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Helonias dioica- bei Frauenleiden?


Autor Nachricht
Verfasst am: 29. 01. 2008 [23:17]
klirry
Themenersteller
Dabei seit: 29.01.2008 - Beiträge: 0
Hallo,

ich habe seit längerem eine verlängerte Regelblutung, auch zeitweise mit Schmerzen verbunden, die nicht nur während der Periode auftreten.
Trotz mehrfacher Abklärung bei Ärzten unterschiedlicher Fachrichtung, hat sich keine Diagnose ergeben... icon_frown.gif
Nun habe ich mir gedacht (nach TCM und Osteopathie) gebe ich kein Geld für einen Homöopathen aus, sondern schaue mal ob ich nicht selbst fündig werde.
Ich bin bei meiner Suche auf Helonias dioica gestoßen und denke das paßt einfach genau auf mich bzw. auf meine Beschwerden. Ich bin mir einfach sicher das es das richtige Mittel ist.
Ich weiß aber nicht welche Dosierung angebracht ist. Einfach D12? Oder wie ermittelt man die passende Dosis. Meine Beschwerden sind ja schon chronisch!

Danke für Antworten!!!
Verfasst am: 31. 01. 2008 [05:50]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Bei der Potenzwahl gibt es eine (fast) einfache Regel:
Je körperlicher die Symptome desto niedriger die Potenz D3, D6, C1, C6, C12.
Je mehr Gemütssymptome mit dem Mittelbild übereinstimmen,
desto eher sind hohe Potenzen angesagt wie D24, C30 oder C200 oder LM 18, 24, 30 etc.

Für eine D-Potenz ist zwölf schon relativ hoch. Es geht zwar noch höher, aber ich würde gerade bei Eigenversuchen mit einer D6 beginnen, um dann nach oben oder unten korrigieren zu können. Vorausgesetzt, man will mit D-Potenzen arbeiten.

Das alles heisst nicht, dass nicht auch Prüfungssymptome bei einer falschen Wahl und niedriger Potenz auftreten können.

LM-Potenzen sind am leichtesten zu handhaben und da fängt man durchaus mit einer LM1 oder Q1 an.

Chronizität hat keine unbedingte Auswirkung auf die Mittelwahl. Es geht um körperlich und nichtkörplich und Empfindsamkeit und Unempfindlichkeit. Je empfindlicher, desto niedriger die Einstiegspotenz.

Und im Übrigen: Homöopthie ist kein Spielzeug, nur weil sie nicht mit Nadeln hantiert wie die TCM. Wenn die Mittelwahl nicht stimmt, dann heisst es schnell "funktioniert ja doch nicht".
Und zu Pruefungssymptomen gehoeren auch recht eindrucksvolle Erscheinungen, wenn man sich z.B. mal mit Hepar sulfuris auseinandergesetzt hat.
Von daher ist das Geld fuer gute Homoeopathie auch gut angelegt.
Denn wer krank ist wird behandelt, und behandeln duerfen nur Personen, die dafuer zugelassen sind, wie Aerzte oder Heilpraktiker.
Aber stimmt schon: Mit sich selber kann man machen was man will.

Viel Erfolg mit dem Mittel. Ich bin gespannt auf einen Verlaufsbericht an dieser Stelle.

LG
Martin Behrens
Heilpraktiker
Hamburg
Der Beitrag dient allein der Information und kann weder eine persönliche Beratung noch Behandlung ersetzen.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.2008 um 23:57.]