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Veränderung des Körpergeruchs


Autor Nachricht
Verfasst am: 12. 02. 2008 [11:32]
Jeanny
Themenersteller
Dabei seit: 12.02.2008 - Beiträge: 0
Hallo, zusammen!

Ich habe mich hier registriert, in der Hoffnung, eine Antwort auf Folgendes zu bekommen:

Mein Mann und ich sind seit über 11 Jahren zusammen, und ich habe seinen Körpergeruch immer geliebt. Vor einiger Zeit hatten wir eine heftige Krise, und punktgenau zu Anfang derselben veränderte sich sein Körpergeruch. Als die Krise überwunden war, roch er tatsächlich wieder wie vorher, worüber ich sehr erleichtert war. Jetzt schwankt sein Geruch, und gerade heute morgen kam wieder der "Übergangsgeruch" besonders stark zum Vorschein (ich vermute, auch aufgrund nächtlichen Schwitzens).

Meine Frage: Aus welchen Gründen kann sich Körpergeruch verändern (außer den bekannten wie z.B. Essen bestimmter Lebensmittel)? Kann es auch sein, daß sich an meinem Riechvermögen Schwankungen zeigen? Kann sich hormonell so viel bewegen, daß sich Partner gegenseitig buchstäblich nicht mehr riechen können? Fragen über Fragen... Vielleicht kann sie mir jemand hier beantworten?

Vielen Dank im voraus und herzliche Grüße von

Jeanny
Verfasst am: 12. 02. 2008 [14:15]
Homoeopathie247
Dabei seit: 06.02.2008 - Beiträge: 0
Hallo Jeanny,

ich habe grade dein Artikel gelessen.
Eine Antwort kann ich dir leider nicht gebem, aber mich würde es auch interessieren ...

Gruß

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.2008 um 18:38.]
Verfasst am: 12. 02. 2008 [16:12]
Jeanny
Themenersteller
Dabei seit: 12.02.2008 - Beiträge: 0
Hallo Dinna,

geh zum Arzt, damit der abklären kann, ob sich hinter der Geruchsveränderung eventuell eine körperliche Ursache findet.

Alles Gute wünscht Dir

Jeanny
Verfasst am: 12. 02. 2008 [19:53]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Oh, dass ist ein wirklich ein spannendes Thema, das mit dem Geruch!

Als einer unserer Ur-Sinne ist er immens wichtig und wird - wie viele andere Sinne auch - in unserer modernen Lebensweise unterschätzt.
Doch da wir immernoch nach unseren Ur-Programmen "ticken", ticken wir auch zum großen Teil nach unserem Geruchssinn.

Geht man (auch in unserem so intellektuellen Leben) davon aus, dass das ganze rein biologische Konzept sich um Arterhaltung dreht, also sich selbst am Leben zu erhalten und Nachwuchs zu zeugen, so ist es nicht verwunderlich, dass Riechen viel ausmacht.

Wir können (und das nicht nur sprichwörtlich) Gefahr wittern, weil bestimmte Dinge "stinken", sondern auch entscheiden, wie der beste Nachwuchs zu stande kommt, weil wir unseren potentiellen Partner "gut riechen können" oder eben nicht.
Dafür sind (u.a.!) das Vomero-Nasal-Organ zuständig das z.a. die Pheromone "erriechen" kann.
Direkt mit dem Gehirn verbunden liegt in Bruchteilen von Sekunden eine Entscheidung fest, wenn auch zumeist unbewusst.
Also ist es auch wichtig zu wissen, dass z.B. die Pille o.ä. Kontrazeptiva den Körpergeruch hormonell beeinflussen.

Inschweren Fällen von Nicht-Mehr-Riechen-Können wäre doch einiges zu sondieren:
:arrow: hat eine Umstellung in den Kontrazeptiva stattgefunden?
:arrow: treten altersbedingte Veränderung ein?
:arrow: gehen (erwachsene) Kinder aus dem Haus?
:arrow: gibt es Stress z.B. im Arbeitsleben?
:!: Und natürlich darf die Frage nach einer evtl. Erkrankung nicht ausgeschlossen werden.

