Zu viele Pfunde auf der Waage...

...Wenn die Diät nicht klappt, kann auch an einer Herzschwäche liegen

Nicht immer liegen die Ursachen für Übergewicht an mangelnder Bewegung oder falscher Ernährung, sondern an einer Herzschwäche. Sinnvoll kann hierfür eine ergänzende Behandlung mit Magnesium, insbesondere in Kombination mit Orotsäure sein.

Das Robert Koch-Institut (RKI) schlägt Alarm: Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig. Doch wenn die Hose immer enger wird, obendrein auch noch die Füße anschwellen und keine Diät fruchten will, hat das oft andere Gründe als die falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung: Ein schwaches Herz kann die Ursache sein. "Bei einer unerklärlichen Gewichtszunahme sollte immer der Arzt aufgesucht werden", sagt Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin sowie Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne. Kisters ist Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Er gehört zu den Experten, denen Frauen und Männer viele Fragen zu möglichen Ursachen sowie zu Symptomen und der Behandlung einer Herzschwäche im Chat auf www.experten-im-chat.de stellten.

Schäden entstehen oft unbemerkt

Das Herz wird oft unbemerkt und über längere Zeit geschwächt - etwa durch zu hohen Blutdruck, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße oder einen Herzinfarkt. "Dann kann der Herzmuskel seine Pumpaufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, ähnlich wie ein geschädigter Motor", erklärt Dr. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Er ist Experte für biologische Medizin (Universität Mailand) sowie medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. Der Mediziner weiß: Der Körper legt durch Wassereinlagerungen an Gewicht zu und kann zugleich weniger leisten. Matejka nennt plötzliche Kurzatmigkeit beim Treppensteigen als eines der Anzeichen.

In solchen Fällen helfen nicht nur die Medikamente, die der Arzt verordnet. Wer sich außerdem entschließt, seinen Lebensstil zu ändern, kann seine Erkrankung auf natürliche Weise positiv beeinflussen. Mehr Bewegung gehört dazu. "Ein individualisiertes Krafttraining mit geringer Belastung aber häufigen Wiederholungen kann nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Leistungsfähigkeit des einzelnen Betroffenen optimal aufbauen. Bisher galten nur moderate ausdauerbetonte Belastungen wie Walking, Radfahren, Schwimmen als primäre Trainingsmaßnahmen", sagt Prof. Dr. Elmar Wienecke, Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen. Er weist darauf hin, dass schon ein flotter Spaziergang die Durchblutung des Herzens verbessern könne.

Magnesiumorotat als sinnvolle Ergänzung

Darüber hinaus gibt es laut Prof. Dr. Klaus Kisters die Möglichkeit, das Herz mit bestimmten Biofaktoren zu unterstützen. Sinnvoll sei eine ergänzende Behandlung mit Magnesium, insbesondere in Kombination mit Orotsäure als Magnesiumorotat. Magnesium ist für die gesunde Funktion des Herzmuskels unverzichtbar, die vitaminähnliche Substanz Orotsäure hat zudem wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel. Studien zeigten, dass diese Biofaktoren-Verbindung bei Patienten mit Herzschwäche als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Behandlung den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessern kann. Entsprechende Präparate, wie etwa magnerot Classic N, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. "Unabhängig davon muss die Herzschwäche durch den Hausarzt abgeklärt und nach den Empfehlungen der Europäischen Herzgesellschaft behandelt werden", so Kisters.

Dr. Matejka empfiehlt darüber hinaus, nicht zu rauchen, den Konsum von Alkohol einzuschränken sowie eine Normalisierung des Gewichts. "Auf jeden Fall sollten begleitende Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes behandelt werden. Die Ernährung kann sich an der vielzitierten mediterranen Kost orientieren, auch vegetarisch ausgerichtete Kost ist gut. Viel rotes Fleisch, Salz und Fertignahrungsmittel dagegen sind ungünstig", ergänzt der Experte für biologische Medizin.

Text: djd deutsche journalisten dienste GmbH

Magnesium und Orotsäure

Ein Magnesiummangel kann gravierende Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben. So ist der Einsatz von Magnesiumorotat als kombinierter Wirkstoff aus Magnesium und der Orotsäure mit ebenfalls gefäßschützenden Eigenschaften sowohl zur Vorbeugung als auch im therapeutischen Gebiet sinnvoll. Orotatsäure (eine vitaminähnliche Substanz) sorgt dafür, dass das Magnesium im Herzmuskel besser aufgenommen wird. Die Kombination aus Magnesium und Orotsäure üben eine Schutzwirkung auf das Herz aus. Zudem beeinflusst Magnesium-Orotat die Risikofaktoren wie beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes Typ-2 oder Arteriosklerose auf positive Weise.

Magnerot classic N Tabletten

Einnahmeempfehlung des Herstellers:
Falls vom Therapeuten nicht anders verordnet - eine Woche lang täglich dreimal jeweils zwei Tabletten zum Auffüllen der Speicher. Danach wird eine Dosierung von zwei bis drei Tabletten täglich empfohlen. Packungsbeilage beachten!

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen:
Das Präparat darf nicht gleichzeitig mit Antibiotika (Tetrazyklinen), Eisensalzen oder Natriumfluorid eingenommen werden. Es sollte daher in der Regel ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden eingehalten werden. Packungsbeilage beachten! Durch die Einnahme von «Magnerot classic N» kann es bei zu hoher Dosierung zu weichen Stühlen oder Durchfällen kommen.

Hinweis:
Bei Herzkrankheiten immer einen Arzt aufsuchen!

Mehr Infos zu «Magnerot classic N Tabletten» finden Sie auf der Homepage der Online-Apotheke:  >>online bestellen

Wichtiger Hinweis:
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Weiterführende Literatur!

Das Herz ist ein geniales Pumpwerk, das mit jedem Herzschlag sauerstoffreiches Blut in die Hauptschlagader führt. Wie alle Systeme ist auch das von Herz und Kreislauf anfällig und verletzbar. Zu hoher Blutdruck, Entzündungen in den Arterien und Ablagerungen von Cholesterin schädigen die wichtigen Versorgungsleitungen und machen sie zunehmend undurchlässig. Übergewicht und Diabetes sind weitere Risikofaktoren. In der Folge kann es zu Herzschwäche oder Herzinfarkt kommen. Die gute Nachricht: Sie können eine Menge für Ihre Herzgesundheit tun! Bestseller-Autorin Dr. med. Franziska Rubin erläutert in „Meine sanfte Medizin für ein starkes Herz“ auf verständliche Weise Ursachen, Symptome, Diagnosen und Standardtherapien. Der umfassende, ganzheitliche Ratgeber erklärt Therapien aus Schulmedizin, Naturheilkunde, Homöopathie, TCM und Ayurveda. Wer Dr. med. Franziska Rubin kennt, der weiß, dass sie immer viele Ratschläge parat hat, was Sie selbst tun können: Aktivieren Sie Ihre eigene Kraft, um sich selbst zu helfen! Und das mit recht einfachen Hausmitteln, Bewegungstipps und Heilmitteln aus aller Welt. Ein „HERZ-hafter“ Rezeptteil, in dem die im Buch angesprochenen Ernährungstipps in ansprechenden, leicht nachkochbaren Rezepten umgesetzt werden, rundet das neue Standardwerk zur Herzgesundheit ab.

Meine sanfte Medizin für ein starkes Herz
Herzerkrankungen, Bluthochdruck & Arteriosklerose
von Dr. med. Franziska Rubin

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: ZS Verlag

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