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Strophanthin - Erfahrungsbericht


Autor Nachricht
Verfasst am: 11. 08. 2012 [23:26]
GerhardSentzer
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2012 - Beiträge: 5
Guten Abend zusammen,


mir ist aufgefallen, dass das Thema Strophanthin hier ein bisschen kurz kommt. Die letzten Beiträge, die ich hierzu im Archiv gefunden habe, sind schon einige Jahre alt.

Deshalb beabsichtige ich, hier einen Erfahrungsbericht in Form einer Art Logbuch zu verfassen, um meine Erfahrungen als betroffener Nichtmediziner weiterzureichen.

Vor drei Jahren erlitt ich einen Hinterwandinfarkt, nachdem ich eine ungefähr 6-wöchige Zitronen-Knoblauch-Kur zur Arterienentschlackung gemacht habe - tägliche Dosis 4 cl.

Davor immer mässiger hoher Blutdruck, aber nie wirklich ernsthafte Beschwerden, keine weiteren auffällige Vorerkranken.

Nach Hinterwandinfarkt Stentimplantierung, 3 Wochen Reha mit den üblichen Medikamenten. Nach der Reha habe ich alle Medikamente abgesetzt. Mein Allgemeinzustand entwickelte sich trotzdem so gut, dass auch grosse körperliche Belastungen kein Problem darstellten - bin Waldfacharbeiter und mache Fitness.

Seit drei Tagen nehme ich Strophanthin und ASS 100 zu mir. Die Herzfrequenz senkte sich schon am ersten Tag um 30 Punkte (von durchschnittlich 95 Schlägen pro Minute auf durchschnittlich 65 Schläge pro Minute Ruhepuls). Ruhepuls bei regelmässigen Blutdruckmessungen seit der ersten Strophanthin-Dosis stets weit unter 70 Schläge pro Minute Ruhepuls. Gelegentlich moderate Stichschmerzen in der Herzgegend nicht mehr aufgetreten.

Blutdruck leicht angestiegen, jetzt bei durchschnittlich 145/95. Der verschreibende Arzt kündigte dies als möglichen aber vorübergehenden Effekt der Strophanthin-Einnahme an.

Erstverschlimmerung?

Anfänglich rief das Strophanthin ein sehr seltsames Gefühl im Kopf hervor, das man schon fast als "breit sein" bezeichnen könnte. Gedämpfte Wahrnehmung der Umgebung, Konzentrationschwäche, übermässige Müdigkeit, Reaktionsminderung.

Diese Nebenwirkungen sind nun nach drei Tagen Strophanthin-Einnahme trotz steigender Dosierung fast gänzlich verschwunden.

Mein allgemeines Wohlbefinden ist insbesondere gekenn-zeichnet von einer kaum gekannten inneren Ruhe, die jedoch extrem gewöhnungsbedürftig ist!

Denn wie soll man als 1000-Voltmensch von jetzt auf jetzt mit 100-Volt auskommen? icon_rolleyes.gif

Andererseits ist wohl gerade dieser Jetzt-auf-Jetzt-Effekt von Strophanthin das wunderbare Geschenk, das man nicht zu verbissen hinterfragen sollte. Zumal wenn einem der Kardiologe mit erhobenem Zeigefinger weismachen möchte, man stünde permanent mit einem Bein im Grab! banghead.gif

LG, GerhardSentzer


[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 12.08.2012 um 00:14.]
Verfasst am: 13. 08. 2012 [21:37]
GerhardSentzer
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2012 - Beiträge: 5
Vierte Tag Strophanthin-Einnahme

Dosis auf 15 Tropfen zwei Mal täglich erhöht.
Entspricht etwa 4 mg.

Keine gravierende Nebenwirkungen.

Blutdruck tendenziell wieder fallend.

Kein negativer Einfluss bei körperlicher Belastung
spürbar.

LG, GerhardSentzer


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.2012 um 21:48.]
Verfasst am: 16. 09. 2012 [22:02]
GerhardSentzer
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2012 - Beiträge: 5
Nach über einem Monat Einnahme von Strophantin kann
ich folgendes Resumee ziehen:

Anfängliche Nebenwirkungen nicht mehr vorhanden,
Blutdruck in Ruhe bei 140/90,
Herzfrequenz in Ruhe stabil unter 70 Schlägen/min,
Herzstechen nicht mehr aufgetreten.

In einem Monaten wird ein Kardiologe, der keine
Kenntnis von der Strophantin-Einnahme hat, gegen
prüfen.

LG, GerhardSentzer