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Hat wer Erfahrungen mit Homöopathie Ausbildung?


Autor Nachricht
Verfasst am: 25. 03. 2018 [23:51]
basilikum
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2018 - Beiträge: 11
Ich beschäftige mich nun etwas intensiver mit dem Thema Homöopathie, aber eins ist mir noch unklar. Wie läuft den eigentlich eine Ausbildung zum Homöopathen ab? Gibt es da irgendwelche Regelungen welche Kurse man besuchen muss, bzw Institutionen die das regeln oder ist es schon staatlich geregelt? Oder muss man auch ein Medizinstudium dafür abschließen um danach sich als Homöopath weiterzubilden? Mich interessiert es deswegen, weil man ja sonst von jedem "selbsternannten" Homöopathen auch behandelt werden könnte, wenn es dafür keine genauen Regelungen gäbe. Außerdem wohne ich in Österreich. Hat deshalb jemand genauere Erfahrungen bzw. Informationen mit Homöopathie Ausbildung in Österreich? In Deutschland würde es mich auch interessieren...als Vergleich sozusagen. Danke mal!
Verfasst am: 01. 04. 2018 [13:31]
Mirabelle
Dabei seit: 01.04.2018 - Beiträge: 8
Also zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Deutschland und Österreich da sehr unterschiedliche Regeln haben! Ich wohne selbst in Ö und kann dir deswegen nur erklären, wie es hier ist, aber in Österreich ist es zumindest so, dass Homöopathie ausschließlich von Ärzten (Allgemeinmediziner oder Facharzt) praktiziert werden darf. In Deutschland ist das, soweit ich weiß, nicht so, da gibt es ja auch "Heilpraktiker". Diesen Beruf gibt es so in Österreich gar nicht. Man absolviert also erst ein Medizinstudium und hängt dann noch eine mehrjährige Homöopathie-Ausbildung dran, da gibt es in Österreich die ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für homöopathische Medizin) zuständig. Nach der Grundausbildung muss man auch regelmäßige Fortbildungen besuchen. Man kann aber auch als Hebamme oder Apotheker eine spezielle homöopathische Ausbildung machen. In Österreich haben also alle Homöopathen auch eine schulmedizinische Ausbildung und es gibt durch die strengen Regelungen auch nicht so viele Pfuscher, wie in Deutschland,
Verfasst am: 08. 04. 2018 [12:18]
basilikum
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2018 - Beiträge: 11
Danke Mirabelle für die ausführliche Antwort. Also ehrlich gesagt, beruhigt mich es schon, dass man wenigstens in Österreich auch noch ein Medizinstudium braucht um Homöopath zu werden. Genau wie du es sagst, wird ja dadurch auch die Qualität gewährleistet, da man ja weiß, dass die Person die einen behandelt auch profundes Wissen hat. Von der ÖGHM habe ich bisher eigentlich nichts gehört. Das heißt die Ausbildungskurse zum Homöopathen muss man also über die ÖGHM machen? Und Universitäten bieten keine Homöopathiekurse an? Bist du eigentlich selbst im Bereich der Homöopathie beschäftigt? (da ich ja sehe, dass du dich da sehr gut auskennst).
Verfasst am: 11. 04. 2018 [13:06]
Mirabelle
Dabei seit: 01.04.2018 - Beiträge: 8
Ja, ich persönlich finde das auch sehr gut. Als Ergänzung: Man kann eine Homöopathie-Ausbildung soweit ich weiß auch als Apotheker oder Hebamme machen. Genau,die Kurse machst du über die ÖGHM, da kannst du dich auch auf homöopathie-verstehen.at mal informieren und dir dort die Infos dazu durchlesen. Es gibt auch die ÖGVH, die Österreichische Gesellschaft für Veterinärmedizinische Homöopathie - falls es eben um Tiermedizin geht. Man kann soweit ich weiß auch schon an der Uni im Rahmen des Medizinstudiums gewisse Kurse in Homöopathie machen, die man sich ganz normal fürs Studium anrechnen kann.
Um deine Frage zu beantworten, ich bin selbst nicht in dem Bereich tätig, aber eine liebe Freundin von mir. Dann fand ich das Thema einfach sehr interessant und hab mich dazu informiert. Finde es sehr wichtig,dass die Homöopathie nicht nur von negativen Vorurteilen á la "Homöopathie ist nur Hokus Pokus" geprägt ist.
Verfasst am: 25. 04. 2018 [20:16]
basilikum
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2018 - Beiträge: 11
Da bin ich auch voll deiner Meinung und finde es auch gut, dass doch viele Leute von der Homöopathie überzeugt sind. Immerhin existiert sie ja schon seit über mehr als 200 Jahren und hat schon vor uns vielen Menschen geholfen. Ich hab mir auch nun die homöopathie-verstehen.at Seite genauer angeschaut. Den Blog dort finde ich super...werde es in Zukunft etwas verfolgen. Die Anwendung der Homöopathie bei Tieren finde ich auch wunderbar. Bislang wusste ich davon nicht so viel. So kann man auch seinem Tier helfen ohne ihm nebenbei durch "starke" Medikamente weiteren Schaden durch Nebenwirkungen zuzufügen.
Verfasst am: 30. 04. 2018 [14:13]
Mirabelle
Dabei seit: 01.04.2018 - Beiträge: 8
Finde die Seite auch übersichtlich und mag den Blog, da kann man sich auch immer so ein bisschen auf dem Laufenden halten. Dass es Veterinärhomöopathie gibt, wusste ich lange nicht (zumindest nicht in dem Ausmaß, finde es persönlich aber auch sehr gut). Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte!



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