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riesige mandeln! möglichkeit op zu umgehen?


Autor Nachricht
Verfasst am: 28. 04. 2008 [21:41]
frl.doris
Themenersteller
Dabei seit: 28.04.2008 - Beiträge: 0
hallo leute, ich bin neu hier, und vielleicht kann mir jemand einen tipp geben.
meine tochter leidet unter riesigen mandeln. sie sind zwar nicht enzündet, aber wahrscheinlich anlass allermöglicher infekte, hauptsächlich husten. sie ist 5 jahre alt, ein hochaufgeschossenen, blasses mädchen. im august 07 sind ihr die polypen entfernt worden und paukenröhrchen gesetzt worden. danach war sie ein dreiviertel jahr stabil und fit. vor einigen monaten ging es wieder los. sie hat nun wieder paukenergüsse, die mandeln sind riesig, sie schnarcht, atmet kaum durch die nase und wenn nachts die nase ganz zu ist, hustet sie stark.
unser heilpraktiker hat dauerhaft nicht viel bewirken können. ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich auch häufiger zum schulmediziner geswitcht bin. als alleinerziehende mutter geht einem eben schnell das geld aus.
nun hat mich heute der hno-arzt unter druck gesetzt, die mandeln zu enfernen, was mir widerstrebt. natürlich hat er nicht vergessen, mir zu vermitteln, dass ich eine rabenmutter sei.
nun die frage an euch wissenden. wisst ihr eine möglichkeit, die chronisch vergrösserten mandeln zu "verkleinern".
ich freu mich, auf euere antworten
Verfasst am: 30. 04. 2008 [10:20]
kalorina
Dabei seit: 29.04.2008 - Beiträge: 0
hallo!
bei meiner Tochter war es genau so,immer wiederkehrende Mittelohrentzündung, massiv schlecht Luft bekommen riesige Mandeln und immer wieder zum Arzt, ich habe mich dann entschlossen Mandeln und Polypen entfernen zu lassen, ab dem zeitpunkt war ruhe.
Die ersten paar tage nach der OP waren etwas unangenehm, aber bereut habe ich die entscheidung nicht und meiner Tochter geht es seitdem gut!!
lg kalorina
Verfasst am: 30. 04. 2008 [16:57]
frl.doris
Themenersteller
Dabei seit: 28.04.2008 - Beiträge: 0
vielen dank karolina, aber ich möchte mich hier über alternativen erkundigen.
meine tochter hatte gottseidank noch nie eine mittelohrentzündung.
unser stationsarzt hat mir über studien berichtet, die daraufschliessen lassen, dass bestimmte probleme, die mit mandeln zu tun haben, lediglich einige jahren nach der entnahme pausieren. in vielen fällen geht anscheinend (auch damals bei mir und meiner schwester) die ganze sause wieder los. oft dringend infekte vermehrt ins bronchialsystem, nach dem die mandeln entfernt sind.
natürlich werde ich die mandeln entfernen lassen, wenn diese nicht mehr tragbar sind. aber vorerst suche ich noch weiterhin alternativen.
Verfasst am: 02. 05. 2008 [12:15]
Marco
Dabei seit: 18.11.2007 - Beiträge: 55
Hallo Doris,

das typische Alter für diese Erkrankung liegt zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr.
Ich selbst habe jetzt damit keine Erfahrungen. Ich weiß nur, daß es einige Homöopathen und auch Ärzte gibt, die zu einer konsequenten Behandlung durch die klassische Homöopathie raten. Dabei befürworten einige Ärzte, die Mandeln wenn nötig durch Laseranwendung zu verkleinern, diese jedoch nicht zu entfernen, da die Mandeln für die gesamte Abwehrreifung wichtig sind und bis zur Vollendung der Pubertät unangetastet bleiben sollen. Wenn natürlich das Befinden des Kindes stark beeinträchtigt ist, so muß man operieren. Da führt dann leider kein Weg an einer OP vorbei.

Da in der klassischen Homöopathie für die erkrankte Person ein passendes individuelles homöopathisches Mittel durch eine intensive Befragung ermittelt wird, kann dies leider über das Internet nicht geschehen. Es gibt hierfür eine Vielzahl an homöopathischen Mitteln, wie beispielsweise Barium carbonicum, Barium sulfuricum, Calcium carbonicum und andere.

So kann ich Dir leider nur raten - auch wenn es Geld kostet - einen geeigneten Behandler, der nach den Prinzipien der klassischen Homöopathie arbeitet, aufzusuchen.

Viele Grüße und alles Gute für Euch beide
Marco
Verfasst am: 02. 05. 2008 [15:09]
frl.doris
Themenersteller
Dabei seit: 28.04.2008 - Beiträge: 0
hallo marco.
vielen dank für deine antwort. wir waren heute noch beim hp und wir probieren es mal mit barium carbonicum. jetzt hoffen wir mal, dass die riesenmandeln kleiner werden. gottseidank wurde die panikmache des hno-arztes etwas relativiert.
schöne grüsse
doris
Verfasst am: 17. 05. 2008 [13:55]
toclaudia
Dabei seit: 17.05.2008 - Beiträge: 0
Hallo Doris,
hast du schon weitere Erkenntnisse gesammelt?Unsere Große ist 5 und hat öfters Ohrenweh, was aber mit Otovowen und/oder Zwickelwickel bis auf 1x gut wegging. Da hatte sie ein Antibiotikum bekommen und auch gleich die Empfehlung vom HNO die Rachenmandel/Polyp entfernen zu lassen.
Mit unserer Kleinen haben wir sehr gute Erfolge hinsichtlich Hautprobleme mit homöopathischen Behandlungen (Dr. Alexander in Thalheim/Erzgeb.). Da würd ich gern auch eher die Naturmethode als OP vorziehen bei der Ohrengeschichte (sprachprobleme gibt es keine).
Nun stellen wir und auch die Erzieherinnen fest, dass die Große oft schlecht hört. Nun schwanke ich, ob das ist, weil sie vertieft in ihrer eignen Welt ist oder ob sie wirklich schlecht hört. Kannst du was empfehlen? Weißt du vielleicht einen Kinder-HNO am besten gekoppelt mit Homöopathie in der Dresdner Region oder Umgebung? Wäre sehr dankbar!

Grüße
Claudia



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