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Neurodermitis bei Kleinkind


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Verfasst am: 21. 04. 2009 [11:12]
lyslyn
Themenersteller
Dabei seit: 21.04.2009 - Beiträge: 0
Eine Frage ...
Der Sohn meiner Schwester (5) leidet quasi seit seiner Geburt an schwerer Neurodermitis. Sie lässt ihn homöopathisch behandeln, benutzt aber in Zeiten, wo gar nichts mehr hilft, auch Cortison.
Der Kleine ist lange Zeit mit Calcium Carbonicum gut klar gekommen, seit etwa einem Jahr aber nicht mehr. Die neue Heilpraktikerin hatte ihren Job nicht im Griff, würde ich mal sagen, sie hat nur ein Mittel nach dem anderen verschrieben, gar nicht abgewartet, immer nur gleich das nächste.
Jetzt sind die beiden bei einer neuen HP. Die hat Lycopodium verschrieben, was wohl das Konstitutionsmittel sein soll. In LM 18. (Ist das viel?) Das wirkte Wunder, binnen zweier Tage war mein Neffe endlich mal wieder völlig befreit, normalerweise ist sein ganzer Körper vom Ekzem bedeckt. ALLES WEG!
Aber nach etwa drei Wochen wirkte es plötzlich nicht mehr. Die HP hat eine noch höhere Dosis verordnet, LM 30, aber noch Lycopodium. Das hat jetzt überhaupt nicht gewirkt.

Jetzt frage ich mich als Laie: Stimmt das Mittel nicht? Braucht es ein Folgemittel? Oder was kann das sein?
Ich finde Homöopathie faszinierend und würde gerne verstehen ...
Verfasst am: 21. 04. 2009 [11:38]
lyslyn
Themenersteller
Dabei seit: 21.04.2009 - Beiträge: 0
Ach so, noch was: Meine Schwester sagt, sie gibt die Tropfen 3x täglich, je 5 Tropfen auf etwas Wasser. Ist das vielleicht zu viel?
Verfasst am: 22. 04. 2009 [12:53]
MartinBehrens
Dabei seit: 16.12.2007 - Beiträge: -1
Zu guter letzt scheint Ihr ja auf jemanden gstoßen zu sein der sich an gesunde Grundregeln hält.
Sie hat wohl nach bestem Wissen ein gutes Mittel verschreiben, dessen Arbeit wohl in diesem Fall zu Ende ist. Das kann aber erst nach einem Potenzwechsel gesagt werden. Der ist hier auch schon erfolgt und von daher wäre es jetzt gut und auch das Vertrauen wert, die Therapeutin wieder zu kontaktieren und das weitere Vorgehen abzustimmen. Es liest sich so, dass es (zwar besser) aber doch schon sehr gut läuft, auch wenn kleine Rückschritte zu erwarten sind. Neurodermitis, gerade in schweren Fällen und bei Neugeborenen, braucht trotz des schlimmen Bildes ein wenig Geduld und da die kleinen sich manchmal genau dann ausdrücken, wenn der Therapeut nicht in der Nähe ist, hat sie/er es sicherlich nicht leicht.
In der Tat steht die Entscheidung an:
Anderer Intervall mit Lycopodium über die nächsten Tage oder ein neues Mittel durch die Neubewertung der aktuellen Symptome.
Habt ein wenig Geduld und Vertrauen, die Kollegin scheint (von hieraus und durch den Äther) eine absolut bestmögliche Therapie zu praktizieren.



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