Sie befinden sich hier:
Kaffee-Schoko-Kuchen...
...das Rezept des Monats
Nichts geht über Selbstgebackenes - diese raffinierte Backidee verführt zum Schlemmen. Laden Sie Gäste zum guten alten Kaffeekränzchen ein und genießen Sie dabei den Kaffee-Schoko-Kuchen. Viel Spaß!
Zutaten:

• 50 g Zartbitter-Schokolade
(70 Prozent Kakao)
• 50 ml gebrühter Kaffee
• 50 g Butter
• 50 g Marzipan (selbst
hergestellt - siehe unten)
• 4 Eigelbe von Freilandeiern
• 125 g Akazienhonig
• 1 EL Kakaopulver
• 1 EL löslicher Kaffee
• 4 Eiweisse u. 1 Prise Salz
• 150 g fein gem.
Weizenvollkornmehl
• 1 TL Weinsteinbackpulver
• Zutaten für die Marzipanmasse:
• 60 g geschälte und feingemahlene Mandeln
• 40 g Akazienhonig
• 2 MS Vanillegewürz
• 2 EL Rosenwasser (z. B. Rosenwasser von Bergland)
Schritt 1: Herstellung einer selbstgemachten Marzipanmasse:
Geriebene Mandeln, Honig, Vanillegewürz und Rosenwasser gründlich verkneten und eine Stunde kühl stellen, dann weiterverarbeiten.
Schritt 2:
Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter einfetten!
Schritt 3:
Die vier Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen und anschließend in den Kühlschrank stellen!
Schritt 4:
Schokolade zerkleinern und in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen. Butter und gebrühten Kaffee unterrühren, danach die Marzipanmasse einarbeiten, bis sie sich aufgelöst hat. Anschließend die Schüssel vom Wasserbad entfernen und etwas auskühlen lassen.
Schritt 5:
Eigelbe mit 125 g Honig, Kakaopulver und löslichem Kaffee aufschlagen und so lange rühren, bis die Masse sehr schaumig ist. Hierbei sollte ein Schnitt mit dem Kuchenmesser zu sehen sein.
Schritt 6:
Behutsam die schaumig geschlagene Eiermasse unter die Schokoladencreme rühren.
Schritt 7:
Eischnee und Weizenvollkornmehl abwechselnd unter die zubereitete Eier-Creme heben. Das Backpulver erst in das letzte Drittel des Weizenmehls vermischen.
Schritt 8:
Den Teig in die vorbereitete Springform gleichmäßig auftragen und in dem auf 200 Grad Celsius (Heißluft) vorgeheizten Backofen 12 bis 14 Minuten backen. Anschließend den Kuchen 10 Minuten auskühlen lassen, dann auf eine Kuchenform stürzen und mit etwas gesiebtem Kakaopulver bestäuben.
Kleine Warenkunde zum Kaffee
Kaffee gehört heute zu den beliebtesten Getränken. Viele unterschiedliche Geschmacksvarianten wie Espresso, Mokka, Cappuccino, Latte Macchiato oder Irish Coffee haben die Welt der Kaffeegenießer erobert. Das schlägt sich auch im Konsum nieder: Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt derzeit bei etwa 150 Liter Kaffee pro Jahr. Zu den heute wirtschaftlich bedeutsamen Kaffeearten zählen Coffea arabica, der ursprünglich aus Äthiopien stammende Arabica-Kaffee sowie Coffea canephora, der auch als Robusta-Kaffee bezeichnet wird. Die Bohnen des Robusta-Kaffees sind im Gegensatz zum Arabica kleiner und rundlicher, dennoch enthalten sie wesentlich mehr Koffein und verfügen über einen kräftigeren Geschmack.
Botanik:
Die Kaffeepflanze gehört wie der Waldmeister zur Familie der Röte- oder Krappgewächse (Rubiaceae). Als immergrüner Strauch oder Baum erreicht der Kaffee eine Höhe von vier bis acht Metern. Um das vierte Lebensjahr beginnt das Bäumchen erstmals seine weißen Blüten zu tragen und bis zur Ausbildung der Früchte dauert es weitere sechs bis zwölf Monate. Diese wechseln während der Reifung ihre Farbe von grün über gelb bis hin zu einem leuchtenden Dunkelrot. Sie enthalten zwei Samen, die Kaffeebohnen. Ein gute Ernte kann erst nach fünf Jahren erreicht werden, ab einem Alter von zwanzig Jahren geht der Ertrag zurück.
