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Was bekommen Eure Tiere in den Napf? Barf oder Fertigfutter?


Autor Nachricht
Verfasst am: 09. 11. 2011 [14:53]
Skibbi
Themenersteller
Dabei seit: 09.11.2011 - Beiträge: 2
Nach dem ich meinen Golden-Retriever-Rüden Charly mit gerade 8 Jahren wegen Milztumor habe gehen lassen müssen, habe ich mich im Inet über Hundenahrung informiert.
Ich war erschrocken, was für schreckliche Sachen die Futtermittelindustrie in die ach so guten und gesunden Premiumfutter verwertet.
Meine jetzige Hündin wird von dem Tag an, als sie bei mir einzog, gebarft. Das heißt: sie wird artgerecht, roh ernährt, was nicht nur dem Fell, Zähne, Eigengeruch sondern der ganzen Gesundheit zugute kommt.
Wie ist Eure Meinung dazu?
Was verfüttert Ihr an Eure Fellnasen?

Liebe Grüße aus Grossensee
Bärbel mit Wilma
Verfasst am: 10. 11. 2011 [16:36]
Stefano
Dabei seit: 25.12.2007 - Beiträge: 12
Hallo Bärbel,

da kann ich Dir nur Recht geben. Dieses Hunde-Fertigfutter ist größtenteils alles andere als artgerecht.

Klar fressen Hunde (in der Natur ursprünglich) auch mal Aas ohne krank zu werden, aber in den Dosen sind ja nicht nur Schlachtabfälle, sondern z.T. auch Reste von kranken Tieren. Ausserdem nicht in der "rohen" Form, sondern erhitzt, gekocht, hochverarbeitet, ernährungsphysiologisch gesehen praktisch wertlos.

Meistens werden auch noch Geschmacksverstärker zugesetzt, um den Appetit zu erhöhen. Und wenn ich mir so ansehe, welche Lebensmittel-Skandale es bereits bei für Menschen gedachten Lebensmitteln gibt und gab, denke ich lieber nicht darüber nach, wie das beim Tierfutter sein dürfte ...

Wir füttern unsere beiden ebenfalls roh - mit besten Ergebnissen und geringen Tierarztkosten! Vormittag und Nachmittag gibts jeweils einen halben Becher körnigen Frischkäse - das lieben Sie. Die Hauptmahlzeit besteht aus einige Stunden zuvor mit kochendem Wasser aufgequollenem Weizen- oder Dinkelbrei (aus frisch gemahlenem Mehl), dünn geraspelten Karotten, etwas Sonnenblumenöl und ca. 100g Rinderhackfleisch (1 x wöchentlich gekauft und portionsweise tiefgefroren).

Das Ganze wird - nach dem Auftauen der Rindfleischplatten - dann durchgeknetet und "serviert".

Die beiden bekommen seit fast 6 Jahren nichts anderes, sind praktisch nie krank, sind schlank, haben keine Probleme mit den Gelenken, ein schönes Fell, riechen nicht aus dem Maul und haben so gut wie nie Durchfall.

Und das Beste:
Sie lieben ihr Fressi, auch wenns jeden Tag dasselbe ist.

Als Leckerlies (und für die Zähne) gibts noch gelegentlich "Butterbrote" (getrocknetes Vollkornbrot mit etwas Butter darauf).

Für uns schön:
Das Ganze kostet weniger als das Pseudo "Premium" Zeug, wir haben weniger Abfall und die Tierarztkosten gehen gegen Null. Durch die ballaststoffreiche Kost haben die beiden nicht mal Probleme mit den Analdrüsen.

Wir könnens nur empfehlen.

lg
Stefan
Verfasst am: 14. 11. 2011 [09:51]
Skibbi
Themenersteller
Dabei seit: 09.11.2011 - Beiträge: 2
Hallo Stefan,
schön das jemand antwortet. Dachte schon, in diesem Forum bin ich allein unterwegs .
Ja, Analdrüsen hatte ich vergessen zu erwähnen. Da haben wir auch keine Probleme mit. Und einen TA hat Wilma nur bei der Kastration und für eine Blutuntersuchung gesehen. Die hab ich machen lassen, um zu einem eine SDU ausschießen zu können und weil mich die Werte nach der Rohfütterung interessierten. Waren alle super.
Welche Rasse sind Deine Fellnasen? 100 gr. Rinderhack ist ja nicht soviel. Tippe daher auf eine kleinere Rasse.
L. Gr.
Bärbel

Liebe Grüße aus Grossensee
Bärbel mit Wilma
Verfasst am: 11. 01. 2012 [16:02]
siggy
Dabei seit: 11.01.2012 - Beiträge: 6
Also ich halte das 50/50. Leider weiß man ja nicht so recht was nun wirklich die richige Ernährung ist, da ja selbst die Tierärzte auf Trockenfutter als Alleinmittelfutter schwören! Klar werden diese von den großen Firmen supported, aber dennoch bin ich mir nicht sicher was das Richtige ist...Habe hier neulich einen recht interessanten Artikel gefunden: Klick