Zistrose: Heilpflanze Cistus incanus

Zistrose schützt vor grippalen Infekten

Zistrose (Cistus incanus)

Die Zistrose (Cistus incanus) oder Graubehaarte Zistrose, auch Cistus genannt, ist seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. Ihre Blätter verbreiten einen aromatisch-harzigen Duft, der auch unter dem Namen «Ladanum», «Labdanum» oder «Ladan» bereits von Dioskurides beschrieben wurde. Diese Bezeichnungen bedeuten so viel wie «klebriges Kraut». In der griechischen Volksmedizin wurde Cistus bei Juckreiz und zur Desinfektion von Wunden verwendet. Cistus oder Cystus gehört zu den polyphenolreichsten Pflanzen Europas. Heute werden ihre antioxidativen Stoffe als wirksame Waffe gegen grippale Infekte und Erkältungen eingesetzt. Die enthaltenden Polyphenole besitzen große Moleküle. Sie sind daher in der Lage, Viren und Bakterien zu umhüllen und anschließend über bestimmte physikalische Wege auszuschleusen, so dass die krankmachenden Substanzen dem Körper nicht mehr schaden können.

Namen aus dem Volksmund

Graubehaarte Zistrose, griechische Bergrose, Ladanum, Labdanum, Ladan oder Myrrhe.

Vorkommen und Botanik

Zistrose

Nach heutigem Wissensstand gibt es um die zwanzig Zistrosenarten der Gattung Cistus. Sie alle produzieren gesundheitsfördernde Stoffe, wobei der Extrakt aus der «graubehaarten Zistrose» (Cistus incanus) zur Unterstützung gegen grippale Infekte und Erkältungen während der nasskalten Jahreszeit zum Einsatz kommt. Die Zistrosengewächse können eine Höhe zwischen dreissig und hundert Zentimetern erreichen. Sie gedeihen auf kalkhaltigen, sandigen, silikathaltigen und magnesiumreichen Böden in Südeuropa, vor allem in der typischen Macchia-Landschaft im Norden von Griechenland. Ferner lieben sie einen sonnigen Standort. Die Laubblätter der Zistrosengewächse (Cistaceae) besitzen eine eiförmig-lanzettliche Form, sie sind gegenständig angeordnet. Je nach Unterart weisen sie einen gewellten oder glatten Rand auf. Ihre weissen bis rosaroten Blüten erscheinen in den Monaten zwischen April und Juni und erreichen einen Durchmesser von etwa sechs Zentimetern. Sie stehen einzeln in Dolden mit bis zu maximal sieben Blüten. Die eiförmigen-lanzettlichen Kelchblätter sind ebenfalls behaart. Das Blütenblatt entwickelt sich am Morgen und wirkt dabei leicht zerknittert. Bereits nach einigen Stunden verlieren die Pflanze ihre Blütenblätter wieder. Dennoch trägt ein einzelner Strauch Hunderte von Blüten, sodass sie den ganzen Sommer über blühen. Die vielen unterschiedlichen Zistrosen beinhalten auf biochemischer Basis unterschiedliche Wirkstoffe. Entscheidend hierfür sind die unterschiedlichen Standorte sowie auch der Zeitpunkt der Ernte. Die Pflanze verströmt während dieser Zeit einen aromatisch-würzig riechenden Duft.

Verwendete Pflanzenteile, Wirkungen und Volksheilkunde

Zistrose

Für arzneiliche Zwecke werden die Blätter der «graubehaarten Zistrose» verwendet. Die enthaltenen Polyphenole wirken positiv auf die Gesundheit. Einige davon besitzen gerbende Eigenschaften, sie verbinden sich mit bestimmten Eiweissbaustoffen, den Proteinen. Es wird vermutet, dass sich die Gerbstoffe der Zistrose an die Proteine der Schleimhäute binden und dabei die dortigen Angriffspunkte für Bakterien und Viren besetzen. Über diesen Weg haben die Mikroorganismen Schwierigkeiten, die Zellen zu erobern. Dabei stimuliert die Zistrose das Immunsystem und stärkt die Schleimhäute. In der Volksmedizin der Südeuropäer fand die Zistrose ihren Platz gegen Erkältungen, gegen Hauterkrankungen, bei Magen-Darm-Beschwerden. Sogar gegen die Pest kam sie zum Einsatz.

Heutige Anwendungsgebiete

Die Zistrose aktiviert das Immunsystem und hat entzündungshemmende, juckreizlindernde, keimtötende und antimykotische Merkmale. Die Inhaltsstoffe der Zistrose wirken vor allem an den Schleimhäuten wie Mund, Nase, Rachen und Bronchien. Aber auch auch im Magen-Darm-Trakt (z. B. bei Darmgrippe), auf der Haut (z. B. bei Akne oder Neurodermitis) und im Urogenitalsystem (z. B. bei Beschwerden der Harnwege) entfaltet sie ihre gesundheitsfördernden Stoffe. Zudem wirken sich die vielen Polyphenole positiv bei einer Schwermetallbelastung (z. B. Cadmium) aus und haben somit entgiftende Eigenschaften.

