Artischocke - «al harsuf» die «distelartige Pflanze»

Die Artischocke (Cynara scolymus L.) gehört zu den wichtigsten Arzneipflanzen. Sie ist nicht nur ein wohlschmeckendes Gemüse, auch ihre Blätter und Wurzeln haben durch den hohen Gehalt an Bitterstoffen einen besonderen Platz in der Pharmakologie gefunden. Ferner unterstützt das enthaltende Cynarin bei der Entgiftung der Leber.

Artischocke (Cynara scolymus L.)

Dicht gedrängte Blütenköpfchen

Die Pflanze gehört wie die Mariendistel zur Familie der Korbblütler (Asteraceen), deren Blüten in großer Menge dicht gedrängt in Köpfchen stehen, die von einer Hochblatthülle umgeben sind. Die Pflanze kann bis zu 2 m groß werden und hat große violette Blütenstände. Die Blütenhüllblätter und der Blütenboden werden als Gemüse verzehrt. Sie gehört zu den ausdauernden mehrjährigen krautigen Pflanzen mit einem ausgeprägten starken Wurzelstock, aus dem die grundständigen Blätter und der Stengel wachsen. Die Blätter sind groß, grün und an der Oberseite wenig behaart, an der Unterseite sind sie weiß und stark behaart. Die Artischocke ist hauptsächlich als Kulturpflanze bekannt. Die Heimat der Cynara s. L. ist in den Geschichtsbüchern nicht genau festgehalten worden. Nach heutigen Informationen wurde sie 500 vor Christus erstmalig in Ägypten genutzt. So richtig bekannt wurde die sie jedoch im südlichen Europa durch die Araber; ihr Name stammt aus dem Arabischen «al-harsuf» und bedeutet «distelartige Pflanze» oder «Erddistel». Im 15. Jahrhundert kam sie über Frankreich und Italien nach England.

Wirkstoff «Cynarin»

Die Pharmakologie gewinnt aus den Blättern und Wurzeln, die einen hohen Gehalt an Bitterstoffen haben, das Cynarin. Dieser Wirkstoff regt den Gallefluß an und hilft somit bei der Fettverdauung. Der Extrakt der Artischockenblätter wirkt als vorbeugende Maßnahme gegen immer wieder auftretende Gallensteine. Außerdem ist die Artischocke in der Lage, das LDL-Cholesterin «das liederliche oder böse Cholesterin» um 10% bis 15 % zu senken. Weiterhin hat das Cynarin eine leberschützende Wirkung, hilft bei der Entgiftung des Körpers mit und unterstützt die Verdauung. Die Artischocke ist nützlich bei allen Stoffwechselerkrankungen, wie Rheuma oder Gicht und wirkt unterstützend bei Blasenschwäche.

Goethe's Aphrodisiakum

Die Artischocke war damals vor allem als Aphrodisiakum bekannt. Der Geheime Rat Goethe zählte aus diesem Grunde die Artischocke zu seinen Leibgerichten, sodaß seine Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Christiane Vulpius (1765 bis 1810) das Gemüse im Hausgarten in Weimar selbst anbaute. In Form von Briefen kündigte sie ihrem häufig abwesenden Geliebten und Ehemann die bevorstehende Ernte an.... Heute wird die Artischocke vor allem in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Marokko angebaut, da in diesen Ländern ein mildes Klima herrscht und sie besonders gut auf Lehmböden gedeiht.

Schlankmacher mit vielen Ballaststoffen

Artischocken sind kalorienarm und haben viele Ballaststoffe. Sie enthalten viel Vitamin C, Provitamin A, Vitamin B1 und B6, Folsäure, Zink sowie Eisen, Calcium und Magnesium. Weitere Inhaltstoffe sind Flavonoide, Monosaccaride, Inulin und Proteine. Es werden bei Beschwerden hauptsächlich Fertigpräparate benutzt. Im Handel sind die Extrakte in Form von Tabletten, Dragees, Tinkturen oder Frischpflanzenpresssaft erhältlich. Ein zubereiteter Tee kann bei leichten Verdauungsbeschwerden mit eingesetzt werden. Mehr Infos zu dem Fertigpräparat «Hepar-SL forte» finden Sie auf der Homepage der Online-Apotheke: >> online bestellen

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Bei erhöhten Leberenzymen empfiehlt sich als Leberschutz das Artischockenpräparat «Hepar SL forte». Mit diesem Präparat wird nicht nur die Leber geschützt sondern es fördert auch die Verdauung. Das Pflanzenmaterial zur Herstellung dieses Präparates stammt aus pharmazeutisch ausgerichteten kontrolliertem Anbau. Bei einer bekannten Allergie gegen Korbblütler darf das Präparat nicht eingenommen werden! Bei bereits vorhandenen Gallensteinen sowie bei einem Verschluss des Gallengangs durch Steine darf es ebenfalls nicht verwendet werden. Auch Schwangere, stillende Mütter sowie Kinder unter 12 Jahren sollten das Präparat nicht einnehmen!

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Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte im «Forum-Naturheilkunde» keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch eine professionelle Fachkraft darstellen. Suchen Sie im Bedarfsfall immer einen Arzt oder Heilpraktiker auf. Auch bei der Anwendung von Arzneimitteln sollten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage des Herstellers genau durchlesen und beachten.

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Die leicht bittere Artischocke, in Verbindung mit der charakteristischen Bitternote der Mariendistel, verleihen dem Tee den besonderen Geschmack und die Bekömmlichkeit. In dieser Teemischung sind folgende Bestandteile enthalten:  Mariendistelfrüchte, Zitronenschalen, Löwenzahnkraut mit Wurzel, Süßholzwurzel (bei Bluthochdruck nicht zu oft anwenden), Pfefferminzblätter, Zichorienwurzel und Artischockenblätter.

Zubereitung:
Einen halben Teelöffel Caelo Artischocke-Mariendistel-Tee auf eine Tasse geben, mit heissem Wasser aufgiessen und 1 bis 2 Minuten ziehen lassen. Jeweils vor dem Essen eine Tasse trinken.

Achtung:
Bei bekannten Allergien gegen die Inhaltsstoffe oder bei Verschluß der Gallenwege sollte der Tee nicht angewendet werden. Wer unter Bluthochdruck leidet sollte die Süßholzwurzel nicht zu oft anwenden.

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