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Grundzüge der homöopathischen Therapie


Autor Nachricht
Verfasst am: 17. 01. 2008 [00:10]
MartinBehrens
Themenersteller
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Liebe Forumsmitglieder,
liebe Neueinsteiger,
liebe Homöopathie-Interessierte,

immer wieder tauchen (auch andernorts) gravierende Missverständnisse im Verhältnis zu dieser Therapieform auf.

Das fängt bei der Verwechslung von "Potenzierung" und "Verdünnung" an und hört mit der Ansicht auf: "viel hilft viel". Da stellen sich Fragen wie "was ist dynamisieren", ohne zu wissen, das es ohne diesen Begriff keine Homöopathie gäbe.

Taschenapotheken sind bestimmt eine sinnvolle Ergänzung im Alltag und die einfache Anwendung macht sie zurecht so beliebt. Aber ein Behandlung von chronischen Erkrankungen ist schon eine Krux für sich.

Bedenkt: Homöopathische Mittel haben ihre Wirksamkeit dadurch bewiesen, dass sie gesunde Menschen krank gemacht haben - und natürlich auch kranke Gesund.

Wer also homöopathische Mittel länger einnimmt sollte wissen, was er da tut.

Dafür will ich diesen Thread eröffnen, ohne dass er eine persönliche Beratung ersetzen soll.

LG
Martin Behrens
Hamburg

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.2008 um 00:14.]
Verfasst am: 22. 01. 2008 [16:31]
Hannelore
Dabei seit: 03.01.2008 - Beiträge: 0
Liebe Forumsmitglieder,

ich bin bereits seit 20 Jahren in homöopathischer Behandlung. Diese Heilmethode hat mir persönlich sehr geholfen und hilft auch weiterhin. Ich möchte mich der Meinung von Martin anschließen, daß das Konzept der Homöopathie auch als Patient verstanden werden sollte. Ohne die aktive Mitarbeit des Patienten kann der Homöopath eine chronische Krankheit schwerlichst behandeln. Für viele ist die Selbstbeobachtung sowie die Schilderung der Beschwerden schwierig. Deshalb sollte auch ein Patient das Heilprinzip der Homöopathie verstehen.

Viele Grüße
Hannelore
Verfasst am: 06. 02. 2008 [14:33]
Homoeopathie247
Dabei seit: 06.02.2008 - Beiträge: 0
Hallo an Alle,

ich bin auch der Meinung, dass Besuch und Hilfe eines Heilpraktikers sehr wichtig ist!
Aber zur Zeit gebt es auch viele Möglichkeiten sich lebst schlau zu machen.
und auch viele Programe oder Seiten wo man durch Auswählen der Leitsymptome oder Indikationen zu dem gewünschten Mittel gelangt.
Und wenn man mit niedrigen Potenzen anfängt ...

Ich bin der Meinung " Vertrauen ist gut, Kontrolle besser! "

Ich gehe zu meinem HP, lasse mich beraten, aber informiere mich auch selber!

Liebe Grüße
Homoeopathie247
Verfasst am: 11. 02. 2008 [10:58]
Christie1
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 47
Hallo an alle!
Ich finde die Idee von Martin absolut gut!
Denn leider machen Laien sehr viele Fehler durch "Rezeptbuchhomöopathie".
Ich finde man kann nicht oft genug betonen, dass diese Medizin in die Hände von Fachleuten gehört und eben nichts ist, was man sich selber verordnen kann.
Antibiotika verordne ich mir auch nicht durch "Anlesen" von Informationen!
Und warum nicht? Weil sie verschreibungspflichtig sind!

Aber nur weil Homöopathika nicht verschreibungspflichtig sind, sind sie noch lange nichts, was man als Laie selber verordnen könnte!
Meine Meinung! Und die bestätigt sich in der Praxis leider immer wieder!

