Was hilft gegen Pickel?

Pickel sind auch für Erwachsene oft ein nerviger Begleiter im Alltag – doch welche Mittel helfen gegen dagegen?

Die besten Pickel-Mittel: Was hilft wirklich?

So manchem Jugendlichen wird gesagt, dass er nur erwachsen werden müsse, um keine Pickel mehr zu haben. Erwachsene wissen, dass diese Weisheit nicht der Tatsache entspricht, denn auch bei ihnen kommt es zwischendurch zu verstopften Talgdrüsen, Entzündungen und dem lästigen Pickelflatschen im bestens sichtbaren Bereich – vorzugsweise dann, wenn ein wichtiges Treffen ansteht. Glücklicherweise gibt es aber auch allerhand Anti-Pickel-Wunder und Helferlein. Aber was wirkt tatsächlich? Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal an.

Was hilft gegen Pickel?
Abbildung: Pickel sind für die Betroffenen oft unschön und belastend - doch was hilft dagegen? Bildquelle: @ Kjerstin_Michaela / Pixabay.com

Es kommt auf die Pickel an

Pickel mögen ähnlich aussehen, doch kommt es bei ihrer Behandlung stark auf die Art derselben an. Besonders markant sind hierbei die Pickel in der Pubertät, die einen hormonellen Hintergrund haben und somit wesentlich schwieriger zu behandeln sind. Jugendliche, die unter einer starken Pickelbildung oder auch Akne leiden, müssen die Behandlung mit ihrem Arzt besprechen. Zusätzlich gibt es weitere Hintergründe, die auch für Erwachsene gelten:

  • Hormoneller Natur – gerade Frauen können ihr Leben lang von dieser Problematik betroffen sein. Rund um die Periode verstärkt sich die Pickelbildung, auch die Wechseljahre können Pickel hervorrufen.
  • Medikamentöser Natur – etliche Medikamente können sich auf die Haut auswirken und zu Unreinheiten, fettiger Haut und schließlich Pickeln führen. Eine Ursache kann teilweise Hilfsmittel und Grund zugleich sein: die hormonelle Verhütung. Während die Antibabypille mitunter bei einem starken Pickelbild verschrieben wird, kann sie nach der Pubertät die Hormone so beeinflussen, dass es wieder zu Pickeln kommt.

Abseits der Hintergründe gibt es die verschiedenen Formen von Pickeln. Akne, ob zystischer oder einfacherer Natur, zeigt sich in größeren, mit Eiter gefüllten Erhebungen. Bei der milderen Variante gibt es keinen Eiterpunkt, die Erhebung ist jedoch deutlich spürbar. Einige Pickel liegen vollständig unterhalb der Haut und können schmerzhaft sein. Diese Pickel dürfen keinesfalls ausgedrückt werden, da es keine Eiteröffnung zur Oberfläche gibt. Das klassische Zeichen einer unreinen Haut sind Weißkopfpickel. Sie entstehen schlichtweg durch Talg, der in den Poren eine Verstopfung bildet, sodass es zu einer Entzündung kommt.

Eine gute Möglichkeit, um eine Überreaktion der Haut zu erkennen, ist, für mindestens 14 Tage auf jede Kosmetik zu verzichten und das Gesicht wirklich nur mit Wasser und zusatzstofffreier Seife zu waschen.

Anti-Pickel-Mittel

Jeder, der einmal durch die Kosmetikabteilung einer Drogerie lief, hat die vielen Mittel entdeckt, die gegen Pickel helfen sollen. Natürlich sind einige Produkte rein kosmetischer Natur, beispielsweise pigmentierte Abdeckstifte, die teilweise antientzündliche Wirkstoffe enthalten. Für Mitesser sind spezielle Pflaster verfügbar. Grundsätzlich können Anti-Pickel-Mittel in verschiedene Kategorien aufgeteilt werden:

  • Ursachenbekämpfung – Gesichtswasser oder spezielle Waschlotionen reinigen die Gesichtshaut nachhaltig und helfen zu verhindern, dass sich die Poren zusetzen.
  • Behandlung – spezielle Salben und Lotionen, die teils verschreibungspflichtig sind, werden auf starke Akne aufgetragen und lindern sie mit der Zeit.
  • Kosmetischer Natur – pigmentierte Tagescremes, spezielle Make-ups, pigmentiere Abdeckstifte – sie dienen überwiegend dem kosmetischen Gedanken und verbergen die auffälligen Pickel. Mit ihnen muss vorsichtig umgegangen werden, da die Cremes mitunter die Poren verkleben.
  • Innerliche Hilfe – verschiedene Präparate werden eingenommen, um das Hautbild von innen her zu verbessern. Die Versorgung der Haut und der körpereigene Abtransport von Schadstoffen soll durch sie verbessert werden. Oftmals bieten diese Mittel eine erhöhte Zufuhr an für die Haut wichtigen Vitaminen.

Grundsätzlich gilt, dass ein einzelner Pickel auch mit einem Abdeckstift unbeschadet behandelt werden kann. Sollte es jedoch zu einer stärkeren oder länger andauernden Pickelbildung kommen, ist ein Arztbesuch angeraten.

Die Ernährung umstellen

Du bist, was du isst. Oder aber: Deine Haut zeigt, was du isst. Nicht selten ist eine Umstellung der eigenen Ernährung hilfreich. Gute Kohlenhydrate und gesunde Fette stärken das Hautbild und schützen die Haut. Zucker und gehärtete Fette greifen das Hautbild im Gegensatz an.

Manchmal hilft auch ein Ernährungstagebuch. Wer unregelmäßig verstärkte Pickelbildung hat, der sollte aufschreiben, welche Speisen zu dieser Zeit gegessen wurden. Schon so manche Pickelbildung ließ sich im Sommer auf Erdbeeren oder auch Trauben zurückführen.

Fazit – zuerst den Pickel kennen

Um Pickel wirkungsvoll behandeln zu können, ist es notwendig, die jeweiligen Pickel voneinander zu unterscheiden. Grundsätzlich gibt es viele Hilfsmittel, Tipps und auch Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente, die bei einer verstärkten Pickelbildung helfen. Die Ernährungsumstellung ist ohnehin empfehlenswert, denn was gut für die Haut ist, stärkt letztendlich den ganzen Organismus.

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