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Gebärmutterhalskrebs - 2 Konisationen - und jetzt wieder PAP 3d - Hilfe!


Autor Nachricht
Verfasst am: 28. 06. 2008 [21:44]
olly_a
Themenersteller
Dabei seit: 28.06.2008 - Beiträge: 0
Hallo,
meine Frau hatte im Sept. 2007 eine Konisation aufgrund von PAP 4a. Da allerdings nicht alles im Guten entfernt wurde, musste Sie 6 Wochen später zu einer Rekonisation (also Okt. 2007).
Dann hatte Sie jetzt 2 gute Abstriche (PAP 2) und nun der Schock!

Kein Jahr nach den Konisationen hat Sie wieder einen PAP 3d (Jun. 2008 ). Die Ärzte haben zu ihr damals gesagt, dass eine dritte Konisation nicht mehr möglich ist, da der Gebärmutterhals bis auf 1mm entfernt wurde.

Nun mache ich mir sehr viele Sorgen! Wir haben noch einen Kinderwunsche und jetzt diese Nachricht.

Ich bitte wirklich um Hilfe. Schreibt mir eure Erfahrungen, was nun geschieht, bzw. ob es alternative Heilmethoden gibt, die Erfolg versprechen. Was können wir aktiv gegen diesen HPV tun, damit ihr Immunsystem das Virus unter kontrolle bekommt.

Danke!

gruß olly
Verfasst am: 29. 06. 2008 [00:06]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Es gibt mehrere Ansätze in der Heilkunde.

Beruhigend zu lesen ist, dass Ihr den Umstand schon als Schwäche des Immunsystems erkannt habt.

Das kann man dann natürlich weiterführend in die neue Schule der Neuro-Psycho-Endokrino-Immunologie einbringen und merkt, dass bösartige Erkrankungen und deren Vorboten einer umfassenden Behandlung bedürfen.

Die Naturheilkunde bietet verschiedene eigenständig und auch komplementär arbeitenden Therapien:
Die Anthroposophie arbeitet dann gern mit der Misteltherapie. Sie selbst ist entwickelt worden als Komplement zu Schulmedizin, so dass sie jene ergänzen soll und der Anspruch der alleinigen Therapie nicht erhoben wird.

Die Homöopathie und insbesondere die Klassische erhebt den Anspruch solche Erkrankungen allein therapieren zu können. Das bedingt eine Art Urvertrauen in diese Art der Therapie, die man dann haben kann, wenn man sie selbst schon erfahren hat oder sie sich von vielen anderen erzählen lassen kann. Ich für meinen Teil habe sie - erfahren nach dem Motto, wer der Homöopahtie treu ist, dem ist auch sie treu.
Sie beachtet und therapiert die (für Interessierte nach einem sehr einsehbaren Ansatz) zugrundeliegenden Einflüsse auf die Lebenskraft, die solche Krankheiten provozieren.
Meines Erachtens nach erfüllt sie einen Großteil des oben zitierten Gebietes mit den vielen Faszetten und kann ihrerseits durch unterstützt werden mit z.B. psychologischem Beistand und der u.a. Orthomolekularmedizin
Der Vorteil bei der Klassischen Homöopathie ist eindeutig die mögliche Einbindung des Partners, der gewiss auch Grundbelastungen mit sich trägt, die er - ob gewollt oder nicht - immer wieder auf die Partnerin übertragen wird (kann auch umgekehrt der Fall sein).

Die Orthomolekularmedizin wird in jedem Fall davon ausgehen, dass ein (nicht unbedingt labortechnisch nachweisbarer) Mangel an Vitaminen und Mineralien vorliegt.
Insbesondere Vitamin C und Selen werden hier als Applikation im Vordergrund stehen. Die Diskussion über die lebenszeitlichen Effekte der künstlichen Zuführung von solchen Stoffen muss jeder nochmals mit sich selber ausfechten.
Jedoch ganz klar: sie ist und kann nur begleitend angewandt werden und sollte zeitlich (auch längerfristig) begrenzt sein, aber sollte auch nicht Vergessenheit geraten.

Und zum Schluss natürlich die Ordnungstherapie, die mit so manchem guten Rat für eine "schadenunterlassende", "regenerationsfördernde" Lebensweise spricht.
Dazu gehören auch die von Dir genannten Sorgen, die einerseits natürlich berechtigt sind, aber keinesfalls in destruktive Ausmaße abgleiten dürfen.
Ein ordentlicher Umgang mit sich selbst, wie Schadstoffvermeidung, Schlafhygiene, gesunde Ernährung etc. sollte selbstverständlich sein.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.2008 um 00:13.]
Verfasst am: 30. 06. 2008 [20:03]
olly_a
Themenersteller
Dabei seit: 28.06.2008 - Beiträge: 0
Hallo Martin,

danke für deine Antwort.

Es ist sehr schwierig für uns, da wir beide keinerlei Erfahrung mit Homöopathie haben.
Und hier kommt dann die Angst, dass Homöopathie nicht der richtige Weg ist, da wir auch keine Erfahrungsberichte von Freunden/Bekannt haben.

Ein Erfahrungsbereicht über ähnliche Diagnosen und der weitere Verlauf würden uns hier natürlich wieder weiterhelfen.

Deshalb sind wir auch in dieses Forum, da wir jeden Strohhalm greifen, den wir bekommen können...

gruß olly
Verfasst am: 01. 07. 2008 [22:03]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Die Fragen und die Ängst sind alle berechtigt und von daher kann man nur an das eigene Empfinden appelieren.
Wenn Ihr noch nicht der Meinung seit, dass Gesundheit eine Frage der Unterstützung der eigenen Fähigkeit zur Gesundung ist, dann ist die Entscheidung richtig, den Schulmedizinischen Weg zu gehen. Wahrscheinlich wir dann wieder einmal die Krankheit bekämpft, aber eine Unterstützung der eigenen Immunfähigkeit außer Acht gelassen, die von sich aus dafür sorgen würde, dass Krankheit gar nicht erst entsteht.

Ich kann nur bestätigen, dass es durch geübten und spezialisierte Klassische Homöopathen durchaus gelingen kann auch schwerste Krankheitsverläufe erfolgreich zu therapieren.

Verfasst am: 05. 07. 2008 [10:33]
olly_a
Themenersteller
Dabei seit: 28.06.2008 - Beiträge: 0
Habe viel im Internet gelesen und bin dabei auf ein Medikament namens "2LPapi" der Firma Labo'Life gestoßen. Dieses soll HPV-Viren helfen zu bekämpfen. Besser gesagt, das eigene Immunsystem wieder in Gang bringen um die Viren-Aktivität zu Stoppen und somit auch die Zellveränderungen.

Hat hier bereits jemand Erfahrungen? Es ist ein homöopathisches Produkt aus Belgien. Wird bei der Mikro-Immun-Therapie eingesetzt.

Der Arzt in der Uni-Klinik meinte nun, dass die momentan leichte Dysplasie mittels Laser entfernt werden kann. Aber dies ist wiederum nur eine Symptom-Bekämpfung und keine Ursachen-Bekämpfung.

Die Ursache hierbei ist ja eindeutig aktive HPV-Viren aufgrund einer schwäche im Immunsystem.

Also bitte um rege Antworten über Erfahrungen, oder Therapien von Menschen / Frauen in ähnlicher Situation.

Danke!

gruß olly



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