Erdbeere...

...die zarte Verführung aus heimischen Anbau

Erdbeeren aus heimischen Anbau

Die Erdbeere (Fragaria x ananassa) ist in diesen Tagen das beliebteste Obst und fast jeder freut sich auf das verführerisch aussehende Rot mit dem süßen Aroma, das die Gemüter erheitert. Aber nicht nur die Seele, auch der Körper profitiert von den wertvollen Inhaltsstoffen der kalorienarmen Erdbeere. So besitzt sie neben einem hohen Gehalt an Vitamin C und Gerbstoffen eine ganze Menge gesunderhaltender Eigenschaften, die unsere Leistungsfähigkeit erhalten. Aber Vorsicht: Leider stammt ein Großteil der hierzulande angebotenen Früchte aus Südspanien. Diese sind nicht nur durch Pestizidrückstände hoch belastet, in Andalusien wird durch exzessiven Erdbeeranbau sogar ein Naturschutzgebiet zerstört, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Mehr zu diesen Thema finden Sie unter dem Artikel «Landwirtschaft in Spanien: Erdbeeren unter Ermittlung»!

Die amerikanische Scharlacherdbeere

Im Mittelalter war die Walderdbeere (Fragaria vesca L.) vielerorts so sehr begehrt, daß ganz bestimmte Anbaumethoden entwickelt wurden, um die Fruchtgröße der aromatischen Winzlinge zu erhöhen. So legten die Erdbeer-Bauern Felder an der Südseite von Wällen an, um die Frucht zu vergrößern und den Reifungsprozess zu beschleunigen. Doch alle Bemühungen und zahlreiche Experimente, die Walderdbeere in eine Kulturpflanze umzuwandeln, schlugen fehl. Erst nach der Entdeckung der Neuen Welt fiel französischen Auswanderern entlang des kanadischen Sankt-Lorenz-Stromes eine neue Sorte der Erdbeere in die Hände. Die sogenannte «Amerikanische Scharlacherdbeere» erfüllte durch ihre leuchtend rote Farbe, den wunderbar aromatischen Geschmack und ihre beachtliche Größe all die Wünsche ihrer Anhänger. Die länglich aussehende, kegelförmige Frucht war so sehr begehrt, daß sie schon bald darauf ihren Einzug in die botanischen Gärten Europas hielt. Etwas später entdeckten englische Siedler in Virginia eine weitere Form der Scharlacherdbeere (Fragaria virginiana) mit fast kugelrunden Früchten, die neben ihrem leckeren Geschmack sogar noch drei bis vier Wochen vor der Walderdbeere heranreifte. Diese Sorte kam um 1600 nach Europa und erfüllte nun alle Kriterien um sie zukünftig im großen Stil zu kultivieren. Bereits im Jahre 1820 waren den Erdbeer-Züchtern um die siebzig verschiedenen Sorten bekannt.

Erdbeer-Entdeckung in Südamerika

Erdbeer-Entdeckung in Südamerika

Der französische Schiffbau-Ingenieur und Hobby-Botaniker Amédée Francois Frézier (1682 bis 1773), der sich im Auftrag von König Ludwig XIV. zwei Jahre in Chile und Peru aufhielt, brachte im August 1714 an seinen Heimathafen Marseille zwei Pflanzen der Chile-Erdbeere mit. Diese Frucht mit dem botanischen Namen «Fragaria chiloensis», die eine enorme Fruchtgröße aufwies, wurde in der Bretagne in großen Flächen angebaut. Doch bald stellte sich heraus, daß die wärmeliebende Chile-Erdbeere nur in geringen Mengen Früchte ansetzte und auch die Winterkälte nicht vertrug. Die bretonischen Bauern entdeckten bei näheren Untersuchungen, daß die Chile-Erdbeere zweihäusig war, das heißt, es gab männliche und weibliche Pflanzen. Die Bauern benötigten für die Fruchtansätze mehr männliche Befruchtungspflanzen und so setzten sie die Chile-Erdbeere gemeinsam mit der Scharlach-Erdbeere abwechselnd in Reihen auf die Felder. Es gelang ihnen durch diese Methode, die Blüten zu befruchten und damit die Fruchtansätze zu erhöhen. Mit ihrer Methode hatten die Franzosen so viel Erfolg, daß sie um das Jahr 1750 die Erdbeeren in großen Mengen von der Bretagne aus in die näher gelegenen Länder exportierten.