Darreichungsformen, Nebenwirkungen und Dosis beim Tee

  • Tees (innerlich und äußerlich als Umschläge)
  • Lutschtabletten
  • Cremes
  • Fertigpräparate.
  • Nebenwirkungen, Überreaktionen oder Allergien treten in sehr seltenen Fällen auf. Gegenanzeigen sind derzeit keine bekannt. In der Regel werden täglich bis zu drei Tassen Tee empfohlen.


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Neues Wissen

Ein Arzt für Naturheilverfahren in Bad Iburg am Teutoburger Wald untersuchte die Zistrose in Form von Patientenbeobachtungen. Er gab seinen Testpersonen über einen Zeitraum von sechs Wochen dreimal täglich einen Cistus Sud zum trinken. Vor und nach dem Experiment bestimmte er bei den Patienten im Speichel den Gehalt an Immunglobulin A, kurz IgA genannt. Bei Immunglobulin A handelt es sich um Eiweißsubstanzen, die zum Immunsystem des Organismus gehören. Sie kommen sowohl im Blut als auch in den Schleimhäuten vor. Sie bilden dort eine Schutzbarriere gegen Krankheitserreger. Nach den sechs Wochen kam es zu einem deutlichen Anstieg von IgA. Aufgrund der Wirkstoffe der Zistrose bildete der Körper an der Mundschleimhaut einen zusätzlichen Schutz gegen Krankheitserreger aus. Durch diesen Vorgang erhöhte sich die Zahl der Antikörper, die unerwünschte Mikroorganismen und Giftstoffe einfangen können.


Zistrosen-Rezepturen


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Die häufigste Anwendung von Cistus ist das Trinken eines Tees. Er schmeckt aromatisch mit einer leicht bitteren Note. Er ist gut bekömmlich und hat keine aufputschende Wirkung wie etwa Kaffee oder grüner bzw. schwarzer Tee.

Teezubereitung:
2 TL der getrockneten Blätter mit 150 ml heissem Wasser übergießen, 5 Minuten bedeckt ziehen lassen und abseihen. Dreimal täglich jeweils eine Tasse trinken.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen:

Nebenwirkungen, Überreaktionen oder Allergien treten in sehr seltenen Fällen auf. Gegenanzeigen sind derzeit keine bekannt.

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Der Cistus-Sud ist nichts anderes als ein stärker zubereiteter Tee. Er kann unverdünnt getrunken, auf die Haut aufgetragen oder als Badezusatz verwendet werden.

Zubereitung:
Eine Handvoll getrocknete Zistrosenblätter in einen Liter kaltes Wasser geben und erhitzen. Anschließend vier bis fünf Minuten leicht köcheln lassen und abseihen. Den Sud abkühlen und danach zur Lagerung in den Kühlschrank stellen. Er kann aber auch auf Handtemperatur abgekühlt und sofort verwendet werden. Ferner kann man mit dem Sud einen Tee zubereiten, indem Sie ihn mit heissem Wasser verdünnen.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen:
Nebenwirkungen, Überreaktionen oder Allergien treten in sehr seltenen Fällen auf. Gegenanzeigen sind derzeit keine bekannt.

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Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte im «Forum-Naturheilkunde» keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch eine professionelle Fachkraft darstellen. Suchen Sie im Bedarfsfall immer einen Arzt oder Heilpraktiker auf. Auch bei der Anwendung von Arzneimitteln sollten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage des Herstellers genau durchlesen und beachten.

Wunderpflanze Zistrose

Keine Chance für Viren, Bakterien & Co. Ein Naturheilmittel aus dem Mittelmeerraum beweist erstaunliche Kräfte im Kampf gegen Viren, Bakterien und Pilzinfektionen: die graubehaarte Zistrose Cistus incanus. Die Zistrose ist eine uralte Arzneipflanze. Daraus zubereiteten Tee trinkt man auf den griechischen Inseln schon seit Jahrhunderten gegen Grippe und Erkältungskrankheiten. Schon in der Bibel findet das Harz der Zistrose unter dem Namen Myrrhe Erwähnung. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen nun, was der Volksheilkunde schon lange bekannt ist: Cistus incanus erweist sich nicht nur als Bakterienkiller, sondern kann auch hervorragend gegen Viren eingesetzt werden und auf rein biophysikalischem Weg Grippeerreger unschädlich machen - etwas, das zuvor noch für unmöglich gehalten wurde. Das Geheimnis der Zistrose scheint in ihrem ungewöhnlich hohen Gehalt an Polyphenolen zu liegen. Diese Substanzen halten schädliche Oxidationsprozesse in den Zellen auf, wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend.

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Cistus incanus zählt zu den polyphenolreichsten Pflanzen Europas. Der aus ihr gewonnene Extrakt ist hilfreich gegen grippale Infekte und Erkältungen und kommt häufig während der nasskalten Jahreszeit zum Einsatz.

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