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Frage zu ADHS und seiner Ursächlichkeit


Autor Nachricht
Verfasst am: 18. 11. 2007 [16:06]
martina001
Themenersteller
Dabei seit: 18.11.2007 - Beiträge: 0
Hallo an alle!

Ich heiße Martina, bin 30 Jahre alt und interessiere mich schon seit längerem für das Krankheitsbild ADS/ADHS.

Bei meinen Recherchen im Internet bzgl. der Ursächlichkeit von ADHS bin ich kürzlich auf eine Internetseite gestoßen, auf der das Folgende zu lesen ist: "Die Befürworter des ADHS sollten bedenken: Wo Vater und Mutter als Strukturgeber fehlen, hat ein Kind mit einer cerebralen Dysfunktion geringe Chancen, diese Schwäche auszugleichen. Sie sollten das Syndrom nicht vorwiegend auf biologische, hirnorganische Strukturen zurückführen. Das Hirn ist sehr wohl in der Lage, Mängel auszugleichen, wenn ihm die Chance hierzu gegeben wird. Eine Zeit, in der Kinder vorwiegend als Hindernis auf dem Weg zur Karriere angesehen werden, in der Vernachlässigung sich ausbreitet, gebiert zunehmend ADHS = KZfdK." (Quelle: http://www.beepworld.de/members/mareile1987/adhs.htm).

Bedeutet dies nun, dass ADHS, sofern eine "gesunde" Erziehung stattfindet, zu kurieren ist? Und dass vornehmlich vielmehr psychopathologische Ursachen bei der Entstehung des ADHS eine Rolle spielen als genetische?

Ich wäre Euch für eine Antwort sehr dankbar.

Viele Grüße

Martina001
Verfasst am: 18. 11. 2007 [16:07]
Nähtante
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 0
[quote=martina001]Hallo an alle!

Ich heiße Martina, bin 30 Jahre alt und interessiere mich schon seit längerem für das Krankheitsbild ADS/ADHS.

Bei meinen Recherchen im Internet bzgl. der Ursächlichkeit von ADHS bin ich kürzlich auf eine Internetseite gestoßen, auf der das Folgende zu lesen ist: "Die Befürworter des ADHS sollten bedenken: Wo Vater und Mutter als Strukturgeber fehlen, hat ein Kind mit einer cerebralen Dysfunktion geringe Chancen, diese Schwäche auszugleichen. Sie sollten das Syndrom nicht vorwiegend auf biologische, hirnorganische Strukturen zurückführen. Das Hirn ist sehr wohl in der Lage, Mängel auszugleichen, wenn ihm die Chance hierzu gegeben wird. Eine Zeit, in der Kinder vorwiegend als Hindernis auf dem Weg zur Karriere angesehen werden, in der Vernachlässigung sich ausbreitet, gebiert zunehmend ADHS = KZfdK." (Quelle: http://www.beepworld.de/members/mareile1987/adhs.htm).

Bedeutet dies nun, dass ADHS, sofern eine "gesunde" Erziehung stattfindet, zu kurieren ist? Und dass vornehmlich vielmehr psychopathologische Ursachen bei der Entstehung des ADHS eine Rolle spielen als genetische?

Ich wäre Euch für eine Antwort sehr dankbar.

Viele Grüße

Martina001
Hallo Martina
Manchmal frage ich mich wo manche Menschen ihre Informationen her haben.
ADHS hat nichts mit einer "heilen Famielie" zu tun.
Auch Kinder aus Famielien mit Mutter und Vater nehmen Medikamente gegen diese Krankheit.
Man kann aber auch viel über eine andere Ernährung machen z.B. kein Zucker.Aber da am besten mal einen Heilpraktiker fragen.
Und was immer wichtig ist nie verunsichern lassen auch wenn es schwer fällt.

Gruß Katrin
Verfasst am: 10. 12. 2007 [12:32]
happe2000
Dabei seit: 01.01.1970 - Beiträge: 0
ADS gehört wie viele Bezeichnungen für eine Reihe von Symptomen nicht zu den klassischen Krankheiten, vielmehr stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine ist ?

Welchen Stellenwert vor allem Ernährung, Beschäftigung und Zuwendung für die Entwicklung des Kindes hat, damit sollten sich Eltern vordergründig befassen? Ebenso auch mit dem oft allzu leichtfertigen Umgang mit Medikamenten. Denn zu oft ist eine medikamentöse Behandlung nicht nur überflüssig, ja sogar gesundheitsschädlich !

ADS-Kritik geht diesen Fragen nach. Eltern und Therapeuten sollten die Verantwortung übernehmen und an den Wurzeln ansetzen.
Verfasst am: 04. 11. 2009 [11:28]
sabrina7
Dabei seit: 23.10.2009 - Beiträge: 131
Je nachdem woran man glaubt kann man eine Krankheit auf 1000 verschiedenen Weisen erklären, aber am Allerwenigsten ist ADHS mmn. durch die Erziehung zu beeinflussen. Meiner Meinung nach konmmt es wie Autismus von einer Schwächung der Bauchspeicheldrüse durch Impfungen/Fremdeiweiß . Da eine gewisse Schwäche schon vor der Geburt vorhanden ist, ist klar, sonst hätten alle Kinder ADHS.
Verfasst am: 02. 09. 2014 [10:14]
NaturaLife
Dabei seit: 02.09.2014 - Beiträge: 1
Hallo zusammen

Wie kürzlich in den Medien zu erfahren war, hat der Erfinder der «Krankheit» ADHS der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg vor seinem Tod nun erklärt das es ADHS gar nicht gibt. Wie schon lange vermutet wurde ADHS von der Pharmaindustrie hochgezüchtet um den Absatz von Ritalin zu steigern. Kinder die auffällig sind oder nicht stillsitzen können haben meistens einen Bewegungsmangel.

