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natürliche Mittel gegen Rauchen – Erfahrungen?


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Verfasst am: 10. 07. 2018 [11:20]
Enesi
Themenersteller
Dabei seit: 11.06.2018 - Beiträge: 13
Gibt es auch natürliche Mittel gegen Rauchen. Also Mittel, die einem dabei unterstützen Nichtraucherin zu werden?
Was gibt es da für Möglichkeiten?
Ich möchte ungerne eine Sucht durch eine andere ersetzen, daher kommt für mich auch kein Umstieg auf E-Zigaretten in Frage. Ich möchte aber unbedingt mit dem Rauchen aufhören, es ist jetzt einfach an der Zeit und ich bereue den Tag an dem ich mit dem Unsinn angefangen habe.
Denke aber das wird sicher nicht leicht da ich schon einige Jahre rauche.
Was habt ihr unternommen um mit dem Rauchen aufzuhören?
Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht, wie ist es euch dabei ergangen?
Verfasst am: 15. 07. 2018 [05:20]
Unikahn
Dabei seit: 10.07.2018 - Beiträge: 10
Naja, theoretische Möglichkeiten gibt es ja bekanntlich sehr, sehr viele, ist ja leider auch ein sehr häufiges und schwieriges Thema. Habe das bedauerlicherweise auch viel zu viele Jahre mit mir herumgeschleppt, von meiner Teenagerzeit an und mehrmals versucht weg zu kommen. Raucherentwöhnung mit Pflaster, Hypnose, Kaugummi etc etc. - selbst auch schon wirklich vieles ausprobiert und im Nachhinein fragt man sich soweiso immer, wieso es so lange gedauert hat. Bei meinem aktuellsten und bislang erfolgreichsten - laufenden! - Versuch, hat mir eine Mischung aus Rauchprotokoll, frühzeitiges Einnehmen von Smoksan und Ankündigen in Familie- und Freundeskreis erfolgreich geholfen, die normalen Entzugserscheinungen erheblich abzumildern. Die Zeit direkt danach ist ja eigentlich immer die schlimmste, weshalb ich persönlich auch kein Freund davon bin, von heute auf morgen ganz ohne Nikotin zu leben - lieber langsam und konsequent, ohne den Körper zu überfordern.
Verfasst am: 18. 07. 2018 [11:51]
Enesi
Themenersteller
Dabei seit: 11.06.2018 - Beiträge: 13
Kling für mich schon ziemlich vielversprechend wenn man da gleich mehrere Dinge ändert.
Wie muss man sich die Ankündigung in der Familie vorstellen, was meist du damit?
Ist das sowas wie ein Nikotinpflaster bzw. Kaugummi oder ist das was anderes was du da nimmst?
Rauchprotokoll ist dann wahrscheinlich so was, wo du dir genau aufschreibst wann du wieder rauchst, in welchen Situationen du einen Drang verspürst usw. oder?
Ich denke auch nicht, dass es viel Sinn macht von heute auf morgen einfach so aufzuhören. Klingt super aber ich denke die Chancen stehen da wirklich schlecht. Man hört zwar immer, man hat es so geschafft aber über die zig gescheiterten Versuche dafür hört man dann nichts.
Verfasst am: 23. 07. 2018 [11:42]
StefanieB
Dabei seit: 20.01.2018 - Beiträge: 85
"Unikahn" schrieb:

Die Zeit direkt danach ist ja eigentlich immer die schlimmste, weshalb ich persönlich auch kein Freund davon bin, von heute auf morgen ganz ohne Nikotin zu leben - lieber langsam und konsequent, ohne den Körper zu überfordern.


