Das Forum zu allen Themen der Naturheilkunde

Thema ohne neue Antworten

Basedow, SD-Überfunktion


Autor Nachricht
Verfasst am: 06. 01. 2010 [14:43]
puls130
Themenersteller
Dabei seit: 06.01.2010 - Beiträge: 0
Hallo,

ihr möchte kurz meine Krankheitsgeschichte schreiben, vielleicht gibt es ja jemanden der ähnliche Probleme hatte und mir weiterhelfen kann.

Nach einer Radiojodtherapie vor 4 Jahren habe ich eine Basedow Erkrankung mit sehr starker Augenbeteiligung bekommen (hervortretende Augen). Ein Jahr später dann bestrahlung der Augen mit Cortisonbehandlung, nichts geholfen. Dann bin ich zum Heilpraktiker gegangen und konnte nach 1 1/2 Jahren wieder ohne Medikamente auskommen (Methizol, Thiamazol). Dann habe ich 2008 ein Kind bekommen und nun geht alles wieder von vorne los. Immer, wenn ich meine Tage bekomme ca. 1 Woche vorher, geht es mir ziemlich schlecht (wie eine Überfunktion) aber das was mich eigentlich stört, sind die Augen, die wieder geschowllen und hervorgetreten sind. Mein Heilpraktiker behandelt mich weiterhin und ich merke auch bereits eine besserung doch manchmal denke ich, komm SD raus und fertig. Kann mir jemand sagen, ob es nach einer SD-OP schwierig ist, den Patienten einzustellen,Vielen lieben dank.
Verfasst am: 07. 01. 2010 [17:58]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Über das Internet ist hier jede Beratung schwierig, bzw. gar unmöglich und auch nicht sehr verantwortungsvoll. Jeder der hier etwas dazu sagen wollte müsst Dich für die Antwort auf so eine Frage wirklich besser kennen, denn mit der SD-Therapie hat Deine Lebensgeschichte (in Bezug auf die Gesundheit) bestimmt nicht erst begonnen.
Wer will schon sagen, wie DU auf die Entfernung der SD reagierst? Wer kann wissen, ob DU die gängigen Mittel zur Hormoneinstellung verträgst, und wer will eigentlich wissen, ob da nicht noch andere hormonregelnde Organe ein Rolle spielen.
Im Bereich der Hormone wird es sich oft zu einfach gemacht. SD raus fertig. Aber vielleicht ist es ja gar nicht die SD. Die ist nämlich auch von anderen hormongebenden Organen abhängig. Hier heißt es gründlicher als gründlich zu Untersuchen. Aber was da alles mit zusammenhängt, das ist den Leuten oft nicht klar.
Sicherlich sind die Beschwerden für Dich jetzt nicht sehr angenehm, vielleicht / sicherlich auch schlimm, aber viele Menschen verändern sich körperlich und emotional (meistens NICHT zum guten) nach der schulmedizinischen chirurgischen Therapie und leiden trotzdem an vielen anderen Symptomen.
Deine Symptome scheinen gut für den Ansatz in der Klassischen Homöopathie:
Beschwerden der Schlddrüse
Beschwerden nach Schwangerschaft
Beschwerden eine Woche vor der Menses.
Das wäre für einen Klassischen Homöopathen (m/w) ein super Vorlage, um einen Therapieeinstieg zu wagen.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.2010 um 19:56.]
Verfasst am: 08. 01. 2010 [12:19]
puls130
Themenersteller
Dabei seit: 06.01.2010 - Beiträge: 0
Danke für deine Antwort (Das man die Hormonpräperate nicht vertragen könnte, hatte ich noch nicht gewusst)

Ich dachte, dass jemand mir seine Erfahrung nach der Entfernung der SD schildert, sicherlich, und dass weiß ich auch, reagiert jeder Mensch anders, aber Erfahrungen auszutauschen denke ich könnten mir bei der Entscheidungsfindung helfen.

Nach der Schwangerschaft bin ich auch wieder regelmäßig in homöopatischer Behandlung, aber das ist jetzt schon wieder 1 1/4 Jahr her und das Hoffen auf Besserung zehrt an meinen Nerven, wobei man ja eh schon psychisch innerlich kämpft und der täglichen Blick den Spiegel ist halt auch nicht schön. Andererseits wurden ja meine Beschwerden erst durch die Schulmedizin in extremer Form verschlimmert und hat meinen Vertrauen in diese sehr sehr stark verringert. Deshalb kommt es für mich auch nicht in Frage sich einfach holter die polter unters Messer zu legen.