Anwendung, Potenz und Einnahme

- Johanniskraut
Hypericum perforatum
Die meisten Mittel sind in niedrigen bis mittleren Potenzen angegeben. Im akuten Fall werden 1 x 5 Kügelchen eingenommen. Die Globuli sollten Sie unter der Zunge zergehen lassen. Vor und nach der Einnahme des Mittels sollte für ca. 15 Minuten nichts gegessen und nichts getrunken werden. Sind die Symptome nach einem Tag nicht besser geworden, so können weitere 5 Kügelchen eingenommen werden. Im akuten Fall werden die Globuli so lange eingenommen, bis die Beschwerden abgeklungen sind.
Die Globuli können Sie auch in einer anderen Darreichungsform einnehmen. Diese werden in einem kleinen Glas Wasser aufgelöst. Geeignet dafür ist stilles Wasser. Dann rühren Sie die Mischung mit einem Plastiklöffel um. Sie verkleppern praktisch die Arznei. Wenn sich die Kügelchen vollständig gelöst haben nehmen Sie davon einen Plastiklöffel. Das Glas decken Sie ab und stellen es an einen dunklen Ort. Es dürfen keine elektrischen Geräte in der Nähe des Glases sein. Anschließend trinken Sie von diesem Glas alle 15 Minuten einen kleinen Schluck bis Sie das Gefühl haben, daß die Beschwerden sich deutlich verbessert haben. Dann reduzieren Sie die Einnahmehäufigkeit. Ist das Glas leer und Sie sind der Meinung daß Sie die Arznei noch benötigen, dann stellen Sie die Mischung von Neuem her.
Als Dosierungsvorschrift für Niedrigpotenzen bei nicht akuten Fällen gilt: Sie nehmen dreimal täglich jeweils 5 Kügelchen ein. Die Globuli unter der Zunge zergehen lassen, vor und nach der Einnahme des Mittels sollte für etwa 15 Minuten nichts gegessen und nichts getrunken werden.

- Während der Anwendung
keinen Kamillen- oder
Pfefferminztee trinken.
Keine ätherischen Öle!
Während der Einnahme sollten Sie keine ätherischen Öle und keinen Kaffee verwenden.
Von Kamillen- und Pfefferminztee sowie Kampfer ist ebenfalls abzuraten, da diese die Wirkung des homöopathischen Arzneimittel abschwächen oder sogar aufheben.
Im Zweifelsfall zum Arzt!
Falls die akute Erkrankung einen dramatischen Verlauf einnimmt oder Sie sich nicht ganz sicher sind in der homöopathischen Behandlung, sollten Sie im Zweifelsfall immer einen Arzt konsultieren.

- Gänseblümchen
Bellis perennis
Allgemeines!
Wir haben versucht, die am häufigsten auftretenden Erscheinungen hier aufzulisten. Dennoch können hier nicht alle Mittel komplett aufgezählt werden, da es eine unendliche Zahl von homöopathischen Arzneimitteln gibt.
Behandlungshinweise über das Internet sind vom Gesetzgeber nicht zugelassen, wenden Sie sich zu einer Beratung oder Behandlung an einen Fachmann!
Es werden in der Homöopathie bestimmte Darreichungsformen verarbreicht, die ganz speziell und individuell auf den Einzelnen abgestimmt werden. Deshalb wenden Sie sich bei akuten und chronischen Krankheiten immer an einen Fachmann. Er wird Ihnen weiterhelfen und für Sie die beste Behandlungsmethode auswählen.

- Kochsalz
Natrium chloratum
Hinweis
In dieser Haus- und Reiseapotheke sind die wichtigsten und häufigsten Erscheinungen aufgelistet. Dennoch bedarf es immer einen genauen Abklärung, wie behandelt wird.
Die Haus- und Reiseapotheke soll Ihnen nur einen kleinen Hinweis geben, auf welche Symptome die Homöopathie hierbei achtet.
Die angegebenen Mittel zeigen nur einen kleinen Auszug aus der Haus- und Reiseapotheke.
Risch, Gerhard: Homöopathik.
Die Lehrmethode Hahnemanns
Verlag: Pflaum-Verlag
Kurzbeschreibung
Mit diesem Buch findet auch der Anfänger einen leichten und anregenden Einstieg in diese Heilmethode und eine umfassende und konsequente Darstellung ihrer Gesetzmäßigkeiten. Dem praktizierenden Therapeuten bieten die zahlreichen Fallbeispiele wertvolle Informationen.«In Gerhard Rischs Buch erkennt man das Aufgehen in der Heilkunst Hahnemanns. Da gibt es keine isolierten Teilaspekte, keine aneinandergeklebten Theorismen, keine engen Betrachtungen. In einem umfassenden, drängenden Schwung wird einsichtig und überzeugend dargestellt, was Hahnemann am Herzen lag. Mit seinem Buch hat G. Risch der klassischen Homöopathie einen großen Dienst erwiesen, wofür ihm besonderer Respekt gebührt.» (Otto Eichelberger)
