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Alternativen für Industriell hergestellen Zucker


Autor Nachricht
Verfasst am: 07. 10. 2016 [10:20]
Koral
Themenersteller
Dabei seit: 16.07.2016 - Beiträge: 13
Hallo.
Welche alternativen habt Ihr für Zucker ?! Ich versuche mich mit Datteln vor meinen Heißhungerattacken zu schützen ... was macht Ihr damit Ihr nicht unterzuckert, aber trotzdem was Süßes habt?! lg
Verfasst am: 31. 10. 2016 [22:52]
juniper
Dabei seit: 22.08.2016 - Beiträge: 10
"Koral" schrieb:

Hallo.
Welche alternativen habt Ihr für Zucker ?! Ich versuche mich mit Datteln vor meinen Heißhungerattacken zu schützen ... was macht Ihr damit Ihr nicht unterzuckert, aber trotzdem was Süßes habt?! lg


I'm your HONEY-Bee... icon_wink.gif

Honig enthält in der Hauptsache Traubenzucker, Fruchtzucker, aber auch Mehrfachzucker und in geringen Mengen Spurenelemente, Enzyme und Vitamine. Mach einfach mal eine Internetrechereche zum Unterschied Honig und raffiniertem Zucker und du wirst lieber Honig essen wollen...
Verfasst am: 15. 11. 2016 [10:23]
fritzi
Dabei seit: 15.11.2016 - Beiträge: 2
Anstelle von Zucker kannst du auch zu Agavendicksaft, Xylit Ahornsirup oder Stevia greifen.
LG
Verfasst am: 21. 11. 2016 [15:24]
Freitag32
Dabei seit: 14.08.2016 - Beiträge: 12
Hallo! Im Endeffekt ist industriell gefertigter Zucker nicht mehr oder weniger dick-machend als natürlicher, nur wenn du Alternativen wie Datteln, Honig oder Agavendicksaft zu dir nimmst hast du gleich noch ein paar wertvolle Nährstoffe dabei. Stevia mag ich leider gar nicht, ist mir zu bitter, aber eine kalorienärmere Alternative. Ich bin eindeutig ein Honig-Fan!
Verfasst am: 08. 01. 2017 [14:18]
Beate81
Dabei seit: 22.04.2015 - Beiträge: 26
Honig ist wohl die beste Alternative zu Zucker. Für Heißhunger kaufe ich mir gerne getrocknete Apfelringe oder Bananen. Gerne esse ich auch Joghurt mit Früchten und Müsli oder Nüsse. Manchmal muss es aber auch mehr sein, da sind auch mal ein paar "normale Süßigkeiten" drin. Hier kann man vieles kaufen, das mit Honig gesüsst wird.
Verfasst am: 12. 01. 2017 [13:15]
armfuss
Dabei seit: 05.09.2016 - Beiträge: 10
"Beate81" schrieb:

Honig ist wohl die beste Alternative zu Zucker. Für Heißhunger kaufe ich mir gerne getrocknete Apfelringe oder Bananen. Gerne esse ich auch Joghurt mit Früchten und Müsli oder Nüsse. Manchmal muss es aber auch mehr sein, da sind auch mal ein paar "normale Süßigkeiten" drin. Hier kann man vieles kaufen, das mit Honig gesüsst wird.


Ist in Honig nicht auch oft Industriezucker enthalten?
Und ansonsten immer Äpfel, hätte ich jetzt noch gesagt
Verfasst am: 12. 01. 2017 [13:32]
armfuss
Dabei seit: 05.09.2016 - Beiträge: 10
Standmixer - erfüllt eigentlich immer sein Soll. Ehrlich gesagt mag ich es auch immer ein bisschen mit Stücken dazwischen. Solche Profigeräte zermahlen das Obst immer bis zum Maximum - da stehe ich leider gar nicht drauf.
Verfasst am: 12. 01. 2017 [13:35]
juniper
Dabei seit: 22.08.2016 - Beiträge: 10

Ist in Honig nicht auch oft Industriezucker enthalten?

