Neue Metaanalyse bestätigt günstige Therapie-Effekte von Ginkgo-Spezialextrakten bei Demenz

Die Wirksamkeit des Ginkgo-Spezialextrakte EGb 761 ist bereits in Dutzenden Studien wissenschaftlich belegt. Die Daten einer aktuellen Metaanalyse präsentierte kürzlich der kanadische Alzheimer-Forscher Prof. Dr. Serge Gauthier aus Quebec im Fachjournal „Clinical Interventions in Aging“ (2014:9 2065–2077) sowie auf einer Tagung der „International Psychogeriatric Association“ IPA in Peking.

Als Grundlage der Analyse dienten die Daten von 2.625 Patienten aus sieben randomisierten, placebokontrollierten Doppelblind-Studien. Die Patienten litten entweder an einer Alzheimer-Demenz, einer zusätzlichen zerebrovaskulären Erkrankung oder an einer vaskulären Demenz und nahmen über einen Zeitraum von  22 bis 52 Wochen den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 oder Placebo. Verglichen wurden die Bereiche Kognition, Aktivitäten des täglichen Lebens und der von den Untersuchern ermittelte klinische Gesamteindruck. Die Auswertung der Daten ergab: Der Ginkgo-Spezialextrakt war in allen drei untersuchten Bereichen dem Scheinmedikament signifikant überlegen. Bei Patienten mit bereits vorhandenen neuropsychiatrischen Symptomen waren die Effekte besonders stark ausgeprägt.

Verminderung von Entzündungsprozessen

Man nimmt an, dass die positiven Effekte des Ginkgo-Extrakts auf eine Verminderung von Entzündungsprozessen im Gehirn zurückgehen. Darauf weist auch eine experimentelle Studie der Arbeitsgruppe des chinesischen Forschers Dr. Yang Liu hin, die ebenfalls auf der IPA-Tagung in Peking präsentiert wurde. Mäuse, die den Ginkgo-Spezialextrakt als Futterzusatz bekamen, zeigten geringere Entzündungsmarker und wiesen bessere Lernleistungen auf als Tiere ohne den Futterzusatz. Diese Effekte ließen sich schon nach zwei Monaten erkennen, deutlich ausgeprägt waren sie jedoch erst nach fünf Monaten. Eine Langzeittherapie mit dem Ginkgo-Spezialextrakt könnte daher auch bei Alzheimer-Patienten die Entzündungsaktivitäten im Gehirn hemmen und so das Fortschreiten der Krankheit bremsen, war die Schlussfolgerung der chinesischen Wissenschaftler (Quelle: Neurotransmitter 2015; 26, 1).

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KFN 05/2015 – 21.04.2015


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