Inhaltsstoffe:
Kaffee hat eine anregende, stimulierende Wirkung. Dafür verantwortlich ist das Koffein, ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine. Entdeckt wurde es im Jahr 1820 durch den deutschen Chemiker und Naturwissenschaftler Friedlieb Ferdinand Runge. Bei maßvollem Genuss regt Koffein das Nervensystem positiv an und steigert die geistige Leistungsfähigkeit.
Neue Untersuchungen ergaben...
...Kaffee ist besser für die Gesundheit als sein Ruf. Eine Übersichtsstudie der Harvard Medical School Boston bestätigte, dass bestimmte Krebsarten bei moderatem Kaffeekonsum seltener vorkommen, Herzinfarkte einen milderen Verlauf haben und das Risiko an Morbus Alzheimer zu erkranken, geringer sei als bei Kaffeeabstinenzlern.
Der Kaffeestrauch und alles, was dazu gehört, liegt im Trend - zählt er doch bezüglich Geschichte, Kultur und Wirkung zu den beliebtesten Nutzpflanzen und ist als Stimulans das Öl im Getriebe der heutigen modernen Zeit. Doch schon sehr früh fand der belebende Trunk seine Anhänger, ein altes arabisches Sprichtwort sagt: «Ein guter Kaffee muss schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und so süß oder bitter wie das Leben sein». Wen verwunderts, schafft Kaffee doch einen klaren Verstand und vernebelt nicht die Sinne wie Wein oder Bier, welche in Europa lange Zeit zum Frühstück genossen wurden. Mit Beginn des 16. und 17. Jahrhunderts trat der Kaffee seinen endgültigen Siegeszug auf dem europäischen Kontinent an und wurde wegen seiner anregenden Wirkung mit großer Begeisterung aufgenommen.
Das Autorenteam des Buches «Kaffee» berichtet sachkundig über die Ursprünge der Kaffeepflanze - angefangen von ihrer Entdeckung im Orient über Anbau, Botanik und Veredelung bis hin zu vielen nützlichen Tipps «rund um die Bohne». Insgesamt ein sehr informatives und optisch ansprechendes Buch mit außergewöhnlichen Rezepten.
Nach den Bänden «Kirschen» und «Quitten» ein weiteres Werk der erfolgreichen Reihe über Nutzpflanzen und Kochthemen aus dem Verlag Fona und Hädecke.
«Cappuccino und Milchkaffee», «Vanille Milchschaum», «Espresso-Granita», «Kaffeefrappé», «Exotische Mokkabowle», «Mexikanische Gewürzpaste», «Kaffee-Vanille-Öl», «Junge gefüllte Zwiebeln mit Balsamico-Butter», «Risotto-Espresso-Kugeln mit Shiitake und Peperonicoulis», «auf zerbrochenen Mokkabohnen geräuchertes Fischduo mit Nuss-Vinaigrette», «Mokka-Balsamico», «Gewürz-Krokant», «Ingwer-Muskatnuss-Sirup», «Spargel im Blätterteigring mit Mokka-Orangen-Butter», «Ricotta-Mokka-Ravioli mit scharfem Erdbeercoulis», «Kastanien-Kaffee-Süppchen», «Geräuchertes Forellenfilet mit rosa Pfeffermousse», «Biskuit-Ristretto-Roulade mit Lachsfüllung und Apfel-Meerrettich-Confit», «Schaumiger Flusskrebs-Cappuccino mit einem Hauch von Kaffee», «Quinoa-Kaffee-Auflauf», «Pfirsich mit Biskuit-Kaffee-Füllung», «Grießköpchen auf Vanille-Mokka-Creme», «Mokka-Panna-Cotta mit Kiwi-Ananas-Ragout und Krokant», «Dreierlei Mokkacreme», «Mokka-Schmarren mit Birnen im Gewürzsirup», «Mokkatörtchen», «Mokka-Williams-Torte», «Mokka-Makronen», «Kaffee-Früchte-Cake», «Kaffee- krapfen», «Brioches mit in Kaffee marinierten Dörrfrüchten gefüllt», «Espresso-Amaretti», «Mokka-Gugelhupf», «Krapfen mit Kaffee-Ricotta-Füllung», «Mokka-Panna-Cotta mit Kiwi-Ananas-Ragout und Krokant», «Kaffeemousse mit Kaffee-Orangen-Tuiles», «Mokkaparfait».
Kaffee
von Lucas Rosenblatt, Judith Meyer u. Edith Beckmann
Geschichte - Anbau - Veredelung - Rezepte
Erschienen im Fona-Verlag
Gebundene Ausgabe: 141 Seiten