Bretonische Anbaumethoden in Amsterdam

Auch die holländischen Erdbeer-Züchter bauten das Rosengewächs nach der bretonischen Lehrweise an. Um das Jahr 1750 tauchte dann in Holland eine weitere neue Art auf, die wegen ihres Geschmacks und ihrer Form als «Ananas-Erdbeere» bezeichnet wurde. Der Gärtner Antoine Nicolas Duchesne erkannte in ihr eine Hybride, also eine Kreuzung, hervorgegangen aus den Blüten der Fragaria chiloensis, die mit den Pollen der Fragaria virginiana bestäubt worden waren. Diese Artkreuzung ist sozusagen die Urform der heutigen Kulturerdbeere und erhielt die botanische Bezeichnung Fragaria x ananassa.

Ein Ausflug in die Botanik

Ein Ausflug in die Botanik

Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), was leicht an den weißen bis zartrosafarbenen Blüten zu erkennen ist. Botanisch gesehen zählt die mehrjährige Erdbeerpflanze zu den Stauden. Ihre unterirdischen Pflanzenteile überdauern den Winter, während die oberirdisch wachsenden Bestandteile wie Blätter, Blüten und Ausläufer jedes Jahr neu gebildet werden. Als Rosettenpflanze werden die Laubblätter an ihrem stark gestauchten Spross so angesetzt, daß eine Spirale mit einem Umlauf von jeweils fünf Blättern gebildet wird. Aus dem unteren Teil des Sprosses entwickelt sich ein Rhizom, das die Wurzelfunktion und damit die Nährstoffspeicherung übernimmt. In jeder Blattachsel wird eine Knospe angelegt, aus der je nach Entwicklungsphase der Pflanze sich entweder Ausläufer für Jungpflanzen oder Blütenstände (Trugdolden) für die Fruchtbildung entwickeln. Die Wurzeln der Erdbeere können in tiefgründigen Böden bis zu 1,5 Metern eindringen, während sie sich in horizontaler Ebene bis maximal 90 Zentimetern ausdehnen können. Die Erdbeerpflanze kann eine Vielzahl von Ausläufern (Stolonen) ausbilden, die vor allem mit den steigenden Temperaturen zu Beginn des Monats Juni erscheinen. An diesen

Stolonen erscheinen je nach Sorte bis zum Herbst um die 100 Jungpflanzen. Die Erdbeerblüte ist fünfzählig und besitzt somit fünf Blütenblätter. Die heutigen Kultursorten sind in der Regel zwittrig, das heißt, es sind sowohl Stempel als auch Staubgefäße in einer Blüte enthalten. Auf der Oberfläche des roten Fruchtfleisches, eingebettet in tiefen Grübchen, befinden sich die eigentlichen Früchte (Nüsschen), in denen die Samen enthalten sind. Was so gut schmeckt, ist an sich nur die fleischig verdickte Blütenachse, auf der sich die Samenanlage befindet. Nach der Befruchtung geben die Samenanlagen an die Blütenachse gewisse Hormone ab, die das Wachstum der Blütenachse anregen und somit die Fruchtgröße fördern.

Von alten und neuen Sorten

Derzeit gibt es um die 1000 Erdbeersorten, von denen etwa 100 Sorten im Handel erhältlich sind. Es wird unter anderem zwischen alten und neuen Sorten unterschieden. Die alten Sorten sind nicht selbstbefruchtend und müssen daher zusammen mit anderen Bestäuberpflanzen gesetzt werden. Eine von ihnen ist die sehr alte klassische Sorte «Mieze Schindler», die immer noch sehr begehrt ist, denn ihre aromatischen Früchte sind kleiner und süßer als die anderen Sorten. Wegen ihres zarten aromatischen Geschmacks nennen ihre Liebhaber sie die «Praline unter den Erdbeeren». Da sie ausschließlich nur rein weibliche Blüten besitzt, benötigt sie andere Sorten, wie beispielsweise die «Senga Segana», um die begehrten Früchte auszubilden. Die hübsche Mieze ist nur für den Hausgarten und den Frischverzehr geeignet. Erdbeersorten werden zudem auch nach dem Standort des Blütenstandes unterschieden; so gibt es Sorten, die über dem Laub, unter dem Laub sowie in Laubhöhe blühen. Je nach Wuchsform werden die entsprechenden Sorten dem Klima angepaßt. Zusätzlich wird noch zwischen einmal tragenden und remontierenden (mehrfachtragenden, mehrfachblühenden) Sorten unterschieden. Die Pflanzzeit dieser remontierenden Sorten ist der Frühling in den Monaten April bis Mai oder der Spätsommer. Von dieser Sorte kann man den ganzen Sommer über Früchte pflücken. Sie sind ideal für die Bepflanzung von Balkonkästen oder Tongefäßen mit mehreren Pflanzennischen.

