Knoblauch: Heilpflanze Allium sativum L.

Knoblauch ein bewährter Cholesterinsenker

Knoblauch ein bewährter Cholesterinsenker

Knoblauch gehört zu den ältesten Heil- und Kulturpflanzen. Bereits in der Antike sind bei Hippokrates, Dioskurides und Plinius viele Beschreibungen über die Heilwirkung der weissen Zehen zu finden. Auch Hildegard von Bingen empfiehlt den Knoblauch in geringen Mengen sowie in roher Form zu verzehren, weil das Blut im Menschen dann nicht unnötig erwärmt werde. In mittelalterlichen Rezeptbüchern kann man nachlesen, das der Knofi auch als Aphrodisiakum verwendet wurde. Heute gibt es deutliche Hinweise, dass der Knoblauch einen erhöhten Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Ferner kann er bei altersbedingten Gefässveränderungen eingesetzt werden.

Namen aus dem Volksmund

Knobi, Chnobil, Knofi, Knowwlich, Knofl, Liebeswurz, Stinkerwurz, Knoflak, Gruserich, Alterswurzel, Magenwurz, stinkende Rose, Lauchkraut.

Botanik, Inhaltsstoffe und Wirkungen

Knoblauch - Allium sativum L.

Knoblauch zählt zu den Zwiebelgewächsen (Alliaceae) und stammt ursprünglich aus Zentralasien. Im Verlauf der Jahrtausende breitete sich die Knolle immer weiter nach Westen aus. Heute ist der Knofel in fast allen Ländern und Kulturen dieser Erde vertreten. Die ausdauernde Pflanze besitzt lange, zugespitzte graugrüne Blätter sowie weisse oder rötliche Blütenköpfe. Knoblauch erreicht eine Höhe zwischen 60 und 100 Zentimetern. Zwischen den einzelnen Blüten entwickeln sich häufig kleine Zwiebelchen. Die Blütezeit ist von Juli bis August. Genau genommen bildet sich die Knoblauchzwiebel am Grunde der Pflanze. Die Zwiebel ist breitförmig, weiss-glänzend und setzt sich aus bis zu zwölf Teilzwiebeln, den sogenannten Zehen, Zinken oder Klauen, zusammen. Die einzelne Zehe besteht aus einem röhrenförmigen, fleischig verdickten Blättchen und ist von einer trockenen Zwiebelhaut umhüllt. Die Zehen sind gewölbt und länglich gekrümmt. Sie haben eine Länge von 25 bis 35 mm und besitzen eine Dicke von von 6 bis 14 mm. Sie können eine weisse oder rosa bis violette Färbung aufweisen. Im Knoblauch findet sich neben Kohlenhydraten, Eiweiss, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink, den Vitaminen B1, B2, C und Inulin vor allem das schwefelhaltige ätherische Öl Allicin. Zudem sind Schleimstoffe, Flavonoide, Saponine und antibiotisches wirkendes Garlizin enthalten. In der Erfahrungs- und Naturheilkunde wird die Zwiebel des Knoblauchs verwendet. Das Allicin hat stark keimtötende Effekte. Die Kombination der zahlreichen Inhaltsstoffe trägt dazu bei, dass die Knolle den Cholesterinspiegel senkt und somit eine vorbeugende Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen erzielt. Knoblauch wird generell vorbeugend gegen altersbedingte Gefässveränderungen eingesetzt, weil es die Fliesseigenschaften des Blutes verbessert. Zudem wirkt es gegen die Zusammenballung von Blutplättchen. Dadurch verkalken die Arterien langsamer.

Knoblauch in der Volksmedizin sowie heutige Anwendungsgebiete

Knoblauch wurde zu inneren Anwendung bei Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen mit Blähungen, Keuchhusten sowie bei Wechselsjahresbeschwerden eingesetzt. Zur äusseren Anwendung kam die Knolle bei Warzen, Ohrenentzündungen, Arthritis und Ischiasbeschwerden zur Anwendung. Heute gibt es deutliche Hinweise, dass der Knoblauch einen erhöhten Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Ferner kann er bei altersbedingten Gefässveränderungen eingesetzt werden.

Darreichungsformen, Nebenwirkungen und Anwendungsbeschränkungen

  • Fertigpräparate in Form von Pulver, Extrakten, Knoblauchöl, Homöopathie, Pflanzensaft.
  • In seltenen Fällen kann es zu Magen-Darm-Beschwerden, Blutdrucksenkung und allergischen Reaktionen der Atemwege kommen. Bei Überdosierung wurden Nierenschädigungen und Darmblutungen beobachtet. Gegenanzeigen sind nicht bekannt.
  • Bei Einnahme von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung darf Knoblauch nicht eingenommen werden. Auch direkt nach Operationen ist von der Einnahme von Knoblauchpräparaten abzuraten.


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Volksglauben

Historiker vermuten, dass der Knoblauch bereits im alten Babylonien viel gegessen wurde. Im Vorderen Orient wurde er in frühgeschichtlicher Zeit zu kultischen Zwecken verwendet. Auch im alten Ägypten erachteten die Menschen den Knofi als ausserordentlich begehrt. So schmückte man mit ihm die Nasen von verstorbenen Königen. Beim Errichten der Pyramiden verteilte man die Knollen unter den Arbeitern, damit sie vor Krankheiten geschützt wurden. Im Mittelalter war es Brauch, aus dem Knoblauch Kränze zu binden und sich diese um den Hals zu hängen. Dadurch bekämpfte man Dämonen und Vampire und hielt sich diese vom Leib.


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Dieser Knoblauchtrunk fördert das Wohlbefinden auf der geistigen, psychischen und körperlichen Ebene. Im Pflanzensaft sind wirksame Bestandteile in natürlicher Form enthalten. Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs können eine cholesterin-bewusste Ernährung sinnvoll ergänzen. Vor allem als Pflanzensaft kommen die für die Gefässe wertvollen Wirkstoffe optimal zum Vorschein.
Anwendung u. Dosierung:
Zweimal täglich vor den Mahlzeiten 5 ml unverdünnt oder mit etwas Flüssigkeit verdünnt trinken. Der Pflanzensaft ist auch zum Würzen von Speisen geeignet. Die empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.

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Das Arzneimittel Kwai N enthält vor allem den wirkstoffreichen Kwailauch. Es beugt der allgemeinen Arterienverkalkung sowie einer Erhöhung der Blutfettwerte vor. Zudem schützt Kwai die Gefäßwände und verbessert deren Elastizität. Ferner fördert es die Fliesseigenschaften des Blutes.

Einnahmeempfehlung des Herstellers:
Soweit nicht anders verordnet können Erwachsene und Kinder über zwölf Jahre dreimal täglich drei Dragees einnehmen. Packungsbeilage beachten!

Anwendungsbeschränkungen:
Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Knoblauch oder sonstige Bestandteile des Arzneimittel sollte das Präparat nicht zur Anwendung kommen. Ebenfalls darf Kwai nicht bei Blutgerinnungsstörungen eingenommen werden. Ferner darf Kwai bei Kindern unter zwölf Jahren sowie bei Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen bitte die Packungsbeilage beachten!

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Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte im «Forum-Naturheilkunde» keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch eine professionelle Fachkraft darstellen. Suchen Sie im Bedarfsfall immer einen Arzt oder Heilpraktiker auf. Auch bei der Anwendung von Arzneimitteln sollten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage des Herstellers genau durchlesen und beachten.

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Antibakteriell, Gefäßstärkend, Entkrampfend für Magen und Darm
von Dagmar Braunschweig-Pauli

Gebundene Ausgabe: 174 Seiten
Verlag: Herbig

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