Schwerhörigkeit: Ursachen, Symptome und Behandlung

Es ist hierzulande ein oft unterschätztes Problem, doch tatsächlich sind Millionen von Deutschen von Schwerhörigkeit betroffen. Laut einer Studie des Instituts für Hörtechnik und Audiologie der Jade Hochschule aus dem Jahr 2017 haben rund 16 Prozent der Erwachsenen hierzulande mit Hörproblemen zu kämpfen. Doch warum leidet das Hörvermögen, was sind typische Erkennungsmerkmale dafür und wie lässt sich das Leiden behandeln?

Schwerhörigkeit: Ursachen, Symptome und Behandlung

Die Ursachen für Schwerhörigkeit

Grundsätzlich ist es normal, dass die Hörleistung ebenso wie die Sehleistung im Laufe eines Lebens einfach abnimmt. Die Altersschwerhörigkeit setzt bei den meisten Menschen verstärkt ab einem Alter von etwa 50 Jahren ein. Laut dem Deutschen Schwerhörigenbund leidet ungefähr ein Viertel der Bevölkerung zwischen 50 und 59 Jahren darunter. Ab dem Alter von 70 Jahren steigert sich diese Zahl auf 54 Prozent.

Daneben gibt es aber noch eine Fülle anderer Ursachen. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Verstopfte Gehörgänge durch Ohrenschmalz oder Fremdkörper
  • Angeborene Fehlbildungen im Gehörgang
  • Verletzungen
  • Mittelohrentzündungen
  • Ein Riss des Trommelfells
  • Lärmschäden durch langfristige Aufenthalte in lauten Umgebungen
  • Ein Hörsturz
  • Schlaganfälle

Erkennung der Schwerhörigkeit

Die Symptome unterscheiden sich je nach Ursache in ihrer Art und vor allem im Ausmaß. Generell werden Geräusche jedoch nur noch in abgeschwächter Form wahrgenommen und es fällt Betroffenen schwer, Gesprächen von mehreren Teilnehmern zu folgen. Ein klares Indiz für Schwerhörigkeit ist auch, wenn das Bedürfnis besteht, den Fernseher oder das Radio lauter zu drehen und alle anderen im Raum darüber erstaunt sind oder die erhöhte Lautstärke als unangenehm empfinden.

Bei vielen Betroffenen herrscht in solchen Situationen hohe Unsicherheit, ob sie nun tatsächlich unter Schwerhörigkeit leiden oder sich alles bloß einbilden. In diesen Fällen kann man sich sehr einfach online testen lassen. Beispielsweise bei Audika kann dieser Online Hörtest bequem von zuhause aus durchgeführt werden. Bereits nach fünf Minuten gibt es hier anhand einer schriftlichen Auswertung erste Gewissheit über den aktuellen Zustand des Hörvermögens.

Der Test besteht aus ein paar einfachen Fragen und einem Praxistest mit verschiedenen Konversationen aus dem Alltag, bei dem die Hintergrundgeräusche absichtlich etwas lauter eingestellt sind. Der Test ist völlig unverbindlich und kostenlos und bietet bei regelmäßiger Durchführung eine einfache Gelegenheit, frühzeitig einen beginnenden Hörverlust zu entdecken.

Was lässt sich gegen die Schwerhörigkeit unternehmen?

Immer noch handelt es sich dabei um ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Viele Hindernisse lassen sich jedoch bereits mit ein paar einfachen Verhaltensregeln beseitigen. Dazu gehören:

  • Ein offener Umgang mit dem Thema als Betroffener. Die Schwerhörigkeit sollte auf keinen Fall verschwiegen werden. Keine falsche Scham: Auch viele berühmte Personen des öffentlichen Lebens wie beispielsweise Rudi Carrell hörten sehr schlecht.
  • Auf keinen Fall sollte aus Bequemlichkeit vorgetäuscht werden, etwas verstanden zu haben. Besser ist es, um Wiederholung des Gesagten zu bitten.
  • Gesprächspartner sollten dazu aufgefordert werden, deutlicher zu sprechen und sich beim Sprechen einem direkt zuzuwenden, damit auch die Lippen gelesen werden können.

Wer mit Betroffenen zu tun hat, sollte vor allem geduldig bleiben und sich angewöhnen, ruhig und deutlich zu sprechen. Brüllen bringt in den meisten Fällen nichts, da Schwerhörigkeit nicht automatisch bedeutet, dass alles leiser gehört wird. Oftmals sind nur bestimmte Frequenzen schlechter wahrnehmbar.

Die meisten Hörgeräte sind heutzutage winzig klein und fallen in der Öffentlichkeit gar nicht mehr auf. Aus diesem Grund sollten Betroffene so schnell wie möglich einen Hörakustiker aufsuchen und mit ihm besprechen, welche technischen Möglichkeiten es gibt, um das Hörvermögen wieder deutlich zu steigern.

Das alles spart im Anlassfall jedoch nicht den Gang zu einem entsprechenden Facharzt. Denn nur dieser kann feststellen, ob die aktuelle Schwerhörigkeit tatsächlich aus Altersgründen stattfindet, oder nicht doch andere Ursachen wie eine Verletzung oder eine Infektion der Auslöser dafür sind. Wer in diesem Fall noch keinen Vertrauensarzt hat, sollte sich bei Verwandten, Freunden und Bekannten nach Empfehlungen umhören oder in einem entsprechenden Portal im Internet nach einem Arzt in der Nähe suchen, der vom Großteil seiner Patienten positiv bewertet wird.

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Hören hilft uns bei der Orientierung und Verständigung, beeinflusst unser Denken und Fühlen. Wer schlecht hört, nimmt akustische Signale nur noch verändert oder gar nicht mehr wahr und fühlt sich oft ausgegrenzt. Häufig kommt zu einer Schwerhörigkeit (Hypakusis) auch eine Fehlhörigkeit hinzu. Die Betroffenen verstehen nicht mehr richtig oder sogar falsch, was ihr Gesprächspartner sagt. Wörter und Sätze kommen nur verzerrt an. In diesem Ratgeber erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie eine Schwerhörigkeit mit Hilfe der Homöopathie, Urtinkturen, Pflanzenheilkunde und den Schüsslersalzen behandeln können. Vorgestellt werden die bewährtesten Schüsslersalze und homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung, Heilpflanzen, Teerezepte, Extrakte, Tinkturen und Kräuterweine. Die Naturheilkunde wirkt ganzheitlich. Sie behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Mensch im Blick, also Körper, Seele und Geist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Lebensfreude und vor allem Gesundheit.

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von Robert Kopf

Taschenbuch : 130 Seiten
Herausgeber: Independently published

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