Diabetes hat viele Gesichter

Die medizinische Beschäftigung mit der Diabetes reicht weiter zurück als bei vielen anderen Krankheiten. Bereits in der Antike wurden in Ägypten, Griechenland und Rom auf diese Krankheit hin untersucht. Hierzu wurde in der Regel eine Geschmacksprobe des Urins der erkrankten Person vorgenommen. Wies dieser einen süßlichen Geschmack auf, so lag die Krankheit vor.

Diabetes hat viele Gesichter

Symptome der Erkrankung

Nicht ohne Grund wird Diabetes auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Tatsächlich besteht das gesundheitliche Problem bei dieser Erkrankung darin, dass der Zuckerstoffwechsel im Körper nicht funktioniert. Entsprechend wird der Zuckerspiegel im Blut zum Problem. Teilweise wird der Zucker dann über den Urin aus dem Körper geleitet. Sofern keine Behandlung erfolgt, kann die Diabetes schwerwiegende Schädigungen des Nervensystems nach sich ziehen. Dies betrifft vor allen Dingen die Beine und Füße zum Teil aber auch Arme und Hände. Die Folgen reichen von Kribbeln über Taubheit und Schmerzen bis hin zu unbemerkten Knochenbrüchen. Weitere Informationen findet man auf diesem Ratgeberportal.

Verschiedene Arten der Diabetes

Eine Besonderheit der Zuckerkrankheit ist, dass sie in unterschiedlichen Formen sowie aus unterschiedlichen Gründen auftreten kann. Zum Teil kann die Krankheit daher aufgrund genetischer Prägung auftreten. Sie kann aber auch dadurch entstehen, dass ein falsches Essverhalten über einen längeren Zeitraum betrieben wird. Darüber hinaus gibt es Spezialfälle wie etwa die Schwangerschaftsdabetes sowie ein Ausbruch infolge anderer Erkrankungen oder als Nebenwirkung aufgrund der Einnahme bestimmter Medikamente. Letztere Fälle sind jedoch, abgesehen von der Schwangerschaftsdiabetes eher selten. Bei diesen handelt es sich um den so genannten Diabetes Typ 3.

Diabetes Typ 1

Im Regelfall liegt jedoch eine Diabetes Typ 1 oder eine Diabetes Typ 2 vor. Bei Typ 1 kommt es zum Insulinmangel im Körper aufgrund der Zerstörung der Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die zur Produktion des Insulins benötigt werden. Dieser Fehler ist zumeist erblich bedingt und triff daher vermehrt bei Kindern und Jugendlichen zutage. Die Zerstörung der Insulin Zellen geschieht infolge einer Autoimmunerkrankung in deren Verlauf die Abwehrzellen des Körpers fälschlicherweise die Insulin Zellen angreifen und dauerhaft vernichten.

Diabetes Typ 2

Demgegenüber tritt Diabetes Typ 2 vermehrt (aber nicht nur) bei älteren Menschen auf. In diesem Fall liegt die Erkrankung darin begründet, dass die Körperzellen nicht mehr ausreichend auf den Botenstoff Insulin ansprechen, da sich über die Jahre eine Insulinresistenz ausgebildet hat. Diese entsteht durch eine fortgesetzte Unterforderung der Muskulatur. Diese Bewegungsarmut führt außerdem regelmäßig zu Übergewicht. Dass hierdurch entstehende Fettgewebe sendet Botenstoffe aus, die zusätzlich dafür sorgen, dass weniger Insulin produziert wird.

Eine Umstellung der Ernährung ist unumgänglich

Unabhängig davon, um welche Form der Diabetes es sich handelt, ist eine gesündere Ernährung der beste Weg, die Krankheit in Kombination mit einer entsprechenden Medikation in den Griff zu bekommen. Weiterhin sollten die sportlichen Aktivitäten erhöht werden. Dies gilt vor allem dann, wenn eine im Sitzen betriebene berufliche Tätigkeit ausgeübt wird. Unter diesen Voraussetzungen lassen sich die oben beschriebenen, schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen in aller Regel dauerhaft verhindern.

Die Ernährungs-Docs - Diabetes heilen: Wie Sie mit der richtigen Ernährung Diabetes Typ 2 heilen und Typ 1 verbessern können

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Die Ernährungs-Docs - Diabetes heilen:
Wie Sie mit der richtigen Ernährung Diabetes
Typ 2 heilen und Typ 1 verbessern können
von Dr. med. Matthias Riedl, Dr. med. Anne Fleck u. a.

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: ZS Verlag GmbH

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