzrhythmus. «Kalium  chloratum D6» - erhältlich über Online-Apotheke: >> online bestellen

Silicea...«Silicea Nr. 11»
Silicea (Siliziumdioxid) oder Kieselsäure findet sich in allen Zellen und in allen Geweben des menschlichen Körpers. Das Salz fördert die Festigkeit des Zahnfleisches sowie der Gewebe und steigert somit deren Widerstandskraft. Zudem verbessert es die Zahnsubstanz und erhöht die Aufnahme von Vitamin- und Mineralstoffen aus der Nahrung. Es ist unentbehrlich bei allen Arten von Eiterungen. Im akuten Stadium ist das Zahnfleisch geschwollen und entzündet. Die klopfenden Schmerzen verschlimmern sich während der Nacht. Silicea D 12 - erhältlich über Online-Apotheke: >> online bestellen

Alle vier Mineralsalze im Kombi-Pack
Die Salze können einzeln eingenommen wie auch untereinander kombiniert werden. Sie sind aber auch als Kombipräparat unter dem Namen «JSO Bicomplex 30» von ISO-Arzneimittel aus der Apotheke zu beziehen.
Einnahmeempfehlung des Herstellers:
Bei akuten Beschwerden sollten Erwachsene halbstündlich bis stündlich je 1 Tablette (höchstens 6-mal täglich) einnehmen. Die häufige Einnahme bei akuten Beschwerden sollte ohne Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten nicht länger als 1 Woche erfolgen. In chronischen Fällen nehmen Sie 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette ein. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren. Die Tabletten nicht mit den Mahlzeiten, sondern mindestens eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen. Lassen Sie die Tabletten vorzugsweise langsam im Mund zergehen.
Mehr Infos dazu finden Sie auf der Homepage der Online-Apotheke: >>online bestellen

                 

Krankheitsherd Zähne
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Literatur zum Thema «Zähne»!

Mieg, Rosemarie: Krankheitsherd Zähne
Wie sich kranke Zähne auf den ganzen Körper auswirken.
Mit vielen eindrücklichen Fallbeispielen
Verlag: Haug

Kurzbeschreibung:
Nach jahrelanger Erfahrung und Vortragstätigkeit stellt Rosemarie Mieg ihre Erkenntnisse aus der Herdforschung anhand zahlreicher Fallbeispiele für Laien verständlich vor. Die Ergebnisse sind verblüffend: Weisheitszähne und Herzinfarkt stehen häufig in direkter Beziehung zueinander; das gleiche gilt für Erkrankungen der Prostata und Entzündungsherde der seitlichen Schneidezähne. Rebellierende Weisheitszähne können noch andere Symptome hervorrufen: Migräne, Depressionen und - bedingt vor allem durch die oberen Weisheitszähne - Kinderlosigkeit.

Von Zähnen, die an die Nieren gehen, von Haut und Zähnen, Allergien aus dem Kiefer, wie Magen und Darm von den Zähnen abhängen - diese und viele weitere Aspekte zeigen, nach einer Einführung in Entwicklung und Anwendungsmöglichkeiten der Zahnherdforschung, in welcher Breite sich Gesundheitsprobleme erkennen und oft überraschend schnell beseitigen lassen, wenn die Erkenntnisse der Herdforschung zur Anwendung kommen.

Über die Autorin
Rosemarie Mieg war bis zu ihrem Lebensende Zahnärztin und führte eine eigene Praxis. Außerdem war sie staatlich angestellte Schul- und Olympia-Zahnärztin. Besonders aktiv war sie auf ihrem Spezialgebiet Herdforschung.


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