Pinienkonfekt...

...Süßes für die Osterzeit

Das Osterfest nähert sich mit großen Schritten. Die süße Überraschung geht dabei mit Pinienkernen, Mandeln, Honig, Vanille, Granatapfelsaft und Kakao eine gelungene Beziehung ein. Das Rezept ist leicht und schnell zuzubereiten - es darf geschlemmt werden.

Zutaten für Pinienkonfekt

  • 120 g Pinienkerne, einige davon für die Garnierung zurückbehalten
  • 50 g Akazienhonig
  • 1 TL gem. Bourbon-Vanille
  • 4 - 5 EL Granatapfelsaft
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • Zum Garnieren:
  • Kakaopulver u. ganze Pinienkerne
Pinienkonfekt für die Osterzeit

Zubereitung:

Die Pinienkerne in einer trockenen, heissen Pfanne goldbraun rösten. Anschließend die Pinienkerne, Honig, Vanille, Granatapfelsaft und die vorgemahlenen Mandeln in eine Moulinette geben (z. B. Tefal DPA1 Zerkleinerer La Moulinette 1000 W - siehe AMAZON) und alles zu einer sämigen Masse mixen. Danach die Piniencreme in eine Schüssel füllen und im Kühlschrank etwa drei Stunden kalt stellen. Die Konfektmasse zu kleinen Kugeln formen und in einer mit Kakaopulver gefüllten Schüssel wälzen. Jede Kugel mit einem Pinienkern verzieren, kalt stellen und erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Kleine Warenkunde zu Pinienkernen (Pinus pinea)

Neben der Pinie produzieren etwa zwölf der weltweit verbreiteten rund hundert Kiefernarten essbare Samen. Die Kerne der Pinie (Pinus pinea) werden auch Pignolien, Pignoli, Piniennüsse oder Piniolen genannt, die Pinie selbst zählt zur Familie der Kieferngewächse, der größten Nadelbaumfamilie (Pinaceae) der Erde. Wahrscheinlich stammt die Pinie aus Kleinasien. Heute ist sie in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, der Türkei, dem Libanon sowie in Nordafrika vertreten. Die Pinie bevorzugt die Standorte der Küstengebiete am Mittelmeer, der Insel Madeira und der Kanaren im Atlantik. Eine sehr gute Qualität kommt aus den Pinienwäldern der Toskana. Pinienkerne werden überwiegend in der iberischen, italienischen und orientalischen Küche geschätzt.

Pinie und die Botanik:

Die immergrüne Pinie, auch Schirmpinie genannt, erreicht eine Höhe von etwa dreissig Metern. Sie kann bis zu zweihundert Jahre alt werden. Mit vierzig trägt sie die meisten Samen oder Kerne, die in ihren faustgroßen Zapfen enthalten sind. Nach drei Jahren sind die Zapfen reif, sie öffnen sich und lassen die Samen auf die Erde fallen. Diese bleiben so lange an der Sonne liegen, bis sich ihre harten Schalen geöffnet haben. Danach werden die Samen, die botanisch nicht zu den Nüssen zählen, zum Entkernen eingesammelt. Ihre hell- bis dunkelbraunen Schalen enthalten eine braune Samenhaut, unter der die cremeweißen eßbaren Kerne zum Vorschein kommen. Sie haben einen nussigen mandelartigen Geschmack mit einem winzigem Hauch von Pinie. Die Ernte beginnt im Oktober und geht bis in den März hinein.

Inhaltsstoffe:

Die Kerne enthalten um die fünzig Prozent Fett. Sie sind reich an Vitamin B1. Außerdem besitzen sie einen hohen Gehalt an Eiweiß und Kohlenhydraten. Die Kerne regen zudem die Blutbildung an und helfen nach Krankheiten die Genesung zu beschleunigen.

Verwendung in der Küche:

Pinienkerne werden vor allem roh verzehrt. Ihr apartes Aroma läßt sich durch Rösten in der Pfanne verstärken. Pinienkerne finden in Süßspeisen, Desserts sowie auch in pikanten Gerichten Verwendung.

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