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Mittelwechsel


Autor Nachricht
Verfasst am: 18. 03. 2009 [21:22]
lunares
Themenersteller
Dabei seit: 18.03.2009 - Beiträge: 0
Hallo,

ich habe mal eine Frage zum Mittelwechsel.
Nach der Anamnese stehen 2 Mittel zur Auswahl, die beide sehr gut passen und zwar Sulfur und Sepia. Sulfur wurde nun in der Lm 18 gegeben und hat nicht wirklich gut gewirkt, nur auf das Gemüt, aber nicht im Positiven, das Mittel hat ziemlich heftige Wutanfälle ausgelöst, aber körperlich ist nichts weiter passiert.
Wie lange sollte man nun abwarten, bis Sepia gegeben werden kann? Oder ist es sinnvoll Sulfur weiterzugeben, können da noch positive Reaktionen kommen?

Vielen Dank, Lunares
Verfasst am: 24. 03. 2009 [11:47]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Nö, das liest sich ja nicht wirklich gut. Gemüt schlechter und nichts besser, dann ist das Mittel nicht richtig -also lohnt sich der sofortige Wechsel. Aber: nochmal genau nachforschen und neu repertorisieren.
Wie kommt man eigentlich auf Sulfur oder Sepia? Das sind so unterschiedliche Mittel.
Verfasst am: 28. 03. 2009 [21:03]
lunares
Themenersteller
Dabei seit: 18.03.2009 - Beiträge: 0
Naja, die Repertorisation war nicht so einfach, denn es geht um ein Kind, das erst 12 Monate alt ist und es kann ja nicht viel über die Symptome sagen. Es gibt auch nicht sehr viele Symptome, hauptsächlich Schlafstörungen und ein paar kleine Äußerlichkeiten, ansonsten ist das Kind kerngesund. Bei der Repertorisation hatte dann Sulfur die meisten Punkte, Sepia war aber auch gut vertreten neben einigen anderen Mitteln. Sepia habe ich mir aber auch deshalb mit angeschaut, weil es das Konstitutionsmittel der Mutter ist und das Kind noch gestillt wird.
Jedenfalls passen beide Beschreibungen in der Materia medica bei den paar Symptomen ganz gut.
Auf jedenfall finde ich interessant, dass in der Tinte vom Tintenfisch auch Schwefel enthalten ist. Vielleicht sind die beiden Mittel doch gar nicht so weit von einander entfernt?



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