Das fordert aber sehr viel Disziplin. Ich weis das ja aus eigener Erfahrung, wie schwierig das ganze ist. Ich hab auch von Akupunktut bzw Akupressur gelesen, dass das hilft. Aber man sollte sich auch immer darüber im klaren sein, dass das bisschen zum Erfolg immer von einem selbst ausgeht. Du willst das, also musst du auch den Sturkopf haben, es durchzuziehen. Viel trinken würd ich noch empfehlen.
Verfasst am: 24. 07. 2018 [10:24]
BioTherapeut
Dabei seit: 23.07.2018 - Beiträge: 13
die beste Methode, die ich kenne ist Ohrakkupunktur, sie soll auch die höchste Erfolgsrate haben.Aber nur unterstützend, der Wille ist entscheidend.
Verfasst am: 25. 07. 2018 [11:11]
Enesi
Themenersteller
Dabei seit: 11.06.2018 - Beiträge: 13
Die Disziplin braucht man aber immer dafür, auch die Motivation und den Willen wirklich etwas ändern zu wollen. Denke die Punkte sind sehr wichtig. Finde auch es muss von einem selbst kommen, man muss es von sich aus wollen und nicht, dass man es sich von anderen einreden lässt weil es eben ungesund ist oder jetzt mittlerweile in der Gesellschaft eher verpönt ist.
Akupunktur habe ich jetzt noch nicht ausprobiert, bei einer Freundin hat es eine Woche gehalten, dann hat sie wieder gerauchticon_wink.gif Daher bin ich davon ja nicht so überzeugt. Denke das ist eher eine Hilfe für den Kopf. Man ist nicht alleine und hat jetzt mehr Kraft sich dem entgegenzustellen.
Verfasst am: 31. 07. 2018 [18:56]
Unikahn
Dabei seit: 10.07.2018 - Beiträge: 10
"StefanieB" schrieb:
Das fordert aber sehr viel Disziplin. Ich weis das ja aus eigener Erfahrung, wie schwierig das ganze ist. Ich hab auch von Akupunktut bzw Akupressur gelesen, dass das hilft. Aber man sollte sich auch immer darüber im klaren sein, dass das bisschen zum Erfolg immer von einem selbst ausgeht. Du willst das, also musst du auch den Sturkopf haben, es durchzuziehen. Viel trinken würd ich noch empfehlen.


Da hast du natürlich Recht aber das ist denke ich, bei jeder Sucht so, dass man etwas Disziplin braucht, sonst wäre es ja viel einfacher - man hat dem Körper und Geist ja leider antrainiert, dass sie ohne Nikotin nicht mehr auskommen können. Habe schon so viele Methoden gehört, von Akkupunktur bis Hypnose....klapptt bei manchen Leuten sicher, da kommt es aber auch wohl darauf an, was für eine Art Mensch man ist.

"Enesi" schrieb:

Kling für mich schon ziemlich vielversprechend wenn man da gleich mehrere Dinge ändert.
Wie muss man sich die Ankündigung in der Familie vorstellen, was meist du damit?
Ist das sowas wie ein Nikotinpflaster bzw. Kaugummi oder ist das was anderes was du da nimmst?
Rauchprotokoll ist dann wahrscheinlich so was, wo du dir genau aufschreibst wann du wieder rauchst, in welchen Situationen du einen Drang verspürst usw. oder?
Ich denke auch nicht, dass es viel Sinn macht von heute auf morgen einfach so aufzuhören. Klingt super aber ich denke die Chancen stehen da wirklich schlecht. Man hört zwar immer, man hat es so geschafft aber über die zig gescheiterten Versuche dafür hört man dann nichts.


Man weist darauf hin, dass man wieder - erneut - versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, daher auch ein wenig schwieriger sein könnte, beziehungsweise wird einem dann normal auch Unterstützung angeboten. Wenn man da nicht alleine dran kämpft, ist alles einfacher!
Nein, nein, das ist ein natürliches Mittel und nicht mit einem Pflaster vergleichbar. Das enthält selbst gar kein Nikotin und dient eher der Nervenentspannung als der Suchtverlagerung. Dadurch fällt der Ausstieg nicht ganz so schwer und man fühlt sich wohler, vor allem, wenn man schon kurz davor mit der Einnahme beginnt. Ist ja häufig vor allem eine Kopfsache! Das mit dem Protokoll hast du völlig korrekt beschriebe, ja! So kann man Durchrechnen, was man einspart und außerdem sich selbst besser "kontrollieren" - man lügt sich so einfach schlechter an. icon_wink.gif Deine Philosophie ist völlig korrekt, von den Erfolgen redet man halt viel lieber aber das jeder seinen eigenen Weg dafür finden muss, ist leider auch wahr.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.2018 um 18:58.]
Verfasst am: 03. 08. 2018 [11:27]
Enesi
Themenersteller
Dabei seit: 11.06.2018 - Beiträge: 13
Ok vielen Dank für die Klarstellung.
Klingt nach einer sehr guten Methode da den Körper wirklich zu unterstützen. Werde ich auch ausprobieren und nebenbei nehmen. Gut ist auch, dass man da ganz auf Nikotin verzichtet, wenn schon wegkommen dann auch wirklich von allen die Finger lassen und nicht nur von einem Teil.
Ergibt für mich viel mehr Sinn wenn an dann gleich alles lässt.



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