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Angst, Unruhe, Übelkeit, Zittern


Autor Nachricht
Verfasst am: 16. 01. 2008 [20:43]
corinne
Themenersteller
Dabei seit: 16.01.2008 - Beiträge: 0
Hallo!

Ich leide schon viele Jahre unter einem "Phänomen". Inzwischen habe ich analysiert WAS die Symptome sind und wann sie auftreten. Ich würde gerne eine homöopathische Bahandlung probieren, habe aber nicht das "richtig passende" Mittel gefunden.
Kann mir jemand helfen?
Mein "Phänomen" sieht so aus:
Wenn mir ein aufregendes/wichtiges Ereignis bevorsteht, wird mir in den Stunden davor übel und ich bekomme Durchfall. Ich fühle mich dann total schwach und nervös.
Wenn ich etwas wirklich aufregendes Erlebe (Z.B. Geburt, schwere Krankheit, großer psychischer Steß wegen Streit) kommt ein Zittern dazu, das ich überhaupt nicht beeinflussen kann. Meine Beine zittern, mein ganzer Körper, so daß sogar das Sprechen schwer fällt.
Wenn eine aufregende Situation anhält (Z.B. Schwangerschaft, bevorstehender Umzug) kommt eine starke Übelkeit bis zum Erbrechen dazu, ein trockener Mund, Angst, Nervosität und eben das Zittern, Durchfall...

Ich kann auf mich einreden wie ich will, obwohl mir mein Leiden so bewußt ist, werde ich es einfach nicht los.
Es sei noch erwähnt, daß ich sehr dünn bin, nicht gerne esse, oft Herzrhytmusstörungen habe (die aber untersucht wurden und ok sind), mir oft kalt ist und ich niedrigen Blutdruck habe und sehr blaß bin. Ich fühle mich leicht überfordert, obwohl ich meine Aufgaben eigentlich ziemlich gut hinbekomme. Habe Angst vor Krankheit und Versagen. Bin Perfektionist und Idealist, sehr ordentlich.

Jetzt kennt ihr mich schon ganz gut...

WER WEIß RAT???

Wäre bis ans Ende meiner Tage dankbar, wenn mir jemand helfen kann. Vielleicht weiß auch jemand einen wirklich guten Homöopathen im Raum Hannover - Hameln - Stadthagen?

DANKE!!!
Liebe Grüße

corinne
Verfasst am: 21. 01. 2008 [06:54]
Hannelore
Dabei seit: 03.01.2008 - Beiträge: 0
Hallo Corinne,

mir geht es von den körperlichen Symptomen so ähnlich wie Dir. Allerdings muß ich hinzufügen, dass die Ursache hierfür auf ein traumatisches Geschehen zurückzuführen ist. Das Ganze liegt schon gute 20 Jahre zurück. Ich habe damals innerhalb kürzester Zeit einen Großteil von Familienangehörigen - alle durch schwere Krankheit - verloren, darunter auch unser Kind. Zu dem traumatischen Erlebnis im Speziellen möchte ich jedoch nicht näher eingehen, denn dazu bedarf es zu vieler geschriebener Zeilen.

Seit dieser Zeit habe ich vor bevorstehenden Ereignissen ein schlechtes, ungutes Gefühl, auch Angst... Angst es könnte etwas schreckliches passieren. In den Griff bekomme ich meine Angst, indem ich mir bewußt mache, das die Angst von damals herrührt. Dann versuche ich direkt an was Schönes zu denken und stelle mir eine schöne Landschaft oder ähnliches vor. Es funktioniert, man muß es aber über einen langen Zeitraum trainieren. Ich habe das über Phantasiereisen gelernt. Die vegetativen Symptome wie Schweißausbrüche, Durchfall, Magenschmerzen, Zittern am ganzen Körper bekomme ich relativ gut durch eine homöopathische Konstitutionstherapie (bei einem Heilpraktiker) hin.

Außerdem lasse ich alle Lebensmittel weg, die bei mir Herzklopfen verursachen. Das sind vor allem Schokolade, Zucker, Süßigkeiten und Natriumglutamat. Denn diese Stoffe verstärken bei mir die Angst. Ich treibe auchregelmäßig Sport (Adrenalin wird abgebaut und damit auch die Angst. Zusätzlich versuche ich immer alles auszusprechen, was mich stört oder belastet. Das hilft ungemein. Da ich selbst auch einen niedrigen
Blutdruck habe und dieser an manchen Tagen nicht gerade zum Wohlbefinden beiträgt, nehme ich über die Nahrung viel Bitterstoffe zu mir (z.B.Endiven, Chicoree, Gelbwurz, Löwenzahn). Ich bin auch nicht besonders schwer, die Bitterstoffe haben über die Jahre hinweg das Gewicht auf ein normales Niveau gebracht und der Blutdruck ist jetzt etwas stabiler. Ich mache zusätzlich noch Wechselduschen.

Die letzten Jahre waren nicht leicht und die bevorstehenden werden es auch nicht sein. Denn die Trauer, vor allem wenn das eigene Kind gestorben ist, geht niemals vorbei.Trotzdem habe ich mir für die Zukunft vorgenommen in einen Lachclub zu gehen. Lachen löst Ängste und Verspannungen und stärkt zusätzlich noch das Immunsystem.

Liebe Corinne, ich denke, daß ich Dich - zumindest ein bißchen - verstehe, wie Du Dich fühlst und wie es dir geht. Ich möchte Dir durch die von mir geschriebenen Worte aufzeigen, daß es verschiedene Wege für ein besseres Leben gibt. Folgender Ratschlag: Hol Dir Hilfe z. B. bei einem Psychologen, Homöopathen, Selbsthilfegruppen, Arzt oder ähnlichem. Es kann nur besser werden - sicherlich nicht schlechter. Also gehe es mit Mut und Zuversicht an.

Liebe Grüße
Hannelore
Verfasst am: 27. 02. 2008 [18:35]
Homoeopathie247
Dabei seit: 06.02.2008 - Beiträge: 0
Liebe Corinne,

schau dir diese Seite an:

<Link entfernt>

vielleicht findest du da den passenden Heilpraktiker....

Alles Gute
Homoeopathie247

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.2008 um 06:43.]
Verfasst am: 12. 03. 2008 [09:59]
Christie1
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 47
Hallo Corinne,

ich würde dir nicht empfehlen, diese Beschwerden selber homöopathisch zu therapieren. Hier brauchst du einen Fachmann, oder eine Fachfrau!

Ich hoffe, du findest den richtigen Therapeuten für dich!

Alles Gute! Christiane