Weihnachtskuss unter dem Mistelzweig...

...Hochsaison für eine symbolträchtige und geheimnisvolle Pflanze

Die Faszination der geheimnisvollen Pflanze reichen Jahrtausende zurück. Einzigartig ist die Mistel nicht nur im Hinblick auf ihre Heilkraft, die sie in der Volksmedizin unter Beweis gestellt hat und die heute beim Einsatz in der Krebstherapie deutlich wird.

Mistelzweig - Hochsaison für eine symbolträchtige Pflanze

Wer einen traditionsbewussten Briten fragt, wie junge Menschen den Partner fürs Leben finden, wird gerade zur Weihnachtszeit eine verblüffende Antwort bekommen. Da ist nicht etwa vom Tanztee oder der Internet-Partnervermittlung die Rede, sondern davon, unter einem aufgehängten Mistelzweig den oder die Angebetete zu küssen. Schenkt man dem alten Brauch Glauben, steht einer langen, glücklichen Ehe dann nichts mehr im Wege. Auch als Symbol für Kinderreichtum und Frieden wird der Kuss unter dem mitten im Winter leuchtend grünen Zweig gesehen.

Zeichen der Götter

Die Faszination der geheimnisvollen Pflanze und ihre große Bedeutung in der Mythologie reichen Jahrtausende zurück und lassen sich vor allem durch ihre bemerkenswerte Heilkraft erklären. Die älteste mythologische Charakterisierung stammt aus der «Aeneis», einem römischen Heldenepos. Dort schützt die Mistel als «goldener Zweig» den nach Erkenntnis strebenden Aeneas auf seinem gefahrvollen Weg durch die Unterwelt. In keltischen Volksbräuchen galt die Mistel als heilig. Sie zu ernten war nur den Druiden im Rahmen spezieller ritueller Feste und nur unter Verwendung einer goldenen Sichel erlaubt.

Heilpflanze mit langer Tradition

Die Druiden waren es auch, die die Mistel gegen alle möglichen Zipperlein nutzten - was zum Beispiel Eingang fand in Miraculix’ Zaubertrank, der dem berühmten kleinen Gallier Asterix übermenschliche Kräfte verlieh. In der abendländischen Volksmedizin wurde die Mistel, die als immergrüner Halbschmarotzer in Bäumen wächst, breit eingesetzt. Man versprach sich heilende Effekte unter anderem bei Epilepsie, Bluthochdruck, Arthrose, Asthma und Migräne. Weniger auf den Zauber der Pflanze als vielmehr auf wissenschaftlich analysierte Inhaltsstoffe stützt sich der moderne Einsatz von Mistelgesamtextrakt bei Krebspatienten. Diese Anwendung ist die häufigste komplementärmedizinische Methode ergänzend zu Standard-Krebstherapien mit dem Ziel, sowohl den Tumor zu bekämpfen als auch die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.

Reife Beeren im Dezember

Einzigartig ist die Mistel nicht nur im Hinblick auf ihre Heilkraft, die sie in der Volksmedizin unter Beweis gestellt hat und die heute beim Einsatz in der Krebstherapie deutlich wird. Auch ihre Biologie ist etwas ganz Besonderes: Als Halbschmarotzer betreiben Misteln zwar Photosynthese, entziehen ihren Wirtspflanzen aber Wasser und Nährsalze. In den zur Winterzeit kahlen Laubbäumen sind die kugelig wachsenden Misteln schon aus der Ferne zu erkennen. Dann reifen auch die Beeren der immergrünen Pflanze heran und werden über Vögel wie die Misteldrossel verbreitet.

Text: djd deutsche journalisten dienste GmbH

In der Volksheilkunde wird die Mistel als Mittel zur milden Blutdrucksenkung bei Bluthochdruck eingesetzt. Die Mistel zeigte in der Erfahrungsheilkunde günstige Effekte auf Beschwerden wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schwindel sowie verminderte Leistungsfähigkeit, die mit einem erhöhtem Blutdruck in Zusammenhang stehen.

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Mistel-Tropfen von Salus werden zur Unterstützung der Kreislauffunktion eingesetzt.

Einnahmeempfehlung des Herstellers:
Erwachsene nehmen 2- bis 3-mal täglich 1 ml Mistel-Tropfen ein. (siehe Packungsbeilage!)

Anwendungsbeschränkungen:
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist keine Anwendung vorgesehen. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte es nicht eingenommen werden. Bei bekannter Allergie gegen Mistelbestandteile dürfen die Tropfen ebenfalls nicht zur Anwendung kommen. (Packungsbeilage beachten!)

Mehr Infos zu dem Fertigpräparat «Mistel Tropfen von Salus» finden Sie auf der Homepage der Online-Apotheke:  >> online bestellen

Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte im «Forum-Naturheilkunde» keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch eine professionelle Fachkraft darstellen. Suchen Sie im Bedarfsfall immer einen Arzt auf. Auch bei der Anwendung von Arzneimitteln sollten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage des Herstellers genau durchlesen und beachten.

Misteln - kraftvolle Krebsheiler aus der Natur

Mistelextrakte von unterschiedlichen Bäumen erweisen sich seit langem als ausgezeichnetes Heilmittel gegen Krebs; Studien und Fallbeispiele belegen dies. In Deutschland ist die Mistel das beliebteste pflanzliche Heilmittel in der Krebstherapie. Ihre stärkste Kraft entwickelt die Mistel, wenn der Baum, auf dem sie wächst und von dem sie Nährstoffe entnimmt, in seinem Wesen dem erkrankten Menschen ähnelt. Johannes Wilkens, ein hervorragender Kenner der Materie, hat die Misteltherapie entscheidend weiterentwickelt. Er stellt 13 Mistelarten in ihrer Verbindung von Baum zu Mensch vor. Dabei wird klar, dass eine differenzierte Anwendung von Mistelpräparaten die Heilungschancen deutlich erhöhen kann. Mistelpräparate werden auch in der Krebsprophylaxe und bei vielfältigen Alterserkrankungen (z. B. Bluthochdruck) erfolgreich eingesetzt.

Misteln - kraftvolle Krebsheiler aus der Natur
Vorbeugen, lindern, heilen
von Johannes Wilkens und Gert Böhm

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: AT Verlag

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