Homöopathisch lassen sich Schweiß und Geruch nicht trennen. Sie tauchen in verschiedenen Mittelbildern auf. So ist ein süßlicher Schweiß u.a. im Mittelbild Thuja zu finden, ein Mittel, was auf ein ziemlich eindeutige Erscheinung eines bestimmten "Grundübels" hinweist.
Aber das ist nur ein klitzekleiner Fingerzeig in die Richtung einer Regulationsmöglichkeit.
Da hier ein "Problem" im partnerschaftlichen Verhältnis vorliegt, wäre es günstig, wenn BEIDE zu der Einsicht gelangen, das einvernehmlich (naturheilkundlich) umfassend abklären zu lassen, falls die Situation nicht mehr erträglich ist.

Martin Behrens
Hamburg
Der Beitrag dient allein der Information und kann weder eine persönliche Beratung noch Behandlung ersetzen.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.2008 um 08:51.]
Verfasst am: 13. 02. 2008 [08:57]
Jeanny
Themenersteller
Dabei seit: 12.02.2008 - Beiträge: 0
Hallo Martin,

vielen Dank, das war sehr hilfreich! icon_smile.gif

Wir haben gestern abend noch einmal darüber gesprochen, und er meinte, er habe eine Verbindung gefunden: Vor allem der Nachtschweiß träte auf, wenn er sich mit bestimmten (Beziehungs-)Themen beschäftige. Mir scheint auch, daß gerade der Nachtschweiß besonders intensiv anders riecht; und das eher säuerlich als süßlich.

Welche Mittel beschäftigen sich noch mit Nachtschweiß? Nur, wenn es jemand aus dem Kopf weiß - nachschauen kann ich selbst, das mute ich niemandem zu. icon_wink.gif

Jeanny
Verfasst am: 13. 02. 2008 [09:13]
Marco
Dabei seit: 18.11.2007 - Beiträge: 55
Hallo Jeanny,

ich habe gerade eure Beiträge gelesen.

Es gibt über 200 homöopathische Arzneimittel die das Symptom "Schweiß in der Nacht" aufweisen. Mir fallen jetzt spontan folgende Mittel ein: Causticum, Pulsatilla, Sulfur, Silicea, Taraxacum, Kalium carbonicum, Thuja, Calcium carbonicum, China und Ferrum.

Also du siehst, das alleinige Symptom "Nachschweiß" reicht lange nicht aus, um hierfür das passende Mittel zu finden.

Viele Grüße
Marco
Verfasst am: 13. 02. 2008 [09:34]
Jeanny
Themenersteller
Dabei seit: 12.02.2008 - Beiträge: 0
200!?! Ich hoffte mehr auf 10... icon_rolleyes.gif icon_wink.gif

Egal, vielen Dank jedenfalls! icon_smile.gif Daß das als einziges Symptom nicht ausreicht, war mir klar. Es gibt halt sonst keine offensichtlichen Symptome, und er muß ja auch selbst wissen, was in ihm vorgeht und wie er damit umgehen möchte. Ich bin einfach neugierig, und ich beschäftige mich gern mit den Mittelthemen.
Verfasst am: 13. 02. 2008 [15:54]
Jeanny
Themenersteller
Dabei seit: 12.02.2008 - Beiträge: 0
Was mir gerade auffällt:

Ich fühle mich von meinem Mann körperlich nicht abgestoßen, auch, wenn ich diesen speziellen Übergangsgeruch nicht mag. Meine Vermutung dazu ist, daß der neue Geruch sozusagen den alten überlagert, dieser aber nach wie vor vorhanden ist. Sozusagen für mich nicht wahrnehmbar, aber sehr wohl für mein Vomero-Nasal-Organ, das Martin erwähnte.