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Unbeantwortetes Thema

Eierstockzyste Mönchspfeffer oder lieber Raupenpilz?


Autor Nachricht
Verfasst am: 28. 01. 2015 [21:39]
Ari
Dabei seit: 28.01.2015 - Beiträge: 2
Hallo alle zusammen,

ich bräuchte mal euren Rat.
Vor drei Wochen ca. hatte ich eine Bauchspiegelung bei der mir eine 4 cm große Zyste im linken Eierstock entfernt wurde. Dabei wurde auch noch eine zweite kleinere Zyste entdeckt, die sich unter der Blasenwand befand. Beide waren wohl mit alten Blut befüllt und ständen in Verbindung mit Endometriose, wobei mein Bauchraum wohl laut Chirugin nicht nach einer typischen endometriose Erkrankten aussähe, also sonst keine sichbaren Herde.
Die Op war sehr unangenehm, ich hatte ziemliche Schmerzen.
Nun war ich froh dass die Zyte(n) entfernt wurden. Zur Vorgeschichte:
Ich hatte 7 Monate unerklärliche Schmerzen, 4 mal sogar Antibiotika bekommen(für chronische Blasenentzündungen (obwohl keine bestand), einmal nach ner Blasenspiegelung und zwei weitere wieder für Blasenentzündungen gegeben) Wobei ich eigentlich völlig gegen Antibiotika bin, aber ich war so verzweifelt dass ich es notgedrungen nahm.
Nachdem dann endlich die Ursache raus war, hab ich mich operieren lassen.

Nun war ich gerade bei der Nachsorge beim Gynäkologen, 2. Kontrolltermin nach der Op, seit Tagen habe ich auch wieder so ein ziehen, als wäre da wieder eine Zyste. Natürlich habe ich aber gehofft, dass es sich dabei "nur" um einen (leichten) Schmerz wegen der Operation handelt. Jetzt hat mein Frauenarzt aber eine neue kirschgroße Zyste diesesmal im rechten Eierstock entdeckt. Ich bin echt fertig, das kann doch nicht sein dass die Biester so schnell wachsen?

Nun habe ich natürlich viel recherchiert und genau hier bräuchte ich Hilfe.

Mönchspfeffer soll wohl sehr gut helfen und Zysten schnell abklingen lassen. Dazu habe ich sehr viel positive Berichte im Internet gefunden.
(meine Hormone scheinen in der Tat völlig durcheinadner, starke Periodenschmerzen, Haarwuchs am Bauch und Kinn, immer wieder eitrige Pickel oder Gebilde im Kinnbereich (was ja für den Unterleib spricht), kaum Sextrieb... )
Das würde ja für den Mönchspfeffer sprechen.

Ich wollte den eigentlich auch gleich nach der Op nehmen, also nach einer Woche o. so. Aber dann bekam ich einen Termin beim Endokrinologen und habe lieber gewartet, da ich durch die Mönchspfeffergabe ja nicht meinen ursprünglichen Hormonwert "verfäschen" wollte, um zu erfahren, was da genau aus dem Gleichgewicht ist.
Die Untersuchungen sind erfolgt man hat mir so ein Kontrastmittel gespritzt u. ein Stresshormon künstlich hervorgerufen (wider ne scöhne Portion Gift)Leider erfahre ich das Ergebnis erst im Juni!
Man empfohl mir im Kh übrigens die langzeiteinahame der Pille, so dass ich meine Periode komplett für ein halbes Jahr unterdrücken sollte. Was für mich aber überhaupt nicht in Frage kommt. (das wäre ja noch schöner 6 Monate die natürliche Entgiftungsfunktion zu unterdrücken und danach ist noch mehr durcheinader mit meinen Hormonen wie jetzt) Die Pille habe ich 12 jahre genommen (vor ca. 5 Jahren abgesetzt) und nach Abstetzen ging alles den Bach runter (Ausbruch schwerer Akne, da fing das an mit den Gebilden um meinen Kinnbereich, Haarausfall usw.)

Jetzt bin ich aber durch Zufall auf einen Markt gelandet wo sich ein chinesicher Medizinstand befand. Dort empfahl man mir nach kurzem schildern meiner Probleme den
Raupenpilz.
Was auch total Sinn macht, denn ich muss hinzufügen, dass ich sehr stark schwitze (habe mir vor Jahren sogar die Schweizdrüsen operieren lassen, was zum Glück aber nicht funktioniert hat, den Schweiz zu unterdrücken ist ja keine Lösung) Ich werde ständig rot (sozial phobie ähnlich, obwohl ich Menschen doch so liebe, ganz untypisch für mich (leider auch hierunter sehr), eiskalte Hände und Füsse, seit Jahren und unter den rechten Rippenbogen bzw. Bauchspeicheldrüse oder lebergegend einen stechenden Schmerz)
Seit einigen Monaten schwitze ich nachts so stark dass ich 2 mal in der Nacht meinen Schlafzanzug wechseln muss.
Das spricht alles für die Nieren.
U. die Hormone/Gebärmutter stehen auch mit den Nieren in Verbindung, habe ich herausgefunden.

Nun bin ich verwirrt, soll ich die Zyste mit Mönchspfeffer behandeln o. soll ich den Raupenpilz nehmen oder kann man auch beides bedenkenlos zusammen einnehmen?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Zyste am besten mit Mönchspfeffer behandelt werden könnte, aber um das Problem also die wahre Ursache zu heilen, die Nieren wäre der Pilz wohl nicht schlecht. ???

Hinzusagen muss ich, dass ich schon sehr gesund lebe ernährungstechnisch. Ich trinke viele selbstgemachte Gemüsesäfte (im Sinne von Dr. Norman Walker), meide weitesgehend gluten, esse viel Rohkost, aber auch Gemüsesuppen, Quinoa, Kartoffeln, ganz selten Fisch, nie Fleisch, keine Milchprodukte. Mache regelmäßige Einläufe, achte auf Bewegung, habe jetzt nach der Op um das ganze Gift wieder aus dem Körper zu bekommen 3 Tage gefastet...),
vor 2 Jahren habe ich Leberreinigungen nach Andreas Moritz durchgeführt, ab und zu auch die Nierenentgiftungskur nach Moritz mit den Tee gemacht (allerdings nur 2 mal o. so)
Gut ich habe eine zeitlang Sojamilch getrunken gehabt, sehr kontraproduktiv was Zystenbildung angeht,jetzt natürlich nur Hafermilch o. Mandelmilch. Allerdings ist Soja ja überall versteckt drin, musste ich feststellen, in einen Proteinriegel, meiner Gemüsebrühe, war ganz baff) Also eigentlich mache ich schon sehr viel! Deshalb habe ich auch immer gehofft, dass sich mein "Hormonproblem" von alleine wieder einpendelt.

Ich würde mich riesig über Ratschläge freuen
liebe Grüße