Nein! Honig ist ein Naturprodukt. Der Honig wird wie er von den Bienen kommt ausgeschleudert, dann noch mal mechanisch gerührt und dann in die Gläser. Da darf gar nichts zugesetzt werden. Unterstütze die heimische Landwirtschaft indem du heimischen Honig beim Imker vor Ort kaufst.
Verfasst am: 22. 01. 2017 [13:27]
Marillia
Dabei seit: 20.01.2017 - Beiträge: 3
Kurzer Exkurs, weil hier so viele auf Honig schwören: Honig ist zwar (kurzfristig) gesund für den Menschen allerdings sehr ungesund für die Bienen. Nicht nur die versprühten Gifte über den Feldern sind Schuld am Bienensterben sondern auch die Honigherstellung, da die allermeisten Imker die Bienen dann mit Zuckerersatz füttern, wo sie normalerweise ihren eigenen Honig essen würden. Auch das ist ein sehr wahrscheinlicher Grund dafür, dass das Immunsystem der Bienen immer schwächer wurde und sie nun wegen Milben aussterben. Auf Dauer ist Honig (jedenfalls bei unseren heutigen Herstellungsmethoden) also sehr ungesund für den Menschen. Denn geht die Biene, geht vier Jahre später auch der Mensch - sagte einst schon Albert Einstein. icon_wink.gif

Nun zur eigentlichen Frage: Ich benutze Agavendicksaft. icon_smile.gif Wenn Zucker (nur sehr selten zum Kochen), dann nur unraffinierten Braunzucker. Bei Heißhungerattacken auf Süßes mache ich mir immer Kakao. Allerings nicht das Fertigzeug sondern reinen Bio-Kakao mit Haselnussmilch und Agavendicksaft. Einfach köstlich und obendrein auch noch gesund! icon_smile.gif
Besonders im Winter zu empfehlen, da Kakao stimmungsaufhellend wirkt und viele wichtige Nährstoffe enthält. Gute Informationen dazu gibt es zum Beispiel hier: https://www.vitaminexpress.org/de/kakao
Was die Industrie dann mal wieder aus diesem eigentlich grandiosen Naturerzeugnis gemacht hat, ist eine ganz andere Sache und traurig.

Hoffe ich habe niemanden auf den Schlips getreten. Informiere nur gern über die Zustände unserer Industrie. icon_smile.gif

Liebe Grüße
Marillia
Verfasst am: 22. 01. 2017 [13:51]
juniper
Dabei seit: 22.08.2016 - Beiträge: 10
"Marillia" schrieb:

Kurzer Exkurs, weil hier so viele auf Honig schwören: Honig ist zwar (kurzfristig) gesund für den Menschen allerdings sehr ungesund für die Bienen. Nicht nur die versprühten Gifte über den Feldern sind Schuld am Bienensterben sondern auch die Honigherstellung, da die allermeisten Imker die Bienen dann mit Zuckerersatz füttern, wo sie normalerweise ihren eigenen Honig essen würden. Auch das ist ein sehr wahrscheinlicher Grund dafür, dass das Immunsystem der Bienen immer schwächer wurde und sie nun wegen Milben aussterben. Auf Dauer ist Honig (jedenfalls bei unseren heutigen Herstellungsmethoden) also sehr ungesund für den Menschen. Denn geht die Biene, geht vier Jahre später auch der Mensch - sagte einst schon Albert Einstein. icon_wink.gif


1. Das Zitat von Einstein wird gern benutzt, ist aber nicht belegbar, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bienensterben#Angebliches_Zitat_von_Albert_Einstein
2. Die Behauptung, dass die Fütterung mit Zucker das Immunsystem der Bienen schwächt, ist erst einmal nur eine Behauptung ohne Fundierung. Richtig ist, dass die heutige industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden und Herbiziden ein großes Problem für die Bienen darstellt, vielleicht das größte. Richtig ist auch, dass die Varroamilbe, aus Asien stammend, durch die Globalisierung schnell weltweit verbreitet wurde, so schnell, dass sich z.B. unsere Bienen nicht anpassen konnten, ein weiteres Problem ist. Die meisten Imker behandeln heute gegen die Milbe ihre Völker (gängigstes Behandlungsmittel ist Ameisensäure, die in den Bienenstöcken verdunstet wird).
3. Richtig ist auch, dass die meisten Imker im Spätsommer auffüttern, entweder mit gelöstem Rohrzucker oder mit bereits invertierten Zucker. Das passiert aber zusätzlich zu dem Honig, der in den Stöcken verblieben ist. Die Bienen haben eine Überproduktion an Honig.
4. Gibt es bereits jetzt Imker, die auf die Auffütterung verzichten und entsprechend weniger Honig den Völkern entnehmen.
5. So traurig es ist: Ohne Imker gäbe es in Deutschland so gut wie keine Honigbienenvölker, da die natürliche Grundlage, hohle Bäume und naturwüchsigen Raum, einfach mittlerweile fehlt.
Wohl gibt es sogar Bestrebungen Honigbienen wieder in der freien Wildbahn anzusiedeln.
--> http://freethebees.ch/bienenhaltung/zeidlerei/
Das steckt aber in den Kinderschuhen.