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Rotkohlsalat mit Orangen...
...das Rezept des Monats Februar
Bereits unsere Urahnen aßen vor allem während der kalten Jahreszeit regelmäßig Kohl in den unterschiedlichsten Variationen. Nur so konnten sie gesund bleiben und gleichzeitig ihre Abwehrkräfte steigern. Heutzutage ist das nicht viel anders, denn gerade in den Wintermonaten liefern uns die Kohlsorten wie etwa der Rotkohl viel Vitamin C, Selen, Zink und die Mineralstoffe Kalzium und Magnesium.

Zutaten
(für vier Personen)
• 500 g Rotkohl
• 4 Orangen
• 2 Birnen
Zutaten für die Marinade:
• 3 EL Apfelessig
• kleiner Schuss Rotwein
• 8 EL kalt gepresstes Olivenöl
• 1 EL Ahornsirup
• etwas gemahlenen Kümmel
• Meersalz
Zubereitung
Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln, Strunk entfernen und in sehr feine Streifen schneiden. Mit etwas Meersalz und dem Apfelessig mischen, 5 Minuten kräftig kneten und anschließend 20 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Orangen schälen, dabei die weiße Haut weitgehendst entfernen und in Scheiben schneiden. Dann die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in sehr dünne Scheiben schneiden. Die restlichen Zutaten der Marinade sowie die Früchte zum Rotkohl geben und weitere 10 Minuten stehen lassen. Den Salat noch einmal durchmischen, mit Walnusskernen belegen und servieren.
Kleine Warenkunde zum Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata rubra)
Rotkohl, auch Rotkraut, Blaukraut, Roter Kappes oder Rotkabis genannt, wird schon seit mindestens dreitausend Jahren kultiviert. Der Rotkohl zählt wegen seiner Farbe zu den auffälligsten Kopfkohlarten. Der Rotschopf stammt ursprünglich aus Kleinasien. Heute ist er im gesamten Europa zu finden und ganzjährig erhältlich. Rotkohl ist ein vorzügliches Wintergemüse, das roh oder gekocht sowie in Kombination mit Äpfeln, Birnen, Orangen, Rosinen oder Zwiebeln für viele eine leckere Delikatesse darstellt. Rotkohl ist wegen seiner harten Zellstruktur etwas schwer verdaulich. Dem können Sie Abhilfe schaffen, indem Sie ihn mit Kümmel, Kreuzkümmel oder mit Ingwer würzen.
Besondere Inhaltstoffe
Rotkohl enthält mehr Selen als irgendeine andere Nutzpflanze. Der Immunstoff Selen stärkt das Immunsystem, ist blutdrucksenkend, wirkt entgiftend gegen Schwermetalle und beugt einer Unfruchtbarkeit vor. Außerdem ist Rotkohl reich an Niazin, Folsäure, Vitamin C, Zink, Kalzium und Magnesium. Ferner enthält der Kreuzblütler den Farbstoff Anthocyan, der auch in vielen Obstsorten vorkommt.
Wirkung
• Rotkohl wirkt einer Verstopfung entgegen
• Er verbessert wesentlich die Darmflora
• Er stärkt das Bindegewebe
• Rotkohl fördert die Spermienbildung
• Er liefert Nährstoffe, um die Potenz zu verbessern
Einkauf und Lagerung
Rotkohl ist fast ganzjährig im Handel erhältlich, wobei die Hauptsaison in den Wintermonaten liegt. Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass nur geschlossene Köpfe, die sich fest anfühlen und an der Oberfläche glänzen erworben werden. Rotkohl hält sich einige Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks. Rotkohl und andere Kohlarten können viel Nitrat enthalten. Daher sollten möglichst Sorten verwendet werden, die aus aus ökologischem Anbau stammen.
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Über die Autorin
Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungsberaterin und Gesundheitsberaterin. Seit rund zwölf Jahren arbeitet sie als selbständige Unternehmerin, Referentin und Ausbilderin bei vielen Institutionen.
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Rezepte, Warenkunde, Ernährung, Porträts
von Erica Bänziger
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