Homöopathie für den Hund - Appetitlosigkeit

Der «schlechte Fresser»

Lycopodium - Bärlapp
Lycopodium - Bärlapp

Das Symptom «Appetitlosigkeit» kann verschiedene Ursachen und Hintergründe haben, und sollte zur näheren Abklärung von einem Fachkundigen unter die Lupe genommen werden. Aber auch eine homöopathische Durchleuchtung durch intensive Befragung des Hundebesitzers kann nähere Aufklärung bringen und letztendlich zum geeigneten homöopathischen Mittel führen. In vielen Fällen jedoch beruht die Appetitlosigkeit auf Fütterungsfehlern. So sind übermäßiges Zuführen von stark gewürzten Speisen oder Essensresten vom Esstisch des Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg für den Hund absolut schädlich. Durch eine Ernährungsumstellung auf Rohfütterung ändert sich die Stoffwechsellage und der natürliche Appetit des Vierbeiners stellt sich ein. Allerdings gibt es auch Appetitstörungen ohne erkennbare Ursachen. Die im Folgenden aufgeführten homöopathischen Arzneimittel beziehen sich hierbei auf Vierbeiner mit einem schlechten und launenhaften Appetit.

Hinweis:
Dieser homöopathische Ratgeber erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte sich bei Ihrem Hund keine baldige Besserung einstellen, so scheuen Sie sich nicht, den Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufzusuchen. Der Inhalt dieser Internetseiten ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und soll keinen Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete Tierärzte und Tierheilpraktiker darstellen.

Name Beschreibung
Abrotanum D3 Abrotanum ist ein Mittel, welches bei Jungtieren, die schlecht gedeihen, gut wirkt. Es kann aber auch älteren Tieren entsprechend nach dem Ähnlichkeitsprinzip verabreicht werden. Die Tiere weisen eine deutliche Auszehrung auf. Die Abmagerungserscheinungen bestehen bereits seit längerer Zeit. Oft sind die Vierbeiner von Parasiten - trotz durchgeführter Wurmkur - befallen. Die Hunde sind ängstlich und weisen einen voluminösen Bauchumfang bei gleichzeitiger Abmagerung der Gliedmaßen auf. Die Tiere frieren leicht und suchen immer die Wärme. Einnahmeempfehlung: Abrotanum D3 zweimal täglich 5 Globuli über zwei Wochen lang.
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Calcium phosphoricum D12 Als ein weiteres wirkungsvolles Mittel für Jungtiere hat sich Calcium phosphoricum bestens bewährt. Die appetitlosen Junghunde mögen gerne Milch, die sie jedoch nicht vertragen. Die Milch wird erbrochen und Blähungen mit Durchfall können sich dazugesellen. Diese Erscheinungen werden oft während des Zahnwechsels beobachtet. Manchmal stellen sich bei den jungen Vierbeinern Heisshungerattacken ein oder sie haben auf einmal Appetit auf unverdauliche Dinge, wie Zement, Kalk oder Papiertaschentücher. Einnahmeempfehlung: Calcium phosphoricum D12 zweimal täglich 5 Globuli über mehrere Wochen lang.
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Ferrum phosphoricum D12 Ferrum phosphoricum ist ebenfalls ein gutes homöopathisches Mittel, wenn die Welpen blasse Schleimhäute aufweisen. Die Welpen zeigen zudem einen mangelhaften Appetit und können hin und wieder durch übelriechende Durchfälle auffallen. Die Jungtiere neigen zu Erkältungen der Atmungsorgane. Sie haben ständig wiederkehrende Hustenanfälle und Hustenreizsymptome. Auch vorübergehende Lahmheitserscheinungen können aus den Erzählungen des Hundehalters ermittelt werden. Einnahme-
empfehlung: Ferrum phosphoricum D12 zweimal täglich 5 Globuli über mehrere Wochen lang.
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Ferrum metallicum D12 Bei Ferrum metallicum handelt es sich um Hunde, die über einige Tage lang hinweg gut fressen und danach ebenso lang jedes Futter ablehnen. Es besteht Heisshunger und Appetitlosigkeit im Wechsel. Ebenso haben diese Vierbeiner einmal viel und dann wieder wenig Durst. Sie zeigen bei dieser Art von Appetitmangel keinerlei Krankheitszeichen und sind meistens wohlauf. Die Ursache hierfür kann laut dem Veterinärarzt Hans Günter Wolff in einem gestörten Eisenstoffwechsel liegen. Literaturtipp: H. G. Wolff, Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie Einnahmeempfehlung: Ferrum metallicum D12 zweimal täglich 5 Globuli über zwei Wochen lang.
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Lycopodium clavatum C30 Beim Zubereiten des Futters sieht der interessierte Hund mit scheinbar großem Appetit zu. Setzt man ihm jedoch den Fressnapf vor, macht er ein bis zwei kleine Bissen und wendet sich dann wieder vom Futter ab. Hier kann bereits eine Leberstörung vorliegen, die jedoch im Labor noch nicht nachweisbar ist. Weiterhin kann man einen Lycopodium-Hund daran erkennen, dass er beim Fressen das Futter aussortiert. Aber auch folgendes Fressverhalten kann bei diesem Wichtigtuer auffallen: Er riecht vorsichtig am Futter, zögert dann etwas und anschließend wird mit großem Appetit gefressen. Manche Hunde erkennt man schon daran, dass sie gerne Steine fressen. Einnahmeempfehlung: Lycopodium C30 einmal wöchenlich über einen längeren Zeitraum.
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