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Wettrfühlig


Autor Nachricht
Verfasst am: 01. 06. 2008 [22:02]
PetraW
Themenersteller
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 0
Hallo,

leide von Jahr zu Jahr immer stärker an den Wetterveränderungen, vor allem dann wenn es sich das Wetter bei uns plötzlich stark ändert, wie wir es z.B mal wieder in den letzten Wochen erleben, das die Temperaturen plötzlich sehr schnell nach oben gehen, so das der menschliche Körper kaum Zeit hat sich langsam daran zu gewöhnen.
Momentan fühle ich mich total mattig, total ausgelaugt, antriebslos und sobald ich mich nach draußen in das schwüle wetter begebe wird es mir schlecht.
Hier im Forum wollte ich mich deshalb mal erkundigen, ob es zusätzlich zu den Ratschlägen, wie viel trinken, Wechselduschen u.a. irgendetwas natürliches oder homöopathisches gibt, was man unterstützend zu dieser wirklich krassen Wetterfühligkeit einnehmen kann.

Für Tipps, wäre ich Ihnen sehr dankbar...

LG Petra
Verfasst am: 03. 06. 2008 [11:50]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Hallo, Petra!
Ich bleibe mal auf dem homöopathischen Weg, der mit den paar Symptomen nur vorsichtig beschritten werden kann.
Nimmt man das wenige was hier geschildert wird, dann könnte man mit der auffallenden Übelkeit draußen auf "Carbo veg." oder "Dulcamara" tippen.
Ein Sommerschwächemittel ist dagegen "Natrium carb.".
Ich würde es mal mit letzterem versuchen.
Einmal drei Globuli eingenommen in einer C30-Potenzoder einer D6 dreimal am Tag eine Tablette.

Aber wie immer: alles als Hinweis und ohne persönliche Beratung nur als Information zu verstehen. icon_wink.gif

Verfasst am: 03. 06. 2008 [12:45]
Marco
Dabei seit: 18.11.2007 - Beiträge: 55
Hallo Petra,

bei Wetterfühligkeit ist die vegetative Regulation gestört. Darunter fallen dann Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Herzklopfen.

Tipps zur Wetterfühligkeit:

1. Der Körper braucht genügend Flüssigkeit wie Mineralwasser oder dünn gebrühte Kräutertees (z. B. Passionsblume, Johanniskraut, Baldrian, Lavendel, Melisse, Pfefferminze). Pfefferminztee hat einen kühlenden Effekt. Alkohol, Schwarztee und Kaffee weglassen. Zur Unterstützung des Kreislaufes kann Weißdorn eingenommen werden. (Anmerkung: Über die Wirkungsbereiche der Heilkräuter sollte man sich vorher immer genau informieren)

2. Auf eine vitalstoffreiche Vollwertkost ist zu achten! (Rohkostsalate, Vollkornbrote, überwiegend vegetarisch).

3. Sport treiben an der frischen Luft (aber nicht übertreiben und nicht bei feucht-heißem Wetter), Schwimmen, langsames Radfahren o.ä.

4. Kein Streß, kein Nikotin, kein Übergewicht!

5. Schüßler-Salze: Wettempfindlichkeit, Wetterumschwung, Föhn mit Kopfschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit: Nr. 9 Natrium phosphoricum D6, Nr. 10 Natrium sulfuricum D12 und Nr. 22 Calcium carbonicum D 12.

6. Kneipp Anwendungen (Wechselduschen, kalte Ganzkörperwaschungen)

7. Entspannungstechniken, z. B. Yoga (empfehlenswert, wirkt ungefähr nach zwei bis drei Monaten bei täglicher Ausübung)

8. Da bei jedem die Ausprägung der Wetterfühligkeit unterschiedlich ist, wäre es sinnvoll, sich in therapeutische Hände zu begeben. Oft spielen zu der Wetterfühligkeit auch noch hormonelle Schwankungen (z. B. Wechseljahre) oder eine Fehlsteuerung der Schilddrüse eine Rolle. Auch eine veränderte Lebenssituation (Streß usw.) kann die Wetterfühligkeit verstärken. Eine Konstitutionsbehandlung bei einem Homöopathen wäre sicher nicht das Schlechteste für Deine Beschwerden.


Viele Grüße und gute Besserung
Marco



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