Vitamin-C-Paket direkt vom Feld

Frische Erdbeeren haben einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen und sind direkt vom eigenen Garten oder Feld gepflückt das Vitamin-C-Paket schlechthin. In unseren Breiten können wir die Schlankmacher mit gerade einmal 32 kcal auf 100 g Erdbeeren in der Zeit von Mai bis Juli kaufen oder selbst ernten. Erdbeeren enthalten wesentlich mehr Vitamin C (60 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch) als Zitronen oder Orangen. Das wasserlösliche Vitamin C, das auch als Ascorbinsäure bezeichnet wird, stärkt die Immunabwehr des Körpers. Die allgemeine Stärkung des Abwehrsystems beruht darauf, daß die weißen Blutkörperchen sich vom Vitamin C ernähren. So lange nun diese «Körperpolizisten» mit genügend Vitamin C versorgt werden, jagen sie im Körper nach den schädlichen Bakterien und Viren und eliminieren diese. Vitamin C kann auch Arteriosklerose vorbeugen, indem es die Innenwände der Arterien glättet, sodaß sich kein Cholesterin anheften kann. Unser Körper ist leider nicht in der Lage, selbst Vitamin C herzustellen, daher müssen wir es täglich mit der Nahrung aufnehmen, um schwerwiegenden Mangelerscheinungen wie beispielsweise Skorbut vorzubeugen.

Viele bioaktive Substanzen

Viele bioaktive Substanzen

Neben Vitamin C gehören Vitamin E sowie die Spurenelemente Zink, Mangan und Eisen zu den Antioxidanzien. Diese Stoffe stellen sich schützend vor die Zellen und entschärfen die freien Radikalen. (siehe auch Artikel «Was sind freie Radikale?») Das Vitamin E schützt die Zellmembran, es reguliert den Cholesterinspiegel und verlangsamt den Zellalterungsprozess. Das Zink sorgt für ein funktionstüchtiges Immunsystem, es reguliert verschiedene Hormone im Körper und ist ein Gegenspieler gefährlicher Schwermetalle wie beispielsweise Blei und Cadmium. Zink schützt somit die Zellen vor den schädigenden Einflüssen dieser Schwermetalle. Weiterhin benötigt der Körper für den Aufbau von Knorpel, Bindegewebe und Knochen das lebensnotwendige Spurenelement Mangan; dieses wirkt zudem auch antioxidativ und schützt ebenfalls vor freien Radikalen. Außerdem ist Mangan an der Bildung verschiedener Enzyme beteiligt und ist somit für den Eiweiss-, Kohlenhydrat- und Fettsäurestoffwechsel wichtig. Erdbeeren besitzen gegenüber anderen Früchten einen relativ hohen Eisengehalt von 1,0 Milligramm pro 100 Gramm und stellen damit in Kombination mit dem hohen Vitamin-C-Gehalt eine pflanzliche Eisenquelle dar. Sekundäre Pflanzenfarbstoffe und Ballaststoffe, zusammengefasst unter dem Begriff «bioaktive Substanzen», sind reichlich in der Erdbeere vorhanden. Die enthaltenenen Polyphenole, schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sie wirken entzündungshemmend und können Krankheitskeime abtöten. Außerdem regen die Stoffe die natürlichen Killerzellen an und stabilisieren somit das Immunsystem.

Gesundheitswert der Erdbeere

Zusammenfassend gesehen besitzt die Erdbeere als Schlankmacher ein großes Wirkungsspektrum zur Erhaltung von Gesundheit und Vitalität. Durch ihren reichen Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen macht sie munter und aktiv. Die enthaltenen Gerbstoffe festigen das Zahnfleisch und beugen dem Zahnfleischschwund vor. Die Inhaltstoffe stabilisieren das Immunsystem, sie schützen vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sie regulieren und senken den Cholesterinspiegel. Das in der Erdbeere enthaltene Kalium regt die Nierentätigkeit an und begünstigt dadurch die Entwässerung und Entschlackung des Körpers. Erdbeeren sind daher auch bei Rheuma und Gicht eine empfehlenswerte Speise. All diese gesunden Wirkungen kommen allerdings nur dann zum Tragen, wenn die Früchte so frisch wie möglich verzehrt werden.