Weitere interessante Informationen zum Thema Alternativmedizin, Naturheilkunde und natürliche Gesundheit findet man auf http://www.naturalife.ch

Verfasst am: 10. 09. 2014 [16:56]
Therapeutin
Dabei seit: 10.09.2014 - Beiträge: 4
Es gibt verschiedene Erklärungsversuche,weshalb einzelne harmlose Nahrungsmittel,
welche von den meisten Menschen problemlos und in grosser Menge konsumiert werden, bei AD(H)SKindern
massivste Verhaltenssymptome auslösen können. Leider fehlen bisher Studien, welche diese Mechanismen effektiv beweisen.
Die verschiedenen Möglichkeiten einzeln erläutert:

a. Störung der Hirnfunktion im Sinneeiner «allergischen» oder pseudoallergischen
Reaktion des Gehirns auf das zugeführte Nahrungsmittel
Wahrscheinlich sind es meist keine Allergien im klassischen «allergologischen
» Sinn (Coombs-Typ 1–4), sondern Unverträglichkeiten, deren pseudoallergischer
Pathomechanismus nicht bekannt ist.

b.Abnorme Empfindlichkeit des Gehirns mit entsprechender Fehlfunktion auf neurotransmitterähnliche
Nahrungsmittelbestandteile (z.B.Exorphine)

Exorphine sind Peptidfragmente, das heisst Abbauprodukte von Nahrungsmittelproteinen,
mit einer opiatähnlichen Wirkung. Experimentell zeigt sich dies durch Bindung an die Opiatrezeptoren,
respektive durch die Aufhebung ihrer Wirkung (= Antagonisierbarkeit) durch das OpiatgegenmittelNaloxon.
Exorphine stammen als Verdauungsprodukte
aus diversen Nahrungsmittelproteinen wie Weizen (Gluten), Milch (alpha- und beta-Casein, alphaund
beta-Lactalbumin, k-Casein, Lactoferrin) oder Kaffee. Die bioaktiven Sequenzen sind in einem inaktiven
Stadium innerhalb der Polypeptidkette des grösseren Proteins verborgen und
werden erst während der Verdauung freigesetzt.
Durch ihre Bindung an Rezeptoren im Darminnern tragen Exorphine – sozusagen als Nahrungshormone – zur Regulationder Verdauungstätigkeit und der Körperhormone bei. Wenn Exorphine ins Blut gelangen können, ist ein (negativer) Effekt auch auf Opiatrezeptoren im Gehirn denkbar, wie dies von einigen Forschern für gewisse Arten von Schizophrenien (Modell der genetisch determinierten vermehrten Passage der Exorphine durch die
Darmschleimhaut ins Blut und des verminderten Abbaus bei allfälligem Enzymdefekt) respektive bei gewissen
Autisten mit ihrer vermehrten Peptidurie vermutet wird.

c. Chronische Störung des Hirnstoffwechsels durch eine Unterversorgung
mit bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen

Es ist denkbar, dass die Absorption bestimmter Vitamine und Mineralstoffe bei gewissen Menschen durch verminderte Enzymaktivität oder Transportproteine in der Darmschleimhaut reduziert ist, sodass sie nicht in geeignetem Mass für beispielsweise die Produktion der Neurotransmitter oder die
Regeneration von Nervenzellen zur Verfügung stehen. Würden diese Defizite durch Supplementa ausgeglichen,
wäre eine verbesserte Hirnleistungsichtbar.Zu diesem Thema läuft im Rahmen der Elternorganisation ELPOS Schweiz zur Zeit eine Doppelblindstudie; die Resultate sollten auf anfangs 2006 erhältlich
sein.

d.Akute Schwankungen der Nährstoffversorgung respektive des biochemischen Milieus im Gehirn (z.B.
Blutzuckerschwankungen)

Möglicherweise fehlen den empfindlichen ADS-Kindern Kompensationsreserven,um trotz Veränderungen des
biochemischen Milieus noch punkto Hirnleistung «ausgeglichen» reagieren zu können.
Aus Elternberichten ist zum Beispiel die Verhaltensverschlechterung nach Hallenbadbesuch (Chlorwasser) bekannt,und viele Hyperaktive reagieren empfindlich auf grössere Mengen von Zucker (v.a. Saccharose, gelegentlich auch auf Stärkeprodukte mit hohem glykämischem Index), indem sie zappelig werden. Umgekehrt lässt präprandialdie Konzentrationsfähigkeit nach und es erhöhen sich Impulsivität und
Aggressionsbereitschaft.
Verfasst am: 22. 09. 2014 [09:01]
tina2011
Dabei seit: 30.09.2011 - Beiträge: 71
also sollte ich meinen Sohn, der ADS hat und seit 1 Jahr erfolgreich Medikinet nimmt, auf eine Gluten-, zucker- und Lactosefreie Ernährung umstellen? ..und alles ist gut?
Verfasst am: 09. 06. 2015 [16:47]
sabrina7
Dabei seit: 23.10.2009 - Beiträge: 131
Nach meiner Erfahrung: ADHS und Autismus werden durch Impfungen beeinflusst. Entweder über eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder oxidativen Streß. Ich hatte ein solches Kind, und es war unmöglich ihn zu erziehen und Grenzen zu setzen.
Tina: Gluten und Kaseinfrei wäre schon was, aber nicht genug.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.2015 um 16:48.]



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