Für alle Interessierten gibt es in aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Naturheilpraxis" eine guten Artikel zum Thema "Wer heilt hat recht". Sehr lesenswert!
Verfasst am: 12. 02. 2008 [23:13]
MartinBehrens
Themenersteller
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Nicht doch, liebe MitstreiterInnen! icon_wink.gif

Mir geht ist gar nicht darum, homöopathische Mittel unter Aufsicht zu stellen, sondern eher den Interessierten hier eine Austauschmöglichkeit zu bieten und danach zu fragen, wie die Methode funktioniert, was ihre Essentials sind. Einfach ein paar grundlegende Dinge, damit die teuer bezahlte Therapie auch wirklich fusst, ohne der/m BehandlerIn zu nahe treten zu wollen. Manchmal sind es auch einfach :question: Missverständnisse.

Ich bleibe dabei: homöopathische Hausapotheken sind ein wirklicher Gewinn, für den, der sie gewissenhaft für sich entdeckt hat, und ich freue mich über jeden, der kleinere Sachen schnell und effizient (Erst-)versorgt - und wenn es nur mit ARNICA nach einem Unfall ist. Erstversorgung bedingt aber eine fachliche Nachsorge, oder zumindest die Erkenntnis, dass eine solche notwenig ist :!:

Eine Laienbehandlung Anderer schließt sich einfach dadurch aus, dass es Gesetze gibt :arrow: Das reicht.

Aber irgendwie ist es nett zu sehen, dass hier eine Grundsatzdiskussion anderer Art in Gang gekommmen ist. Vielleicht kann man noch die Überschrift ändern icon_wink.gif

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.2008 um 23:18.]
Verfasst am: 13. 02. 2008 [09:24]
Jeanny
Dabei seit: 12.02.2008 - Beiträge: 0
Auch ich finde wichtig, zu verstehen, wie Homöopathie funktioniert. Besonders, daß es teilweise leicht zu Verwechslungen kommen kann. Es gilt das Ähnlichkeitsprinzip, und manchmal gibt es für fast gleiche Symptome verschiedene Mittel, die in Frage kommen können. Einfach danach zu gehen, was ein anderer genommen hat, halte ich für unklug: Denn was bei einem Menschen angezeigt ist, kann bei einem anderen schon wirkungslos (in einer niedrigen Potenz) oder gefährlich (in einer hohen Potenz) sein.

Kleine Anekdote von mir:
Seit 10 Jahren habe ich immer wieder Entzündungen am rechten Auge gehabt. Der Augenarzt diagnostizierte Bindehaut- und Hornhautentzündungen. Mein Homöopath nannte mir entsprechende Mittel, nichts half. Und das mir! Ich spreche so gut auf Homöopathie an, daß ich mich fast schon als lebenden Beweis für ihre Wirksamkeit verkaufen könnte. icon_wink.gif
Erst letztes Jahr meinte ein neuer Augenarzt, es könne sich eventuell um Herpes handeln. Und prompt: Mein Homöopath fand das zu mir passende Mittel, das sich u.a. mit Augenherpes beschäftigt, und es ging die Post ab! Das Auge beruhigte sich und Bewußtseinsprozesse kamen in Gang. Und doch gibt es 4 verschiedene Mittel, die sich mit Augenherpes beschäftigen. Also einfach zu sagen: "Oh, das hat bei ihr geholfen, also hilft es mir auch!" kann nur mit 25%iger Wahrscheinlichkeit (stimmt das? keine Ahnung von Wahrscheinlichkeitsrechnung icon_biggrin.gif) hinhauen.
Verfasst am: 15. 09. 2015 [20:29]
HealthAndi45
Dabei seit: 15.09.2015 - Beiträge: 3
Nicht nur die Homöopathische Medizin, sondern auch die Anthroposophische Medizin und die Alternativmedizin sind von enormer Bedeutung und wie ich finde meist unterschätzt.
Ich finde Ärzte sollten individueller auf ihre Patienten eingehen und ihnen auch ein gutes Gefühl bzgl. der Behandlung geben.
Das sagen auch Experten: https://www.youtube.com/watch?v=W7jlkKCc7xU

Wenn jemand Lust hat sich auszutauschen, schreibe mir gern eine Mail icon_smile.gif

LG