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Scharlach


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Verfasst am: 18. 04. 2008 [11:49]
lulu
Themenersteller
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 0
Meinem 7-jähriger Sohn hat seit gestern Scharlach. In der Regel lassen wir uns von einer Homöopathin behandeln, aber gestern sind sind wir wegen der starken Schluckbeschwerden meines Kindes zur Kinderärztin in der Nähe gegangen. Ein Abstrich war positiv, und sie verschrieb sofort Antibiotika und sagte, er könne nach 3 Tagen wieder in die Schule.
Ich habe erst dann mit der Homöopathin telefoniert, die sofort vom Antibiotikum abriet und uns Globoli verschrieb.
Meinem Sohn geht es sehr gut, er hat nur leicht erhöhte Temperatur, aber in bestem Allgemeinzustand.
Die Homöopathin, die auch Ärztin ist und lange in einer Kinderklinik gearbeitet hatte, sagt jetzt, sobald das Fieber weg ist und mein Sohn gut drauf ist, kann er auch ohne weiteren, negativen Abstrich wieder zu Schule gehen, da die meisten Kinder den Erreger ohnehin bereits in sich tragen.
Wäre das unverantwortlich von mir?
Auch wegen nachfolgender Schädigungen von Herz und Nieren bsplw. bräuchte ich mir keine Sorgen machen, wenn man das Kind gut beobachtet und seinen allgemeinen Zustand im Blick hat.
Ich fühle mich etwas verunsichert, da ich Scharlach noch als ganz schlimme Krankheit in Erinnerung habe, an der der Sohn einer alten Dame aus der Nachbarschaft sogar gestorben ist.

Kann mir jemand etwas dazu sagen?
Bisher habe ich auch in "schlimmsten" Fällen, gerade bei meinem Kind, immer auf Homöopathie vertraut und habe schon einen Krankenhausaufenthalt verhindern können. Aber über Scharlach habe ich soviel unterschiedliches gelesen und gehört, dass ich unsicher bin.

Danke,
lulu
Verfasst am: 20. 04. 2008 [07:06]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Na, siehst Du. Dann hat Dir ja eine homoeopathisch arbeitende medizinsche Fachkraft einen guten Rat gegeben. Dann kannst Du dich da auch drauf verlassen. Wichtig ist, dass Dein Sohn wieder gesund ist und die Lebenskraft wieder voll hergestellt, dann sollte die Schule kein Problem sein und der Scharlach auch nicht. Wie lange die Genesung dauert, kann man von hieraus nicht sagen. Wenn er eine Kranheit gut uebersteht, dann ist es doch egal, ob in drei oder fuenf Tagen. Du scheinst gut auf Ihn aufzupassen und somit wird es schon richtig sein. Bei einer Verschlechterung gehoert er wieder der Aeztin vorgestellt.
Ob jemand an Scharlach erkrankt haengt ja nicht allein von den Bazillen ab, sondern auch von seiner Grundkonstitution. Die sollte natuerlich behandelt werden, was ja mit Globuli eher geschieht als mit Antibiotika.
LG
Martin
Verfasst am: 02. 05. 2008 [17:57]
lulu
Themenersteller
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 0
Hallo Martin,

danke für deine Reaktion auf meine Frage.
Aber eine habe ich trotzdem noch, und unsere Ärztin ist leider wegen der Feiertage im Moment nicht erreichbar:

ist es bedenklich oder "normal", daß mein Sohn bereits seit mehr als 2 Wochen permanent erhöhte Temperatur hat (0,8-1,4 Grad höher)? Es geht ihm gut, aber die ständig erhöhte Temperatur muß ihn doch schwächen, oder? Wie kann ich die Genesung unerstützen?
Soll er wirklich erst wieder in die Schule, wenn sich die Temperatur völlig normalisiert hat?

Danke für eine Antwort,
Gruß von Lulu.

Verfasst am: 03. 05. 2008 [23:31]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Dann kann ich nur empfehlen, die freien Tage abzuwarten, und doch nochmal mit Ärztin oder Homöopathin einen Termin zu machen.

"Fieber unklarer Genese" (obwohl hier ein triftiger Grund zu sein scheint)sollte man schon auf den Grund gehen.
Wenn Dein Sohn sich im allgemeinen gut und belastbar fühlt, besteht kein eigentlich kein Grund zur Sorge und mit dieser Grundeinstellung kann man sich auch die Übersicht darüber verschaffen, was evtl. dahinter stecken könnte.
Scharlach selbst hat "nur" eine Inkubationszeit von 2-4 Tagen. Vielleicht hat es sich auf einen anderen Infekt aufgelagert.
Von hier aus ist im besten Sinne nur eine Kontrolle anzuraten. Wenn es sich nicht schlimmer darstellt als hier zu lesen, dann würde ich auf die homöopathisch arbeitende Ärztin warten, denn zu viele Meinungen verwirren nur. Bei jeglicher Verschlimmerung ist Abwarten natürlich nicht mehr drin. Aber das brauche ich einer gut versorgenden Mutter ja nicht zu erzählen icon_wink.gif
Trotzdem ist darauf zu achten, dass Kinder mit offensichtlichen Infekten und erhöhten Temperaturen mehr Ruhe zukommen muss, ein Punkt, der gern vergessen wird. Ein Infekt ist auch eine Beschäftigung für den Organismus, aber mehr von innen. Kinder reifen auch an solchen Begebenheiten. Mehr als das so mancher Erwachsener war haben will. Deshalb ist eine gewisse "Innere Einkehr" auch für Kinder wichtig.

TRINKEN NICHT VERGESSEN LASSEN! Und (wem sag ich das)Obst und Gemüse, wenig Fleisch, außer mal eisenhaltiges wie z.B. ein Stück(chen) Rind, wenn das auch sonst schon gegessen wird.

Alles in allem kann das hier standartgemäß aber keine persönlich Beratung ersetzen icon_biggrin.gif



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