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...Bärlauch: Frühjahrsputz für die Gefäße

Bärlauch wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd und ist in der Lage, das Cholesterin zu senken. Das heimische Liliengewächs verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Bärlauch ist auch wirksam bei Arteriosklerose.

Frühjahrsputz für die Gefäße

Mit dem Einsetzen des Frühlings erobert der Bärlauch seinen Lebensraum in unseren Laub- und Auenwäldern. Im Monat Mai kann ein Meer aus weißen, sternenförmigen Bärlauchblüten bewundert werden. Als einer der ersten Frühlingsboten erfreut er das Auge mit seinem frischen Grün und belebt den Körper mit gesundheitsfördernden Eigenschaften, welche die Lebensgeister wecken. Bärlauch (Allium ursinum) wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd und ist in der Lage, das Cholesterin zu senken. Das heimische Lauchgewächs verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und ist zudem  blutdrucksenkend. Bärlauch ist auch wirksam bei Arteriosklerose, was Studien belegen. In der Erfahrungsheilkunde hat sich der Bärlauch zur unterstützenden Behandlung bei chronischen, stoffwechselbedingten Hauterkrankungen bewährt. Hierbei wird er gerne als entgiftende Frühjahrskur eingesetzt.

Arteriosklerose, die Volkskrankheit Nummer eins

Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), führt zu vielen Herz- und Kreislauferkrankungen, die mit 50 bis 55 Prozent die häufigste Todesursache in den Industriestaaten darstellen. Sie kann als eine «vorzeitige Gewebsalterung» angesehen werden, bei der neben dem «normalen Alterungsprozess» auch ungesunder Lebensstil dafür verantwortlich ist, daß die Zahl der Erkrankungsfälle in den letzten Jahrzehnten explosionsartig angestiegen ist. So sind nach heutigem Wissensstand vor allem die sogenannten  Risikofaktoren für die Entstehung der Arteriosklerose verantwortlich.
Zu diesen Risikofaktoren zählen:

  • Zu hohe Bluttfettkonzentrationen, vor allem das LDL-Cholesterin. Fettstoffwechselstörung
  • Übergewicht, Bewegungsmangel, überreichliche Luxusernährung und Rauchen
  • Bluthochdruck, Diabetes mellitus und ungesunder Stress

Durch Korrektur einer ungesunden Lebensweise können die Risiken gemindert und sogar bestehende Erkrankungen positiv beeinflußt werden. Daher sollte Übergewicht abgebaut und das Rauchen einge-
stellt werden. Regelmäßige Bewegung wirkt sich günstig aus. Eine vitalstoffreiche Vollwertkost ist zu empfehlen. Negativer Stress erhöht die Blutfettwerte, deshalb sind Entspannungsübungen von Vorteil.

Bärlauch bei Arteriosklerose

Bärlauch

Um einer Arteriosklerose entgegen zu wirken ist es wichtig, daß der Blutfettspiegel reguliert wird. Hierfür stehen eine Vielzahl von Heil- pflanzen zur Verfügung, die sich bewährt haben. Zu den wichtigsten zählen Knoblauch, Artischocke, Hafer, Flohsamenschalen und natürlich Bärlauch. Seine antioxidative Wirkung verhindert, daß sich das Cholesterin an den Gefäßen ablagert. Durch diesen Vorgang werden auch die erhöhten Cholesterinwerte gesenkt. Darüber hinaus verbessert er die Fließeigenschaft des Blutes und fördert damit die Durchblutung. Zusätzlich geht von ihm eine blutdrucksenkende Wirkung aus. Bärlauch eignet sich zur Vorbeugung sowie als unterstützende Therapie bei altersbedingten Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck und Arteriosklerose.

Weitere Wirkungsbereiche

Bärlauch wirkt nicht nur günstig auf Herz und Gefäße, sondern ist auch zur Vorbeugung und Behandlung von Magen-Darm-Störungen bestens geeignet. Er hemmt das Wachstum schädlicher Bakterien, ohne die gesunde Darmflora zu schädigen. Zu empfehlen ist er auch nach einer Behandlung mit Antibiotika und Sulfonamiden, da er das normale Gleichgewicht im Darm wieder herstellen kann. Bärlauch wirkt entgiftend: So können mit Hilfe von Bärlauchpräparaten Schwermetalle wie Blei oder Cadmium aus dem Körper ausgeleitet werden. Bärlauch weist einen hohen Gehalt an «Adenosin» auf: Dieser Wirkstoff besitzt antioxidative Eigenschaften und wirkt somit einer vorzeitigen Alterung entgegen. Es wurde festgestellt, daß «Adenosin» Herzrhythmusstörungen sowie die Herzfunktion verbessert. Der Wirkstoffgehalt ist hier im Bärlauch wesentlich höher als im Knoblauch. Im Jahr 1994 konnte die Verbesserung der Herzfunktion wissenschaftlich belegt werden.

