Feldsalat mit Nudeln und Rote Bete...

...das Rezept des Monats

Rohkost aus Feldsalat und Rote Bete ist ein echter Fitmacher in der kalten Jahreszeit. Das Gericht bringt gesunde Abwechslung auf den Teller und die Pfunde werden purzeln.

Zutaten für Feldsalat mit Nudeln und Rote Bete

  • 250 g Feldsalat
  • 200 g Rote Bete
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 150 g Nudeln (z. B. Spirelli)
  • 50 g Sauerrahm
  • 50 g Sahne
  • 100 Milliliter Olivenöl
  • Kräutersalz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Nudeln werden wie üblich gekocht. In der Zwischenzeit den Feldsalat gründlich waschen und trocken schleudern. Rote-Bete-Knollen gründlich waschen, mit einer Bürste säubern, in dünne Scheiben schneiden. Anschliessend die Zwiebel fein hacken. Dann werden alle Zutaten auf eine grosse Servierplatte angerichtet. Aus den restlichen Zutaten ein schmackhaftes Dressing zubereiten und über die angerichtete Rohkost geben.

Kleine Warenkunde zu Rote Bete (Beta vulgaris L. ssp. vulgaris var. conditiva)

Die Rote Bete (Rote Beete, Bete, Rande, Ranne, Rone, Rote Rübe, Burgunderrübe, Rahne, Rote Biete, Rohne, Rauna, Rotmöhre, Salatrübe) ist eine bekannte Gemüsepflanze, die ebenso wie der Mangold zur Familie der Gänsefussgewächse (neu: Fuchsschwanzgewächse) gehört. Die Bezeichnung Rote Rübe bezieht sich auf das lateinische Wort «beta»; der botanische Artname «vulgaris» hingegen bedeutet «gewöhnlich» oder «häufig vorkommend». Die Stammpflanze Beta vulgaris ssp. maritima ist in den Küstenlandschaften des östlichen Mittelmeeres sowie den zentral- und nordasiatischen Steppen- und Wüstengebieten beheimatet. Die heutigen Kulturformen sind erst zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Rote Bete werden vor allem in den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Polen, Skandinavien und Deutschland angebaut.

Inhaltsstoffe:

Rote Bete enthalten um die 8 g Kohlenhydrate, 2,5 g Ballaststoffe sowie besonders wertvolle Aminosäuren (Eiweissbausteine).

Ferner beinhalten sie Mineralstoffe (Kalium, Natrium, Phosphor, Calcium, Schwefel, Jod, Magnesium, Eisen, Mangan, Silizium), das Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und C, Folsäure sowie organische Säuren (Oxalsäure). Die sekundären Pflanzenfarbstoffe wie das Betain geben den Rüben die Farbe.

Die Rüben gelten wegen ihrer Inhaltsstoffe und der dadurch erzeugten Basen als ein ausserordentlich gesundes Gemüse.

Da Rote Bete Nitrat anreichern, sollte das Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau bezogen werden.

Rote Bete in der Küche:

Die Rüben können gegart oder roh verzehrt werden. Vor dem Kochen unter fliessendem Wasser bürsten und abtrocknen. Die Garzeit beträgt je nach Grösse bis zu einer Stunde. Danach schälen und weiter verarbeiten. Für die Rohkost schält man sie mit einem Messer. Anschliessend in dünne Scheiben schneiden oder raspeln.

Lagerung:

Die Knollen sind im unversehrten Zustand bei kühler Lagerung lange haltbar. Sie können getrost im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Allerdings sollte man sie dabei in Leinentücher o. ä. einwickeln.

Weiterführende Literatur!

Das herb-süsse Kultgemüse wird neu entdeckt. Den Salat aus gekochten Randen kennen alle! Weniger bekannt ist, dass insbesondere die rohe Wurzel Abwechslung in die Herbst- und Winterküche bringen kann, und dies nicht nur in der pikanten Küche. Ja, im Vergleich mit der Karotte ist die Rande aufgrund ihres erdig-süssen Aromas, das mit Gewürzen „aufgehellt“ wird, fast noch vielseitiger. Ob Aperitif, Vorspeise, Hauptgang oder Dessert, die Rande steht im Mittelpunkt und setzt auch wärmende, feurige, erfrischende Farbakzente. Bei den vielen kulinarischen Güte-Prädikaten dürfen die gesundheitlichen Vorzüge nicht vergessen werden: Die Rande ist reich an Mineralstoffen, insbesondere Eisen; der rote Farbstoff verbessert die Zellatmung und wirkt sich günstig auf die körperliche und geistige Leistung aus.

Tolle rote Knolle
Rande - Rote Beete
von Kristina Jansson und Natalie Russi

Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: FONA

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