Vorsicht bei Allergie!

Einige Menschen reagieren auf den Genuss von Erdbeeren mit Hautausschlägen, anschwellenden Lippen, Atembeschwerden oder Kopfschmerzen. Die Ursache hierfür könnten die enthaltenen natürlichen Gerbstoffe in der Erdbeere sein, die oft nicht vertragen werden. Ist dies der Fall, dann müssen Sie generell auf Erdbeeeren verzichten. Eine zweite mögliche Ursache dieser unangenehmen Reaktionen sind häufig Pestizide, mit denen die Erdbeeren gespritzt worden sind. Ausländische Erdbeeren besitzen eine extrem hohe Pestizidbelastung und sollten daher gemieden werden. Da Pestizide allgemein für die Gesundheit sehr schädlich sind, ist es ratsam, sich Ware aus kontrolliert biologischen Anbau zu besorgen. Bei Vorliegen einer Histamin-Intoleranz sollte ebenfalls auf den Verzehr von Erdbeeren verzichtet werden.


Rezepte mit Erdbeeren
Zutaten für 4 Personen


Spargel-Erdbeer-Salat

600 Gramm frischen Spargel
etwas Butter
300 Gramm Erdbeeren
250 Gramm Spitzkohl
6 Esslöffel kalt gepresstes Sonnenblumenöl
2 Esslöffel Himbeeressig
Meersalz und Pfeffer
Eine Handvoll frische Kräuter der Saison

Sie schälen den Spargel und garen ihn im kochenden Salzwasser für etwa 5 bis 10 Minuten. Nach der Garzeit schrecken Sie den Spargel ab. In der Zwischenzeit schneiden Sie den Spitzkohl in Streifen und die gewaschenen Erdbeeren zerkleinern Sie zu Scheiben. Dann stellen Sie aus dem Essig, dem Sonnenblumenöl und den Gewürzen eine Marinade her. Den fertig gegarten Spargel, den Spitzkohl und die Erdbeeren richten Sie auf einen großen Teller an und danach gießen Sie die Marinade darüber. Vor dem Servieren garnieren Sie den Salat mit frisch gehackten Kräutern.

Hirse-Erdbeer-Speise

100 Gramm Hirse
250 Milliliter Wasser
300 Gramm Erdbeeren
2 Bananen
1 EL geriebene Haselnüsse

Die Hirsekörner weichen Sie für 2 Stunden in der angegebenen Wassermenge ein. Nach der Einweichzeit kochen Sie die Hirse bei geschlossenem Deckel auf und danach köcheln Sie fünf Minuten lang die Hirse - ohne Rühren und Deckel öffnen - bei geringer Hitze weiter. Dann geben Sie die gekochte Hirse in eine Schüssel und heben die zerdrückten Bananen und zerkleinerten Erdbeeren vorsichtig unter. Die geriebenen Haselnüsse streuen Sie zum Schluß auf den mineralstoffreichen Hirsebrei. Wer zu den Süßen gehört, kann nach Belieben Honig und etwas Butter dazumischen.

Biskuit-Erdbeer-Roulade

5 Eigelb
130 Gramm Honig
2 EL warmes Wasser
180 Gramm Weizenvollkornmehl
250 Milliliter Sahne
50 Gramm Honig
300 bis 400 Gramm frische kleine Erdbeeren

Mit einem Mixer verquirlen Sie das Eigelb zusammen mit dem Honig. Danach geben Sie unter ständigen Rühren löffelweise das Wasser dazu. Sie müssen so lange schlagen, bis die Masse sehr schaumig ist. Wenn Sie mit einem Küchenmesser einen Schnitt durch die Eimasse machen, muß dieser zu sehen sein, dann erst können Sie mit dem Rühren aufhören. Aus dem restlichen Ei stellen Sie Eischnee her und heben diesen abwechselnd mit dem Vollkornmehl unter die gelbgoldene Eimasse. Fetten Sie das Backblech ein und legen Sie Pergamentpapier darauf, das ebenfalls eingefettet wird. Danach tragen Sie die Teigmasse gleichmäßig auf und backen sie im vorheizten Ofen etwa 15 Minuten bei 200° Celsius. Nach der Backzeit stürzen Sie den Biskuit sofort auf ein Geschirrtuch, ziehen das Pergamentpapier ab und rollen die Platte mit dem Tuch ein. Dann geben Sie der Biskuitrolle eine Auskühlzeit von 2 bis 3 Stunden. Für die Füllung schlagen Sie die Sahne gut steif und heben die zerkleinerten Erdbeeren darunter. Die ausgekühlte Roulade rollen Sie auseinander und bestreichen sie mit der Erdbeer-Sahne-Creme. Dann rollen Sie den Teig wieder zusammen, garnieren die Roulade mit Sahne und ganzen Erdbeeren.