Pharmakologische Untersuchung des Bärlauchs

In den neunziger Jahren untersuchten Pharmakologen am Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität München die Wirkstoffe des Bärlauchs, die zu den beschriebenen Heilwirkungen in Beziehung stehen. Die Testreihe sollte Aufschluß darüber geben, inwieweit Bärlauch hinsichtlich seines Wirkungsmechanismus mit Knoblauchpräparaten vergleichbar ist. Darüberhinaus untersuchten die Wissenschaftler, ob sich neue Anhaltspunkte für erweiterte Anwendungsbereiche des Bärlauchs finden ließen. Im Testversuch zeigte sich eine aspirinähnliche Wirkung auf die Gefäße, die zur Prophylaxe (Vorbeugung) von Herzinfarkten und Arteriosklerose beiträgt. Bei dieser Untersuchung schnitt Bärlauch im Vergleich zum Knoblauch in etwa gleichwertig ab. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass die Wirkstoffe der Bärlauchs, vor allem das Allicin und das Ajoen, einen cholesterinsenkenden Effekt haben. Eine interessante Wirkung des Bärlauchs als Schutz für Herz und Gefäße wurde in einer Testreihe mit Ratten entdeckt. Die Tiere erhielten über mehrere Wochen Bärlauchblätter und zeigten im Gegensatz zu unbehandelten Tieren ein geringeres Auftreten von Herzrhythmusstörungen.

      


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Nebenwirkungen:
In sehr seltenen Fällen sind allergische Reaktionen und Hypotonie (niedriger Blutdruck) beobachtet worden. Gegenanzeigen sind derzeit keine bekannt.

Hinweis:
Bärlauch darf nicht gleichzeitig mit Selen eingenommen werden. Daher sollte ein zeitlicher Abstand von etwa vier bis fünf Stunden eingehalten werden, damit die Wirkstoffe eine bessere Verwertung im Körper erreichen.

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In sehr seltenen Fällen sind allergische Reaktionen und Hypotonie (niedriger Blutdruck) beobachtet worden. Gegenanzeigen sind derzeit keine bekannt.

Hinweis:
Bärlauch darf nicht gleichzeitig mit Selen eingenommen werden. Daher sollte ein zeitlicher Abstand von etwa vier bis fünf  Stunden eingehalten werden, damit die Wirkstoffe eine bessere Verwertung im Körper erreichen.

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Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, daß die Inhalte im «Forum-Naturheilkunde» keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch eine professionelle Fachkraft darstellen. Suchen Sie im Bedarfsfall immer einen Arzt oder Heilpraktiker auf. Auch bei der Anwendung von Arzneimitteln sollten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage des Herstellers genau durchlesen und beachten.

Bärlauch der gesunde Knoblauch-Ersatz

Bärlauch, lat. Allium ursinum, hat eine lange Geschichte als Nutz- und Heilpflanze. Sogar in über 5000 Jahre alten Siedlungen der Jungsteinzeit wurden Spuren seiner Verwendung gefunden und sowohl die Römer als auch die Germanen hielten ihn hoch in Ehren.  Die Römer schätzten ihn als blutreinigende Kur und die Germanen erhofften sich von ihm die Bärenkräfte seines Namensgebers. Auch die keltischen Verwandten der Germanen nutzten den Bärlauch um sich für die Schlacht zu stärken und unbesiegbar zu werden. Zwischen Ende März, April und Mai erscheinen die weißen, sternförmigen Blüten mit jeweils 6 Blütenblättern und ca. 2cm im Durchmesser. Bis zu 20 Einzelblüten bilden eine kugelförmige Dolde. Im Sommer ist dann nichts mehr vom gesunden Bärlauch zu sehen. Wussten Sie, dass auch die Blüten vom Bärlauch essbar sind? Erfahren Sie Wissenswertes, Sammeltipps und leckere Rezepte ganz einfach zum Nachkochen.

Bärlauch der gesunde Knoblauch-Ersatz
45 einfache gesunde Rezepte und
Wissenswertes über den Bärlauch
von Barbara Costa

Taschenbuch: 114 Seiten
Verlag: CreateSpace

Weitere Themen:

Bärlauch - Heilpflanze der Germanen
Viele Mythen und Sagen sind mit dem Bärlauch verbunden. Nach germanischen Brauch soll er Bärenkräfte verleihen. Mit den zunehmend sonnigen Tagen beginnt die Bärlauch-Saison.

Knoblauch, ein bewährter Cholesterinsenker
Es gibt deutliche Hinweise, dass der Knoblauch einen erhöhten Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Ferner kann er bei altersbedingten Gefässveränderungen eingesetzt werden.

Artischocke - «al harsuf» die «distelartige Pflanze»
Der Extrakt der Artischockenblätter wirkt als vorbeugende Maßnahme gegen immer wieder auftretende Gallensteine. Außerdem ist die Artischocke in der Lage, das LDL-Cholesterin «das liederliche oder böse Cholesterin» um 10% bis 15 % zu senken. Weiterhin hat das Cynarin eine leberschützende Wirkung, hilft bei der Entgiftung des Körpers mit und unterstützt die Verdauung.

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