Gefüllte Zucchini...

...das Rezept des Monats

Die saftigen Zucchinistangen gefüllt mit köstlichen Zutaten wie Reis, Pilzen und Petersilie sowie einer leckeren Tomatensauce. Das macht sommerliche Laune. Ein Gericht für jeden Tag.

Zutaten für Gefüllte Zucchini

  • 1000 g kleine Zucchini
  • Saft einer Zitrone
  • Kräutersalz
  • 150 g Reis
  • 400 ml Wasser
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas geschn. Ingwer
  • 150 g Champignons
  • frisch gehackte Petersilie
  • Pfeffer und Salz
  • 600 g frische Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe und etwas Ingwer
  • frisch gehackte Petersilie

Zubereitung:

Reis in Salzwasser bissfest kochen. Zucchini halbieren und aushöhlen. Die Zucchinischeiben mit Zitronensaft beträufeln und mit Kräutersalz würzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kleinschneiden und in Butter andünsten. Geputze und zerkleinerte Pilze, Kräutersalz und Pfeffer zugeben und weiter mitdünsten lassen. Nach etwa sieben Minuten die Pfanne von der Kochstelle nehmen. Anschließend den Reis mit der Pilzmasse vermischen und die feingehackte Petersilie unterheben. Die Zucchini mit der Masse füllen. Für die Zubereitung der Sauce nimmt man das Zucchinifleisch und mixt es zusammen mit den Tomaten. Anschließend den feingeschnittenen Knoblauch und Ingwer hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. Die Sauce in eine gefettete Auflaufform verteilen, die gefüllten Zucchini drauflegen und etwa 30 Minuten bei 200 Grad Celsius im Backofen garen. Danach auf Tellern anrichten und servieren!

Kleine Warenkunde Zucchini!

Zucchini (Cucurbita pepo ssp. pepo convar. giromontiina), in der Schweiz Zucchetti genannt, gehört wie die Gurke oder Melone zu den Kürbisgewächsen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Farben. Hierzulande ist die grüne Form weit verbreitet. Häufig sieht man auch gestreifte und kanariengelbe Varietäten. Das Wort «Zucchini» leitet sich aus dem Italienischen  «Zucca»ab und bedeutet Kürbis. Somit heisst «Zucchina» kleiner Kürbis oder «Kürbischen». Im Deutschen wird meist die Mehrzahl «Zucchini» verwendet. Die Zucchini stammt aus Nordamerika, sie kam mit Kolumbus über den großen Teich zu uns. Allerdings war sie eine geraume Zeit unbekannt. Erst in den letzten Jahrzehnten erobert sie die Märkte. Auch Gartenbesitzer lieben sie, denn sie lässt sich problemlos auf jedem kleinen Stück Erde kultivieren.

Botanik und Anbau

Das hübsche Cucurbitagewächs ist eine einjährige Pflanze, sie hat im Gegensatz zum Kürbis keinen rankenden, sondern einen buschigen Wuchs. Da Zucchini einjährige Pflanzen sind müssen sie jedes Jahr neu angebaut werden.

Zucchini sind schnellwüchsig und können eine Fläche von einem Quadratmeter einnehmen. Beim Anbau im Garten sollte dies berücksichtigt werden. Eine gute Versorgung mit Wasser und Nährstoffen ist hierfür Voraussetzung. Zudem mögen sie Wärme. Um eine reiche Ernte einfahren zu können sollte man krankheitsresistenen Sorten den Vorzug geben. Für die kühleren, regenreichen Regionen eignen sich besonders robuste Sorten wie beispielsweise «Dundoo» oder «Black Forest».

Die Pflanzen sind Beerenfrüchte, die man im unreifen Zustand bei einer Länge von etwa zwanzig Zentimetern erntet. Sie können von Juni bis Oktober geerntet werden.

Falls das Gemüse bitter schmeckt, darf es nicht gegessen werden, weil der darin enthaltende Bitterstoff zu Erbrechen und Durchfall führen kann.

Lagerung:

Zucchini sind nicht lange lagerfähig, sie können etwa eine Woche lang im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Zum Einfrieren sind sie weniger geeignet, da sie nach dem Auftauen eine weichliche Konsistenz aufweisen. Die Gemüsestangen sollte man nicht in der Nähe von Tomaten oder Obst lagern, da das von den Zucchini freigesetzte Ethylen diese schneller verderben lässt.

Inhaltsstoffe:

Zucchini sind reich an Mineralstoffen (Eisen, Kalium, Kalzium, Phosphor) und Vitaminen (Vitamin B1, B2, C und Provitamin A). Sie haben wenig Kalorien und sind ideal als Speise für die schlanke Linie. Die Stangen enthalten viel Kalium, sie beinhalten wenig Natrium und unterstützen daher die Herz-Kreislauf-Funktion. Darüber hinaus wirken sie entwässernd und regen die Darmtätigkeit an. Ferner unterstützen Zucchini das Immunsystem.

Rezepte für die große Ernte

Kommt die Ernteschwemme auf Sie zu, hilft dieses Buch schnell und unkompliziert: Es bietet Ihnen zu den beliebtesten Obst- und Gemüsesorten alles Wichtige übers richtige Ernten, die optimale Lagerung und mögliche Methoden des Haltbarmachens. Mit vielen Tipps für die rasche Verwertung und köstlichen Rezeptideen für gleich oder später. Claudia Boss-Teichmann, Weinheim (BW), ist Historikerin, freie Redakteurin und Autorin.

Rezepte für die große Ernte
1001 Idee für Zucchini, Kirschen und mehr
von Claudia Boss-Teichmann

Broschiert: 128 Seiten
Verlag: Ulmer

Weitere Themen!

Gurken - Saftige Sommerfrische
Im Sommer haben die heimischen Freilandgurken Hochsaison. Sie enthalten viel Wasser, kaum Kalorien und wertvolle Biostoffe für unsere Schönheit. Ob als erfrischender Sommersalat, als verjüngende Gesichtsmaske oder kühlende Erleichterung bei Sonnenbrand: Gurken sind immer eine gesunde und «coole» Wohltat.

Kürbis: Herbstlicher Sinnesschmaus
Im Herbst erobern die Kürbisse mit ihren verschiedenen Farben und Formen die Märkte. Zu Hause verbreiten sie gute Stimmung und bringen zudem kulinarische Vielfalt auf die Teller. Jede Sorte ist einzigartig im Geschmack - und gesund sind die runden Riesen allemal.

Kürbis - seine Bedeutung in der Heilkunde
Der Kürbis ist seit der Antike mehr als nur ein Lebensmittel. Mit über 90 Gattungen und zirka 900 Sorten gilt er als Symbol für die Vielseitigkeit und Launenhaftigkeit der Natur. Aufgrund archäologischer Funde wird vermutet, daß der Kürbis schon 5000 vor Christus von den Indios in Peru und Mexico angebaut worden ist. Der Kürbis zählt damit zu den ältesten Kultur- und Nahrungspflanzen in Amerika. Er erlangte auch eine sehr große Bedeutung in der Heilkunde.