Minimal-invasive Operationen – Warum sie immer gefragter werden

Ärzte sind heutzutage in der Lage, eine Vielzahl von gesundheitlichen Beschwerden zu heilen. Dazu gehören natürlich auch chirurgische Eingriffe. Während jedoch früher die konventionelle, invasive Operation der Regelfall war, entscheiden sich inzwischen immer mehr Menschen für einen minimal-invasiven Eingriff. Doch was genau ist das eigentlich und warum ist diese Methode so gefragt?

Minimal-invasive Operationen – Warum sie immer gefragter werden

Unterschied zwischen konventioneller und minimal-invasiver OP

Bei einer konventionellen Operation (auch invasive Operation genannt) wird der Eingriff über einen langen und tiefen Schnitt vorgenommen, welcher dem Chirurgen offenen Zugang zum Operationsfeld gewährt. Im Gegensatz hierzu werden bei einer minimal-invasiven OP lediglich einige kurze Schnitte benötigt, welche in der Regel zwischen 5 bis 10 mm lang sind. Über diese Schnitte können die speziell geschulten Chirurgen eine spezielle Kamera sowie das benötigte Operationsbesteck einführen. Die Kamera zeigt den Operationsbereich in benötigter Vergrösserung auf einem Monitor an - so hat der Chirurg genau wie bei einer konventionellen Operation das Operationsfeld im Blick und kann mit Hilfe des speziellen Operationsbestecks den Eingriff durchführen. Gleichzeitig ist die Belastung für das Herz-Kreislauf-System des Patienten jedoch deutlich geringer.

Vorteile für den Patienten

Die kleineren Schnitte bei einer minimal-invasiven Operation bergen für den Patienten gleich mehrere Vorteile. Zunächst einmal besteht ein verringertes Risiko der Wundinfektion nach der OP, da die Wunden deutlich kleiner sind. Auch die Narben sind aufgrund der kleinen Schnitte viel kleiner und häufig für das bloße Auge kaum sichtbar. Gleichzeitig verheilen die Wunden schneller, denn bei den kleinen Schnitten dieser Operationsmethode wird weniger Gewebe durchtrennt als bei der konventionellen OP. Dadurch wird auch das postoperative Trauma verringert. So ist der Patient nach einem minimal-invasiven Eingriff deutlich schneller wieder auf den Beinen als nach einer invasiven Operation – und wer möchte nach einem überstandenen Eingriff nicht möglichst schnell wieder fit sein? Je nach Art des Eingriffs ist es übrigens auch durchaus möglich, dass einen minimal-invasive Operation unter örtlicher Betäubung anstatt unter Vollnarkose durchgeführt wird.

Wann kommt eine minimal-invasive Operation in Frage?

Die Einsatzbereiche dieser Operationsmethode sind vielfältig, hängen aber häufig auch mit dem Schweregrad der Erkrankung sowie individueller Risikofaktoren der Patienten zusammen. Häufig kommt die minimal-invasive Chirurgie aber bei Eingriffen im Bauch- bzw. Rückenbereich zu Einsatz. Gerade auch im Fall von Bandscheiben-Operationen hat sich diese Methode in den letzten Jahren bewährt. Die von der Firma joimax entwickelten minimal-invasiven Techniken zur Behebung von Bandscheibenproblemen ermöglichen Patienten auch nach einem Eingriff an der Wirbelsäule schnelle Erholung und eine rasche Rückkehr in den Alltag.

Fazit: Ob eine minimal-invasive Operation für einen Patienten in Frage kommt, können letztendlich nur die behandelnden Ärzte entscheiden. Aufgrund des deutlich verringerten postoperativen Traumas und der schnelleren Genesungszeit kann sich eine entsprechende Anfrage seitens des Patienten aber auf jeden Fall lohnen.

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