Erdbeercreme

500g frische Erdbeeren
250 Milliliter Sahne
3 bis 4 Esslöffel Honig
Vanillegewürz

Die frisch gewaschenen Erdbeeren pürieren Sie zusammen mit Honig und Vanillegewürz zu einer Creme. Danach schlagen Sie die Sahne steif und heben sie vorsichtig unter das Früchtepüree. Die Creme füllen Sie in hübsche Dessertschalen und garnieren diese mit einigen zurückbehaltenen Erdbeeren. Das Gericht ist ein leckeres Dessert und verwöhnt Seele und Körper gleichermaßen.


Nützlicher Küchenratgeber!


Einkauf!
Die Erdbeeren sollten immer eine schöne dunkelrote Farbe besitzen, denn nur dann sind sie im vollreifen Zustand geerntet worden. Die kleinen grünen Blätter an den Früchten sollten ebenfalls frisch sein und eine satte, grüne Farbe besitzen, dann haben die Erdbeeren ein intensives, süßes Aroma und enthalten viel Vitamin C. Von beschädigten Erdbeeren sollten Sie Abstand nehmen, sie sind meist zu lange gelagert worden und bieten dann Schimmelsporen einen besonderen Nährboden. Auf helle oder grüne Erdbeeren sollten Sie verzichten, denn sie reifen nicht mehr nach und schmecken sauer.

Lagerung!
Der optimale Platz für die Lagerung der Beeren ist das Gemüsefach im Kühlschrank, denn nur dort können sie für cirka zwei Tage ihr Aroma sowie ihre Frische erhalten. Danach sollten sie jedoch bald verwertet werden, denn mit jedem weiteren Tag der Lagerung verlieren sie ihre wertvollen Vitamine.

So putzen Sie die Erdbeeren!

Sie waschen die Erdbeeren in einer großen Schüssel schwimmend im kalten Wasser und befreien die Früchte vorsichtig von Sand und Erde. Danach lassen Sie die Erdbeeren im Sieb abtropfen und entfernen dann erst die Stiele und Kelche. Zupfen Sie das Grün niemals vor dem Waschen aus, die Früchte würden sich ansonsten mit Wasser vollsaugen und damit ihr Aroma verlieren.

Einfrieren!
Wenn Sie die Früchte auch in der erdbeerlosen Jahreszeit genießen wollen, ist das Einfrieren eine sinnvolle Methode zur Haltbarmachung. Die Früchte werden zunächst nebeneinander auf einen Teller gelegt und im Gefrierfach des Eisschrankes vorgefroren. Am nächsten Tag werden die Früchte in Gefrierbeutel gefüllt und endgültig eingefroren.

Behutsames Auftauen!
Das Auftauen der Erdbeeren sollte immer langsam bei Zimmertemperatur erfolgen. Ihr volles Aroma erreichen sie bei einer Temperatur von 10° bis 15° Celsius.


Weiterführende Literatur!

Spargel & Erdbeeren

Spargel & Erdbeeren
von Elisabeth Bangert
Gebundene Ausgabe: 83 Seiten
Verlag: Edition Xxl (März 2009)
ISBN-10: 3897360748

Kurzbeschreibung
Endlich ist es wieder so weit: Der erste knackig frische Spargel ist da und die ersten sonnengereiften Erdbeeren können geerntet werden.Ob als vegetarisches Gericht oder raffiniert kombiniert, mit leckeren Beilagen ist Spargel ein wahrhaft königlicher Genuss. Die Königin der Beeren» steht dem edlen Gemüse in nichs nach: Ob pur, als feuriger Erdbeer-Chili-Drink, mit süßen Kokos-Gnocchi oder zu traumhafter Crème brûlée, die Erdbeere ist immer Verführung pur. Die beiden Boten des Frühlings sind auch ein besonders leichter Genuss. Deshalb finden Sie hier sowohl für Spargel als auch für Erdbeeren eine leichte Blitzdiät.